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Jason Dufner pflanzt jetzt daheim einen Baum aus Oak Hill

12. Aug 2013
Sammelte einige Eicheln für den heimischen Garten: Jason Dufner. (Foto: Getty)
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Dufner lässt Oak-Hill-Eicheln mitgehen, Brüllerei am Tee nervt Pros und ein dreister Dieb mit Golfhandschuh. Die Back Nine.

Nebst Wanamaker Trophy und 1,4-Millionen-Dollar-Scheck hat sich Jason Dufner bei der PGA Championship noch ein besonderes Mitbringsel gesichert. Während der Finalrunde im Oak Hill CC klaubte der 36-Jährige etliche Eicheln auf und drückte sie Ehefrau Amanda in die Hand. Die Dufners bauen gerade daheim in Alabama, und rund ums Haus sollen künftig echte Oak-Hill-Eichen an den großen Triumph erinnern. Da bleibt nur zu hoffen, dass aus Dufners Schuhen demnächst nicht auch Bananenbäume sprießen: Ein Caddie, der anonym bleiben wollte, stopfte nämlich in der Umkleide als Jux Bananenstücke in die Schuhe des neuen Champions, während Dufner draußen bei der Siegerehrung den Pokal herzte.

Furyk: Hab‘ mir das Herz aus dem Leib gespielt

Es war keine Niederlage wie die bei der US Open 2012, als Jim Furyk den Triumph auf den letzen drei Löchern verspielte: „Hier bei der PGA Championship habe ich mich nicht selbst geschlagen. Ich habe mir das Herz aus dem Leib gespielt und wurde von einem Besseren besiegt“, resümierte der 43-jährige US-Open-Champion von 2003. Furyk war mit einem Schlag Vorsprung in die Finalrunde gegangen und hatte am Ende zwei Schläge Rückstand auf Jason Dufner.


Unsitte der Brüllerei empört Spieler

Was Furyk im Oak Hill CC viel mehr ärgerte als sein zweiter Platz, war die Unsitte der Brüllerei aus dem Publikum nach den Abschlägen. Längst ist‘s nicht mehr bloß die Aufforderung, der Ball möge direkt ins Loch fliegen: Irgendwer schreit „Chewbacca“ (der haarige Harrison-Ford-Kumpel aus dem „Krieg der Sterne“) oder „Mashed Potatoes“ (Kartoffelstampf). Am 16. Tee war Furyk so angenervt, dass er nach dem Drive eine nicht zitierfähige Antwort gab. Schützenhilfe leistete später Ian Poulter, der per Twitter gar empfahl, die Urheber des „Unsinns“ per Elektroschocker ruhig zu stellen.

Zwölfjähriger Chinese in den Alpen

Chinas „Golf-Kinder“ kommen jetzt auch nach Europa: Als jüngster Teilnehmer in der Geschichte eines European-Tour-Turniers nimmt der zwölfjährige Ye Wocheng am European Masters im schweizerischen Alpendorf Crans-Montana (5. bis 8. September) teil.

Masters-Programmheft von 1935 im Altpapier

Lexie Hollingsworth hat mit Golf nichts am Hut. Die Hausfrau aus Grovetown, gut 20 Kilometer vom Augusta National Golf Club entfernt, hilft nur gern: Zum Beispiel einem Freund beim Aufräumen von kistenweise alten Zeitungen. Mitten im Altpapier fand Mrs. Hollingsworth ein Programmheft vom Masters 1935. Das Magazin vom zweiten Turnierjahr war die letzte Ausgabe, die Augusta bis 1990 produziert hat. Es soll nun für mindestens 12.000 Dollar versteigert werden.

Colsaerts geht auch zu Steinberg

Tiger Woods‘ Manager Mark Steinberg sammelt weiter prominente Klienten. Nach Matt Kuchar und Justin Rose lässt sich nun auch „The Belgian Bomber“ Nicolas Colsaerts von der Agentur „Excel Sports“ des ehemaligen IMG-Mitarbeiters vermarkten.

Dieb kam als Golfer

Wer fällt in der Garderobe eines Golfklubs am wenigsten auf? Richtig, ein Golfer! Das dachte sich auch Oscar Cabrera und machte sich entsprechend verkleidet – samt Handschuh – in der Umkleide des traditionsreichen Baltusrol Golf Clubs/New Jersey über die Wertsachen der Spieler her. Der „etikettebewusste“ Dieb wurde geschnappt, als er die geklauten Kreditkarten einsetzen wollte.

Augusta kauft Anrainer aus

Augusta National erweitert fürs nächste Masters die Publikumszugänge über die Berckmans Road sowie einige Parkplätze und greift dafür tief in die Tasche. Den Baumaßnahmen stehen etliche Häuser im Weg; acht davon hat der Club schon aufgekauft, um sie abzureißen. Ein gutes Geschäft für die Anrainer: Sally und Jerry Thacker zum Beispiel handelten für ihr Heim einen Preis von 3,65 Millionen Dollar aus. Der Realwert lag bei knapp 425.000 Dollar.

„Mega-Monster“-Resort in Las Vegas geplant

Golf-Gigantomanie können nicht nur Nahost-Potentaten und Chinesen: Auf über 1.200 Hektar Nevada-Wüste in Sichtweite von Las Vegas plant die Firma Eurasia Resorts mit Sitz auf den Bahamas und russischem Geld in der Schatulle ein „Mega-Monster“-Resort mit drei Golfplätzen, einer von Jack Nicklaus, einer als Kopie des Old Course, dazu 39 Kasinos, 45 Hotels, Themen-Parks, dem weltgrößten Einkaufscenter, einem eigenen Flughafen und und und…

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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