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Die Halbzeit-Highlights der Abu Dhabi Golf Championship

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16. Jan 2015
McIlroys erstes Hole in One, Martin Kaymer an der Spitze und ein Tänzchen mit Jimenez - kann ein Golf-Jahr besser starten? (Foto: Getty)
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Drei Hole-in-Ones und Martin Kaymer on Top –  die bildstarke Zwischenbilanz der Abu Dhabi Golf Championship. 

Der Desert Swing beginnt traditionell mit der Abu Dhabi Golf Championship, die 2015 zehnjähriges Jubiläum feiert. Bei vielen Pros ist der Jahresauftakt im mittleren Osten äußerst beliebt, bei Martin Kaymer besonders: Der amtierende US-Open-Champion hat den ersten Hattrick in Abu Dhabi bereits in der Tasche (2009, 2010, 2011) und setzt 2015 zum nächsten Sieg an. Die Tour-Pros, als ob sie das Jubiläum extra würdigen wollten, setzen 2015 schon an den ersten zwei Tagen des Turniers bemerkenswerte Highlights: Drei mal war der Ball nach einem Schlag im Loch, unter anderem konnte Rory McIlroy sein erstes Ass als Profi notieren, und Kaymer spielt im US-Open-Modus.

Abu Dhabi Golf Championship und Martin Kaymer die vierte

Noch spektakulärer wäre es gewesen, wenn Martin Kaymer in seiner zweiten Runde auf der Front Nine gestartet wäre: Ein eingelochter Bunkerschlag am ersten Loch, was will man mehr? Er hatte die Back Nine allerdings schon absolviert, trotzdem, den Schlag wird er gerne mitgenommen haben. Denn mit Schlägen wie diesem konnte der gebürtige Düsseldorfer seinen eigens aufgestellten 36-Loch-Rekord einstellen und geht bei -13 als Spitzenreiter ins Wochenende.


Kaymer ist dafür bekannt, ein „Closer“ zu sein, also eine Führung nervenstark bis ins Ziel zu bringen. Und wer cool genug ist, den Blick schon bevor der Ball im Loch verschwindet zu senken, weil er weiß, dass er fällt, der muss den Pott doch holen. Zwei Tage fehlen noch bis Titel Nummer vier bei der Abu Dhabi Golf Championship, wir drücken die Daumen.

Erstes Hole-in-One als Profi für Rory McIlroy

Für das nächste Highlight sorgte der Weltranglistenerste in Runde zwei: Rory McIlroy spielte sein erstes Hole-in-One als Profi. Ja, wirklich, das erste! Wie viele ihm schon als Amateur oder in Trainingsrunden gelangen, ist uns nicht bekannt, aber auf dem 15. Loch – 162 Meter – passte alles: Ein toller Schwung, ein blitzsauberer Treffpunkt und etwas Glück beim Bounce, zack drin das Ding. Herzlichen Glückwunsch, und wir lehnen uns hier mal ganz weit aus dem Fenster: Es wird nicht sein letztes gewesen sein.

Und es tanzt der Gran Señor

Um es mit den Worten der amerikanischen Kollegen der PGA-Tour zu sagen: Wenn Miguel Angel Jimenez ein Hole-in-One spielt, dann macht er das wie Miguel Angel Jimenez. Nix mit übers Grün rollen oder von der Seite reinkippen, einmal aufsetzten und dann wird die Kugel gestopft! Es war das zweite Hole-in-One des Turniers, und zwar noch am ersten Tag. Auch Jimenez gelang das Kunststück auf Loch 15. Ein paar High-Fives später folgte dann noch das obligatorische Tänzchen, also von uns aus könnte er das jede Woche machen.

Ein Cadillac für Papa

Frage: Was haben alle bisherigen Highlights gemeinsam? Antwort: Sie schlagen sich nicht direkt im Konto-Auszug nieder. Gut, genau genommen tut es das dritte Hole-in-One in diesem Artikel, das erste im Turnier, auch nicht, aber dafür braucht Tom Lewis jetzt eine neue Garage: Der 24-jährige Engländer konnte seinen Ball in Runde eins auf Loch 7 mit einem satten Eisen 7 auf eine perfekte Reise schicken, das Ass bedeutet für ihn einen nagelneuen Cadillac Escalade im Wert von rund 85.000 Euro. Das Schönste daran: Sein Vater begleitete ihn in Durchgang eins der Abu Dhabi Golf Championship. „In dem Moment, als ich den Ball traf, wusste ich er ist gut“, meinte Lewis nach der Runde. „Ich wartete auf die Reaktion meines Vaters, der schon am Grün wartete, weil man das Loch vom Abschlag nicht sehen kann. Er dreht sich um und jubelte, es war einfach perfekt!“ Das glaubt man gerne.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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