Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 10: Jahresvorrat Wilson Staff Golfbälle gewinnen! Mehr Informationen

Golfversicherungen – Was muss ich beachten?

15. Dez 2015
Trifft ein Ball doch mal den Kopf, springen Golfversicherungen ein. (Foto: Getty)
Artikel teilen:

Spezielle Golfversicherungen können sinnvoll sein, um die Ausrüstung, Reisen und besondere Gewohnheiten des Sport abzusichern.

Golf ist kein Altherrensport, bei dem nichts passiert. Zwar ist die Gefahr Klippen hinabzustürzen oder sich das Knie zu verdrehen eher gering. Ball und Schläger sind aber gefährliche Waffen auf dem Platz, mit denen bei Unachtsamkeit schnell mal ein Unfall passieren kann. Außerdem lohnt sich für die kostspielige Ausrüstung häufig eine Versicherung.

Grundsätzlich ist jeder Golfer auf dem Platz eines DGV-Mitglieds über die Haftpflicht des Verbandes versichert. Darüber hinaus ist eine private Haftpflicht für alle Golfer nahezu Pflicht, die Schäden an Dritten abdeckt. Dennoch können sich daneben weitere spezielle Versicherungen für Golfer lohnen.


Golfversicherung für Ausrüstung

Gerade die teure Ausrüstung und Sportkleidung sollte abgesichert werden. Viele Anbieter bieten Versicherungen gegen Diebstahl, mutwillige Beschädigung oder Schäden durch Wasser und Feuer an. Einige übernehmen sogar die Kosten bei einem Schlägerbruch. Zwar ist das Golf-Equipment auch häufig über die Hausratversicherung gedeckt, allerdings sollte sich erkundigt werden, ob die Versicherungshöhe dafür ausreicht. Beim Abschluss einer Versicherung der Ausrüstung hängt die Höhe der Prämie von der Versicherungssumme ab. „Als Orientierung für die persönliche Versicherungssumme dient der Neuwert des Equipments und der Kleidung“, sagt Uwe Specht – G.O.L.F. Versicherungsmakler.


Versicherung Verletzung

Bilder Hier geht's zur Fotostrecke

Neben dieser Grundsicherung gibt es einen Golferschutzbrief, der eine Rundumversicherung für die Sportler anbietet. Nicht nur die Ausrüstung ist hier im Schadensfall gedeckt. Bei längerer Krankheit, Schwangerschaft oder Umzug springt die Versicherung – mit entsprechendem Nachweis – auch bei der jährlichen Clubgebühr ein.

„Gerade bei Golfern, die viel reisen, empfiehlt sich außerdem eine Versicherung, die bei Ausfällen das bereits gezahlte Greenfee erstattet oder die Kosten bei Notfällen übernimmt“, empfiehlt Uwe Specht. Ohne einen solche Absicherung sollten Reisende auf jeden Fall prüfen, ob die Reisegepäckversicherung den Verlust der Ausrüstung abdeckt.

Typische Golfversicherung: Hole-in-One

Eine typische Versicherung für Golfer ist noch die Hole-in-One-Versicherung, die ebenfalls im Golferschutzbrief eingeschlossen ist. Diese übernimmt die Kosten bis zu einer bestimmten Höhe, wenn ein Golfer nach einem Ass die Bewirtung im Clubhaus bezahlen muss. Eine Frage der Etikette, die einiges kosten kann.

Daneben gibt es Versicherungen, die spezielle Konditionen für Golfer bei Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherungen anbieten. Manche haben sogar spezielle Golfer-Renten im Angebot.

Annika Krempel

Annika Krempel - Freie Autorin für Golf Post

hat sich ganz frisch mit dem Golf-Fieber infiziert und als 14.093. Freundin "Gefällt mir" zu Golf Post gesagt. Um sich in der Redaktion den nötigen Respekt zu verschaffen, wird eifrig am Abschlag gefeilt. Sie finden mich auch unter Google+
Sie finden mich auch auf: Google+

Alle Artikel von Annika Krempel

2 LESER-KOMMENTARE

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Arnold-Consulting

    Es gibt auch eine Hole in One Versicherung für Veranstalter. D.h. schlägt ein Golfer an einem vorher festgelegten Loch ein Hole in One gewinnt er einen Preis (bspw. ein Auto).

    Antworten

  2. Marc Hinrichs

    Sie haben die Reiseveranstalter-Haftpflichtversicherung in Ihrem Bericht vergessen! Ausgesprochen viele Golfer organisieren für andere Freunde, Bekannte und Mitglieder einige Male im Jahr eine Golfreise. Sie buchen Hotel und Flug und lassen sich das Geld dann von den Mitreisenden geben. Ein Organisator einer Reise ist in Deutschland immer Reiseveranstalter und haftet für alle Eventualitäten einer Reise. Unfälle, persönliche Schäden, Unglücke, Verspätungen etc.! Das weiß kaum jemand, wurde jedoch gerade von dem Europäischen Gerichtshof in der neuen Pauschalreise-Richtlinie bestätigt. Augen auf bei der Reiseorganisation! Der deutsche versichert alles und jeden und steht bei einem organisierten Urlaub mit einem Bein in der Privatinsolvenz :-). Ein interessantes Interview dazu habe ich hier gefunden: http://www.golfreisen-hotels.de/experten/sicheres-reisen/Golfmedico-Schwarztouristik.pdf

    Antworten

Schlagwörter: ,

Aktuelle News