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Golftraining: Übungseinheit für 20.000 US-Dollar

Eine Einheit mit Tiger Woods' Trainer? Ist überraschend günstig. Golftraining vom Kompaktmodell bis zur Luxusvariante.

Die klassische Trainerstunde wird in Deutschland zunehmend durch kompakte Trainingsmodelle abgelöst. In Amerika gibt es trotzdem weiter Unterricht für viele tausend Dollar pro Stunde.
Die klassische Trainerstunde wird in Deutschland zunehmend durch kompakte Trainingsmodelle abgelöst. In Amerika gibt es trotzdem weiter Unterricht für viele tausend Dollar pro Stunde. (Foto: Getty)

Egal um welche Sportart es geht, das Prozedere ist eigentlich immer identisch: Es gibt den Sportler, es gibt den Trainer und der Trainer versucht den Sportler besser zu machen. So einfach, so gut! Wie unterschiedlich das Trainingsangebot im Golfsport aber tatsächlich ist, zeigt erst ein Blick über den großen Teich nach Amerika.

Golftraining beim Coach von Tiger Woods

Die klassische Trainerstunde gehört für viele zum ganz normalen Lernprozess auf dem Golfplatz. Dass dies schnell viel Geld kosten kann, ist auch bekannt - nach oben gibt es bei prominenten Trainern aber kaum Grenzen. Ein Golftraining mit dem Mentor von Tiger Woods? Ist durchaus möglich und überraschenderweise sogar erschwinglich. Die Stunde mit Sean Foley kostet den Golfschüler nämlich nur 250 US-Dollar pro Stunde.

Wer mehr investieren möchte, ist zum Beispiel bei Michael Breed oder Butch Harmon gut aufgehoben. Harmon führte als erster Trainer Tiger Woods an die Spitze der Weltrangliste und lässt sich seine Dienste heute mit 1.000 US-Dollar pro Stunde vergüten. Es gibt aber in den USA auch eine Luxusvariante: 20.000 US-Dollar für einen Tag Golftraining. Wer solche Preise verlangt? Die Antwort gibt es natürlich in unserer passenden Fotostrecke:


Kompaktmodell bietet Vorteile für Spieler und Trainer

In Deutschland geht der Trend in eine andere Richtung. Immer mehr Trainer bieten ihren Schülern Kompaktmodelle an. Der Übungsleiter wird dabei nicht mehr wie früher direkt pro Stunde bezahlt. Das Modell sieht vor, dass der Golfer zu einem festen Betrag quasi ein "Monatsengagement" beim Trainer bucht. Innerhalb dieses Monats kann der Spieler die Termine seiner vorher festgelegten Anzahl von Übungseinheiten entweder frei wählen oder es werden feste Wochentage dafür festgelegt. Bei voller Nutzung der Einheiten ist jede Stunde natürlich umso günstiger als die Wahrnehmung von nur ein oder zwei Trainings beim Coach. Der Trainer hat auf der anderen Seite feste Einnahmen pro Monat und ist nicht abhängig von den gebuchten Einzelstunden.



Zugegeben - es gibt solche und solche. Die gängige Kundschaft der Profitrainer hat bei den großzügig ausgeschütteten Preisgeldern auch eher selten das Problem, dass der Trainer zu teuer ist. Für sie ist es schließlich eine Investition, die sich auszahlt.

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