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Die Euro-Challenge: Fünf Tage, fünf Plätze, fünf Länder

Fünf Platz in fünf Ländern an fünf Tagen: Golf Post Community-Mitglied Guido Hannemann hat sich mit Freunden der "Euro-Challenge" gestellt. Ein Reisebericht.

Euro-Challenge Reisebericht Golfreise Niederlande Deutschland Frankreich Luxemburg Belgien
Fünf Plätze in fünf Ländern an fünf Tagen - Golf-Post-Leser Guido Hannemann hat sich einer ganz besonderen Herausforderung gestellt. (Foto: Guido Hannemann)

Warum sich mit Golfen in einem Land begnügen, wenn man doch jeden Tag ein anderes besuchen kann? Golf-Post-User Guido Hannemann hat sich genau daran versucht und im Zuge eines fünftägigen Trips Golf in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien gespielt.

Anfang Juni 2017 wurde während einer Golf-Tour an der Küste Lissabons die Idee geboren, in wenigen Tagen mehrere Plätze in verschiedenen Ländern zu spielen. Der Ursprungsplan, im Drei-Länder-Eck Deutschland, Frankreich und Luxemburg zu spielen, wurde schnell durch Belgien und die Niederlande erweitert. Eine echte Herausforderung also für unsere feste Vorgabe, Touren von maximal fünf Tagen zu organisieren: Eine Euro-Challenge - fünf Plätze in fünf Ländern an nur fünf Tagen.

Den Anfang machen die Niederlande

Mittwochmorgens kurz vor neun Uhr starteten wir das Vorhaben. Zu fünft ging es von Köln nach Maastricht in den Niederlanden. Der erste Abschlag erwartete uns im International Golf Maastricht auf dem Champions Kurs. Wir gingen mit viel Elan auf den teils flachen und welligen Kurs im niederländisch-belgischem Grenzgebiet. Der Platz war in einem guten Zustand und trotz des teilweise sehr hohen Roughs fair. Alles in allem ein gelungener Auftakt.

Im Anschluss fuhren wir 250 Kilometer nach Saarbrücken, das uns für die kommenden Tage als zentrale Anlaufstelle dienen sollte. Dort angekommen wartete schon ein weiterer Mitspieler auf uns, um das Sextett zu komplettieren.



Topplätze im saarländischen Drei-Länder-Eck

Mit dem Kleinbus, den wir nun drei Tage lange nutzen würden, blieben wir zunächst in Deutschland und reisten am Donnerstagmorgen nach St. Wendel für 27 Loch im Wendelinus Golfpark. Bei etwa 20°C gaben sich Sonne und Wolken die Klinke in die Hand - ideales Wetter für einen anstrengenden Golfplatz. Der hügelige Platz mit seinen Dog Legs und dem ständigen Auf und Ab war eine echte Herausforderung.

(Foto: Guido Hannemann)

(Foto: Guido Hannemann)

Durch den Dauerregen der vergangenen Tage konnten die Carts nur auf den Wegen benutzt werden und der Boden war an manchen Stellen stark aufgeweicht, was das Spiel zwar kürzer, aber nicht einfacher machte... Unser Fazit: Sportlich anspruchsvoll, aber auch sehr schön. Ein gutes Abendessen im Club-Restaurant Angel’s mit anschließender Rückfahrt nach Saarbrücken machten den Tag zur einer runden Sache.

Golf de Luxembourg Belenhaff

Golf de Luxembourg Belenhaff heißt der schöne Golfplatz, der freitags in Luxemburg auf uns wartete. Bei der Ankunft wurden wir schon vor dem Haus sehr nett und freundlich vom Marshall begrüßt und in die Anlage eingewiesen. Ein klasse Service. Der Platz wartete mit vielen Hindernisse (Bäumen, Seen und Bächen) auf und befand sich in gepflegtem Zustand. Einfach nur schön. Mit dem Trolley waren wir 10,5 Kilometer unterwegs und legten dabei auch einige Höhenmeter zurück. Wir alle genossen den Tag auf diesem Platz.

(Foto: Guido Hannemann)

(Foto: Guido Hannemann)



Golf de Bitche

Mein Highlight dieser Tour stand samstags auf dem Programm: Golf de Bitche knapp hinter der französischen Grenze, wo wir die Neun-Loch-Schleifen A und B spielten. Der an einen Parklandkurs erinnernde Platz war in einem sehr gepflegten Zustand. Schwierige Grüns und teilweise enger Baumbestand haben uns das Spielen sehr schwer gemacht. Hinzu kam die mittelmäßige bis schlechte Performance unsererseits. Die Scores waren hoch - vielleicht auch wegen des längeren Vorabends - und trotzdem hatten wir alle einen riesen Spaß.

Hier werden mir einige Löcher in Erinnerung bleiben. Zum Beispiel die 3 und die 4 mit ihren deutlich erhöhten Abschlägen, dem engen Baumbestand an beiden Seiten und Wasser oder das 5. Loch auf dem B Course, ein 188 Meter langes Par 3 mit einer sehr engen Baumschlucht. Wenn man zusätzlich das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis bedenkt, ist der Platz mit Abstand meine Nr. 1 und jederzeit weiterzuempfehlen.

Der Blick vom Abschlag an Loch 6 im Golf de Bitche. (Foto: Guido Hannemann)

Der Blick vom Abschlag an Loch 6 im Golf de Bitche. (Foto: Guido Hannemann)

Abschlussrunde in Belgien

Der Sonntag begann früh, immerhin standen zweieinhalb Stunden Fahrt nach Belgien auf dem Plan. Aufgrund des Länderspiels warfen wir unseren ursprünglicher Plan, den GC Mergelhof zu spielen, über den Haufen und buchten stattdessen Tee Times im Golf & Country Club Henri-Chapelle. Wir spielten den mit 4695 Meter recht kurzen Le Charlemagne Platz. Gut gefallen hat mir das Panorama und sicherlich das ein oder andere Loch. Leider war mir das Gesamtdesign zu chaotisch. Zu den Abschlägen musste man oft parallel zurück zu Bahnen laufen, die man gerade gespielt hatte. Kreuzende Bahnen vom zweiten Platz und ungenaue Beschilderungen führten bereits am dritten Abschlag zu einem Stau von drei Flights.





Leider konnte der Platz nicht mit dem Pflegezustand der anderen Plätze mithalten, positiv aufgefallen ist allerdings das Personal der Anlage. Sowohl der Marshall, die Rezeptionistin und die Kellner waren sehr nett, sehr hilfsbereit und zuvorkommend.

Fazit der 2018er Euro-Challenge: Alles in allem eine sehr schöne abgestimmte Tour mit besonders schönen Plätzen rund um das Saarland (Deutschland/Frankreich/Luxemburg), die ich uneingeschränkt für ein langes Wochenende weiterempfehlen kann.

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