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Geschmeidiger auf die Runde: Aufwärmen wie Justin Rose

Für eine gelungene Golfrunde ist die richtige Routine zum Aufwärmen unabdingbar. Justin Rose zeigt im Video seine Warm-Up-Routine.

Golf Video Training Warm-Up Aufwärmen Justin Rose
Mit einem Warm-Up à la Justin Rose macht man ganz sicher nichts falsch - seine Erfolge auf den Touren beweisen es. (Foto: Getty)

Zweiter beim Masters, aufeinanderfolgende Siege bei der WGC - HSBC Champions sowie der Turkish Airlines Open und hervorragende Ergebnisse bei den finalen Turnieren auf der PGA Tour und der European Tour - die vergangene Saison von Justin Rose kann sich wahrlich sehen lassen. Der Weltranglistenfünfte, der sich auch derzeit wieder ganz in Form präsentiert und auch beim diesjährigen Masters zum Kreis der Favoriten zählt, hat wie die meisten Golfer seine guten Ergebnisse auch dem richtigen Aufwärmen vor der Runde zu verdanken. Von der Warm-Up-Routine des Engländers können sich auch Freizeitgolfer einiges abschauen.

Justin Rose: Eine Stunde aufwärmen vor der Runde

Ähnlich wie sein spanischer Kollege Jon Rahm betritt Justin Rose eine gute Stunde vor Beginn seiner Runde das Übungsgelände und beginnt auf dem Putting-Grün mit der Vorbereitung für das Turnier. 24 kurze und 10 lange Putts später ist etwa eine Viertelstunde vergangenen und der 37-Jährige zieht um auf die Driving Range. Dort beginnt er mit den Wedges. Mit dem 60°-Wedge macht er fünf, mit dem Pitching Wedge neun Schläge, bevor er zu den Eisen übergeht.

Nachdem er mit dem Eisen 8 acht Bälle in die Luft befördert hat, macht er die meisten Schläge (elf an der Zahl) mit dem Eisen 6. Das Eisen 4 kommt viermal zum Einsatz, dann nimmt er die Hölzer zur Hand. Drei Schläge mit dem Holz 5, ebenfalls drei mit dem Holz 3 und sieben Schläge mit dem Driver später geht es 17 Minuten vor seiner Tee Time weiter zum Chipping-Grün.

Hier belässt es der US-Open-Champion von 2013 bei sechs Pitches und drei Bunkerschlägen, lässt dann dann sein Warm-Up zurück auf dem Putting-Grün mit vier unterschiedlich langen Putts beendet und sich gut vorbereitet auf den Weg zum ersten Abschlag macht. Wer sich künftig vor dem Turnier oder der Runde mit Freunden Aufwärmen will wie Justin Rose, der kann die Routine freilich auf seine Bedürfnisse anpassen - egal, ob es um die Wahl der Schläger oder die Anzahl der Schwünge geht. Weniger routinierte Spieler sollten vor allem etwas mehr als eine Stunde für das Warm-Up einplanen, um unnötigen Stress vor Rundenbeginn zu vermeiden.

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Jacqueline Sauer
Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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