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Rory McIlroy gewinnt Omega Dubai Desert Classic

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01. Feb 2015
Rory McIlroy gewinnt die Omega Dubai Desert Classic. (Foto: Getty)
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Rory McIlroy gewinnt ungefährdet die Dubai Desert Classic. Kaymer rehabilitiert sich auf der Schlussrunde mit dem besten Tagesscore.

Rory McIlroy gewinnt die Omega Dubai Desert Classic. Der Nordire ließ sich auch am Finaltag nicht mehr von der Konkurrenz unter Druck setzten und sicherte sich mit einer 70er Runde seinen zehnten European-Tour-Erfolg und den Siegerscheck über 300.000 Euro. Drei Schläge Vorsprung hatte der 25-Jährige, als er als letzter der Spieler im Clubhaus ankam. Damit bleibt es bei der beeindruckenden Serie McIlroys, der sich seit dem 14. Juli 2014 nur dreimal auf der European Tour geschlagen geben musste. Den zweiten Platz belegte der Schwede Alex Noren, der nach einer 65er Runde einen Gesamtscore von 19 unter Par notierte. Rang drei ging an den schottischen Titelverteidiger Stephan Gallacher.

Martin Kaymer mit starker Finalrunde

Martin Kaymer bewies auf der letzten Runde der Omega Dubai Desert Classic, dass er nicht verlernt hat, wie man Finaltage spielt. Bogeyfrei kam der Mettmanner durch den Sonntag in Dubai. Seine acht Birdies teilte er gleichmäßig auf die Front und Back Nine auf. Auf der 13. und 17. Bahn gelang ihm das Kunststück, an allen vier Turniertagen ein Birdie zu spielen. Das freute sicher nicht nur Sky-Journalist Christian Schelzig (siehe Tweet), sondern alle Kaymer-Fans, die sich seit dem unglaublichen Fiasko bei der Abu Dhabi Championship um ihren Star sorgten.

Bei der Omega Dubai Desert Classic wusste der 30-Jährige auf der vierten Runde mit 64 Schlägen zu überzeugen. Kein anderer Spieler war an diesem Finaltag in der Wüste besser. Belohnt wurde Kamyer mit einem Sprung im Leaderboard um 30 Ränge bis auf Platz vier. Lediglich Alvaro Quiros schaffte es auf denselben Tagesscore von acht unter Par. Der Spanier profitierte dabei von einem Hole-in-One am vierten Loch mit dem achter Eisen aus 150 Metern.

Bernd Wiesberger liegt die Wüste

Bernd Wiesberger konnte die Pace des Deutschen und des Spaniers am Finaltag nicht ganz mitgehen. Der Österreicher leistete sich drei Bogeys, doch rettete auf den letzten beiden Löchern mit Schlaggewinnen einen Tagesscore von zwei unter. Der 29-Jährige darf mit seinem Abschneiden bei der Omega Dubai Desert Classic damit hoch zufrieden sein, auch wenn das ein oder andere Hindernis im Weg stand und es wieder nicht für den Sieg reichte. Seine Ergebnisse beim Desert Swing der European Tour in den vergangenen drei Wochen mit den Plätzen sechs, drei und nun vier zeugen von einer gelungenen Vorbereitung in der Wettkampfpause über den Jahreswechsel.

Zwei gute und zwei mäßige Runden für Maximilian Kieffer

Gelungen waren Maximilian Kieffer vor allem die ersten beiden Runden in Dubai, als er nach 66 und 68 Schlägen unter den Topplatzierten weilte. Am Wochenende ließ Kieffer dann aber nach, das deutete sich schon nach der 73er Runde am Samstag an, die er am Sonntag wiederholte. Insgesamt sechs Schlagverlustete leistete sich der junge Profi aus Bergisch-Gladbach, darunter ein Doppelbogey. Diese waren durch fünf Birdies nicht auszugleichen. Bei acht unter Par für das Turnier landete Kieffer schlussendlich auf Position 32 der Omega Dubai Desert Classic.

Mo Lampert und Dominic Foos bei Omega Dubai Desert Classic

Zwei weitere deutsche Pros hatten es ins Wochenende des Finalturniers des Desert Swings geschafft. Moritz Lampert und Dominic Foos konnten aber beide nicht mehr viel ausrichten auf ihrer letzten Runde. Lampert spielte zwar ein Eagle auf der Back Nine, das konnte jedoch lediglich das Doppelbogey auf den ersten Neun ausgleichen. Mit einer even-Par-Runde am Finaltag wurde der 22-Jährige 55er im Gesamtergebnis. Foos, gerade mal 17 Jahre alt, belegte Rang 72, nachdem er die vierte Runde nach 76 Schlägen beendet hatte.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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