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Die LPGA Majors – Eine bewegte Geschichte

14. Feb 2014
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Seit der Gründung der LPGA Tour hat sich die Anzahl der LPGA Majors oft verändert. Aktuell werden fünf Majors ausgetragen.

Seit der Gründung der LPGA Tour hat sich die Anzahl der LPGA Majors oft verändert. In manchen Jahren gab es nur drei, in einigen wenigen sogar nur zwei. Heute weist die LPGA Tour fünf Majors auf.

Ein paar der Turniere, die zu den Majors gehörten, werden mittlerweile nicht mehr gespielt, während andere Turniere, die früher nicht zu den Majors zählten, nun zu Major Championships ernannt wurden.


Die fünf Majors der LPGA:

Die Geschichte der LPGA Majors

Die LPGA wurde 1950 gegründet und nahm noch im selben Jahr das Spiel auf. Eines der heutigen Majors, die US Women’s Open, gab es zu der Zeit schon. Auch die Women’s Western Open und das ‚Titleholders‘ waren bereits große Turniere im professionellen Frauengolf (obwohl das Konzept der Majors noch etwas Zeit brauchte, um sich zu etablieren). Diese drei Events ermittelten ihre Gewinner schon, bevor es die LPGA gab.

Die LPGA Championship wurde im Jahr 1955 zum vierten Major in der frühen Geschichte der LPGA Tour. Die LPGA Championship und US Women’s Open werden auch heute noch ausgetragen.

Das Titleholders wurde von 1937 bis 1966 (Pause während des zweiten Weltkriegs) und 1972 gespielt, danach jedoch eingestellt. Die Western Open wurden von 1930 bis 1967 ausgetragen. Also gab es von der Gründung der LPGA (1950) bis 1954 drei Majors: US Women’s Open, Western Open und Titleholders. Mit der LPGA Championship waren es dann vier (1955 bis 1966).

Die Zahlen noch mal im Überblick:

• 1950-1954: drei Majors (US Women’s Open, Western Open, Titleholders)
• 1955-1966: vier Majors (die oben genannten drei erweitert um die LPGA Championhip)

Von drei auf zwei und wieder zurück zu drei Majors

1967 gab es drei Majors, nur zwei Turniere von 1968 bis 1971, dann wieder drei in 1972. Von 1973 bis 1978 wurden wieder nur zwei LPGA Majors gespielt, weil die Titleholders eingestellt wurden: LPGA Championship und US Women’s Open.

Das Du Maurier Classic (ursprünglich Peter Jackson Classic) wurden zum ersten Mal 1979 direkt als Major ausgetragen. Also gab es von 1979 bis 1982 wieder drei Majors.

• 1967: drei Majors (US Women’s Open, Western Open, LPGA Championship)
• 1968-1971: zwei Majors (US Women’s Open, LPGA Championship)
• 1972: drei Majors (US Women’s Open, LPGA Championship, Titleholders)
• 1973-1978: zwei Majors (US Women’s Open, LPGA Champonship)
• 1972-1982: drei Majors (US Women’s Open, LPGA Championship, Du Maurier Classic)

Das vierte Majors kommt hinzu

Die Turnierserie bekam 1983 ein viertes Major, als die Nabisco Dinah Shore Major-Championship-Status erlangt. Dieses Turnier ist immer noch Bestandteil der LPGA Majors, jedoch heißt es nun Kraft Nabisco Championship und ist das erste Major in jedem Jahr.

Die LPGA Majors waren noch mehr Änderungen unterzogen: Die Du Maurier Classic wurden 2000 unterbrochen. Aber ein anderes Event wurde zum Major ernannt und nahm 2001 den Platz der Du Maurier Classic ein: die Women’s British Open. Die Women’s British Open zählte zum ersten Mal 1979 zur LPGA Tour, aber wurde erst 2001 zum Major ernannt.

Golferinnen, die die Kraft Nabisco Championship und Women’s British Open vor ihrer Ernennung zu Majors gewonnen haben, wurde kein Major Championship Sieg anerkannt.

• 1983-2000: vier Majors, Dinah Shore (Kraft Nabisco), LPGA Championship, US Women’s Open, du Maurier Classic
• 2001- bis heute: vier Majors, Women’s British Open ersetzt das du Maurier Classic

Und heute sind es sogar fünf Majors

2013 erlangte das fünfte Turnier Major-Championship-Status: Das Turnier in der Nähe von Paris, das bis dahin ein reguläres LPGA-Turnier war und Evian Masters hieß, wurde zur Evian Championship erhoben.

Die heutigen fünf LPGA-Majors sind: Kraft Nabisco Championship, LPGA Championship, U.S. Women’s Open, Women’s British Open und Evian Championship.

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