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Genervt von Trödlern: Michael Jordan baut eigenen Golfplatz

23. Feb 2015
Michael Jordan ist leidenschaftlicher Golfer. Nun plant der Ex-NBA-Spieler den Bau eines eigenen Platzes. (Foto: Getty)
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Lydia Ko peilt schon das Leben nach Golf an, während Jack Nicklaus noch kein Karriereende für Tiger Woods sieht. Die Back Nine.

Ärger über Schleicher auf dem Golfplatz? Basketball-Hero Michael Jordan verfolgt ein ureigenes Konzept gegen Slow Play: „His Airness“ ist so sauer auf die Trödler im „The Bear’s Club“ in Jupiter/Florida, dass er sich jetzt seinen eigenen Golfplatz bauen und die Mitglieder handverlesen will. So einfach ist das – wenn man Michael Jordan heißt und hunderte Millionen Dollar schwer ist. „Er liebt es, schnell zu spielen“, verrät ein Clubmitglied, „und erträgt es nicht, wenn man ihn nicht durchspielen lässt.“ Ein Vierer mit Jordan, so wird berichtet, dauert selten länger als 2:40 Stunden.
Gerüchten zufolge hat der 52-Jährige nun sein Auge auf eine Fläche in Hobe Sound geworfen, nicht weit entfernt von Tiger Woods‘ Heimatclub „The Medalist“. Als Architekt wird Tom Doak gehandelt, der Meisterwerke wie Pacific Dunes in Oregon oder Cape Kidnappers in Neuseeland erstehen ließ.

Lydia Ko: Golf-Ende mit 30

Lebensplanung: Lydia Ko, Weltranglistenerste und frische Siegerin der Australien Open, bestimmt derzeit das Geschehen im Damen-Golf. Inbee Park und Co. aber können aufatmen. In 13 Jahren gehört die Bühne wieder ihnen. Die 17-jährige Ko will nämlich mit 30 ihre Karriere als Golfproette beenden. Sie beginnt demnächst ein Psychologie-Fernstudium und will später „nicht bloß zum Strand gehen und den Rest meines Lebens rum hängen“, sondern als Sportpsychologin arbeiten.


Paul Casey und sein Shank

Aus der Abteilung „Gut, dass denen sowas auch passiert“: Im Endspurt um den Sieg bei der Northern Trust Open leistet sich Paul Casey auf Bahn 13 einen veritablen Shank. Und dann beweist er seine Klasse und rettet doch das Par:

Jack Nicklaus glaubt an Tiger Woods

Fürsprecher: Jack Nicklaus glaubt daran, dass Tiger Woods seinen Rekord von 18 Majorsiegen noch knacken wird. „Sein Problem liegt hauptsächlich zwischen den Ohren“, glaubt auch der „Goldene Bär“ an mentale Ursachen für die Krise des Superstars. „Aber er wird das aussortieren und wieder die Kurve kriegen. Und dann liegt noch eine Menge Golf vor ihm!“

BBC verliert TV-Rechte an British Open

Majestätsbeleidigung: Der R&A in St. Andrews hat mit einer in Stein gemeißelten Tradition gebrochen, nach 59 Jahren die altehrwürdige BBC „ausgebootet“ sowie die TV-Rechte für die British Open ab 2017 für 13,5 Millionen Euro jährlich an den britischen Bezahlsender Sky verkauft – und sich damit im Vereinigten Königreich einen Shitstorm sondergleichen eingehandelt. Lee Westwood nannte es „eine Blamage“, dass „ein Sportjuwel wie die Open nicht geschützt“ werde und weiterhin frei im Fernsehen empfangen werden könne. Der R&A sei der Hüter des Spiels, aber offenbar bloß geldgierig. Auch Rory McIlroy sprach von „einer Schande“.

Bürgermeister von Rio de Janeiro schimpft über Golfplatz

Fähnchen im Wind: Eduardo Paes, der Bürgermeister von Rio de Janeiro, hat sich auf die Seite der Anti-Golfplatz-Bewegung geschlagen. Der Neubau sei leider eine Bedingung gewesen, damit die Stadt überhaupt den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekomme: „Ich persönlich hätte das niemals gut geheißen.“ In Rio tun sie wirklich alles, um das olympische Golf-Comeback unter einen schlechten Stern zu stellen. Derweil ermittelt Rios Staatsanwaltschaft in Zusammenhang mit dem Projekt wegen Verschwendung von Steuergeldern gegen den Bürgermeister.

Golfplatz für Brauerei-Mitarbeiter

Mitarbeiterfürsorge: Die australische Brauerei Coopers hat direkt neben dem Fabrikgelände im südaustralischen Regency Park einen Drei-Loch-Kurs für ihre Angestellten angelegt. Die gehen in ihren Pausen auf den beiden Par drei und dem Par vier an den Abschlag. Es darf maximal ein Eisen sechs gespielt werden, der Platzrekord liegt bei sieben Schlägen. Prost!

Schottische Clubs leiden unter neuer Promillegrenze

Kontrast: Die schottischen Golfclubs hingegen beklagen seit Dezember Umsatzeinbußen von bis zu 20 Prozent, nachdem die Obergrenze der im Straßenverkehr zugelassenen Blutalkoholkonzentration von 0,8 auf 0,5 Promille reduziert wurde. Das sind laut eines Branchenportals weniger als ein Pint Bier (0,56 Liter) für Männer und ein kleines Glas Wein für Frauen. Als ginge es dem Golfsport nicht schon schlecht genug, jetzt leidet er auch noch an der Bar …

Golfspielen mit dem Helikopter

Ziemlich abgehoben: Es nennt sich Heli-Golf, was da unlängst auf dem verschneiten Gelände des Tseleevo Golf & Polo Clubs außerhalb von Moskau stattfand. Das neue Spielvergnügen betuchter Russen kostet 300 Euro pro Flugrunde. Aber eigentlich sieht’s eher aus wie eine – im Wortsinn – überdrehte Variante von Krocket:

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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