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Templeton Shootout: Elitäres Feld in spannendem Format

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09. Dez 2015
Erfolgreiches Duo: Jason Day und Cameron Tringale gewannen die Vorjahresausgabe des Franklin Templeton Shootouts. (Foto: Getty)
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Scramble, Greensomes und Bestball – Das Franklin Templeton Shootout sorgt mit seinem Format für jede Menge Birdies.

Wenn Golflegende Greg Norman einlädt, lässt sich die Elite natürlich nicht lange bitten. Vom 10. bis zum 12. Dezember tritt beim Franklin Templeton Shootout ein Feld der Spitzenklasse an. Austragungsort des Turniers mit dem außergewöhnlichen Format ist der Tiburón Golf Course in Naples, Florida. Dabei kämpfen insgesamt 24 Spieler in zwölf Zweierteams um ein Gesamtpreisgeld von 3,1 Millionen Dollar. Im letzten Jahr siegte das Duo Jason Day/Cameron Tringale mit einem Gesamtergebnis von 32 Schlägen unter Par. Die Titelverteidiger sind dieses Mal jedoch nur zur Hälfte mit von der Partie. Jason Day zog seinen Start kurzfristig zurück, um mehr Zeit mit seiner Familie und der neugeborenen Tochter verbringen zu können.


Drei Tage, drei Runden, drei unterschiedliche Formate

Einmal im Leben eine 59-er Runde schießen. Dieser Traum bleibt selbst den meisten Spitzengolfern verwehrt. Beim Franklin Templeton Shootout indes ist eine Runde unter 60 Schlägen nichts Besonderes. Ermöglicht werden die ungewöhnlich tiefen Scores vor allem durch einen Umstand: Das Turnierformat. Im Vergleich zu üblichen PGA-Tour-Turnieren wird der Sieger beim Franklin Templeton Shootout nicht im Zählspiel ermittelt, sondern mittels dreier unterschiedlicher Formate.

Das Format der ersten Runde: Scramble

Los geht’s in Runde eins mit dem Scramble, häufig auch Texas-Scramble genannt. Dabei werden die Spieler in Vierer-Flights auf den Platz geschickt. Jeder Flight setzt sich zusammen aus zwei Zweierteams. Beide Spieler eines Teams schlagen einen eigenen Ball vom Tee. Nach dem Abschlag wird dann gemeinsam entschieden, welcher Ball weitergespielt wird. Danach geht’s in gleichem Prozedere weiter. Jeder Spieler schlägt vom Ort des ausgewählten Balles erneut einen eigenen Ball, und zwar solange, bis dieser schließlich eingelocht ist.

Gerade dieses Scramble-Format ist bei den Spielern besonders beliebt, da es durch seine Auswahlmöglichkeiten viele Birdie -und sogar Eagleputts garantiert. Im vergangenen Jahr nutzten vor allem Jason Day und Cameron Tringale diese Spielweise aus und setzten sich mit einer 55-er Auftaktrunde direkt an die Spitze des Feldes.

Das Format der zweiten Runde: Greensomes

Auf die Scrambles in Runde eins folgen in Runde zwei die Greensomes, manchen Golfern auch besser unter dem Namen „Modified Alternate Shot“ bekannt. Die Greensomes sind eine Mischung aus Scramble und Foursome (zwei Spieler spielen abwechselnd einen Ball). Der Abschlag erfolgt nach Scramble-Regeln. Jeder Spieler schlägt seinen eigenen Ball ab, danach wird entschieden, welcher Ball weitergespielt wird. Ist die Entscheidung erst einmal erfolgt, wird in den Foursome-Modus gewechselt, sprich das Loch wird ab dem zweiten Schlag nur noch mit einem Ball und in abwechselnder Schlagreihenfolge beendet. Eine Besonderheit des Greensomes ist zudem, dass derjenige Spieler eines Teams den zweiten Schlag ausführt, dessen Ball nicht nach dem Abschlag ausgewählt wurde.

Das Format der dritten Runde: Bestball

Den Abschluss des dreitägigen Franklin Templeton Shootouts bildet schließlich das Bestball-Format. Beim Bestball spielt jeder Spieler auf jedem Loch seinen eigenen Ball. Nach Beendigung des Loches wird dann das Ergebnis desjenigen Spielers gewertet, der das Loch mit weniger Schlägen absolviert hat. Vergangenes Jahr kam das Duo Steve Stricker/Jerry Kelly am besten mit diesem Format zurecht und katapultierte sich mit einer 60-er Runde noch auf den geteilten fünften Platz. Die Bestball-Spielweise ist im Übrigen auch Bestandteil des Ryder Cup und hat dort schon häufig für spannende Momente und viele Highlights gesorgt.

Team Runden Score
1 2 3
Cameron Tringale & Camilo Villegas tba
Harris English & Matt Kuchar tba
Zach Johnson & Patrick Rodgers tba
Graeme McDowell & Gary Woodland tba
Daniel Berger & Charley Hoffman tba
Billy Horschel & Hunter Mahan tba
Sean O’Hair & Mike Weir tba
J.B. Holmes & Patrick Reed tba
Retief Goosen & Danny Lee tba
Kenny Perry & Steve Stricker tba
Charles Howell III & Rory Sabbatini tba
Jason Dufner & Brandt Snedeker tba

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Yannick Beyss

Yannick Beyss - Autor bei Golf Post

Den ballsportverrückten Yannick hat schon früh die Liebe zur kleinen weißen Kugel gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Inzwischen hat der Longhitter mit dem Hang zum Risiko das einstellige Handicap auf Grund seines langen Spiels geknackt. Rund ums Grün wechseln sich  aber in gewisser Regelmässigkeit Weltklasse und Kreisklasse ab.

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