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Footjoy Performance Fitting System: Auf die Größe kommt es an!

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28. Jun 2016
Footjoy will mit seinem neuen Performance System die richtigen Schuhe für seine Kunden finden. (Foto: Golf Post)
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Im Rahmen der BMW International Open 2016 haben wir das neue Fitting-System von Footjoy getestet und festgestellt, dass Schläger nicht das Einzige sind was gefittet werden sollte.

Eisen, Driver, Wedges und selbst Bälle werden inzwischen in beeindruckender Manier und nach allen Regeln der Technik auf den Spieler individuell zugeschnitten. Immer weitere Längen, mehr Kontrolle und das perfekte Gesamtbild sollen solche Fittings gewährleisten und ermöglichen. Bei all dem perfekt zugeschnittenen Equipment, vergisst man als Spieler jedoch häufig, mal einen Blick an sich runter zu wagen. Hierbei würden die Augen und der Kopf sicherlich schnell an den Schuhen vorbeischweifen, da man seine Schuhgröße ja schließlich kennt und dementsprechend die passenden Exemplare besitzt.

Auf die Größe kommt es an – aber welche genau?

Die „richtigen“ und passenden Golfschuhe hängen jedoch längst nicht nur von der Größe ab. Zum Einen glauben die meisten Menschen bei der Schuhgröße ausschließlich an die Länge des Schuhs, also ob es vorne passt oder nicht. Zum Anderen herrscht häufig der Trugschluss, dass der Fuß innerhalb des Schuhs keine Bewegung erfahren darf. Diesen beiden „Mythen“ schiebt Footjoy nun einen Riegel vor und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, das passende Modell zu finden.


47 Weiten- und Größenkombinationen bei Footjoy

Die Auswahl ist dabei riesig, sodass sichergestellt werden kann, dass auch wahrlich jeder den „passenden“ Schuh findet. In den klassischen Größenangaben bis 54 im Angebot, bietet Footjoy bei den Herren über sechs verschiedene und bei den Damen fünf verschiedene Weitenoptionen an. Zusätzlich hat der zu Titleist gehörige Schuhhersteller inzwischen eine beeindruckende Palette an verschiedenen Modellen und Schuhformen im Sortiment, die nun auch in drei verschiedene Kategorien unterteilt wurden.

Auf der BodiTrak-Matte in eine der drei Kategorien

Die Quintessenz des neuen Performance Fitting Systems ist die Einteilung des Golfers in eine der drei Kategorien „strukturiert“, „mobil“ oder „dual“. Die Einordnung geschieht dabei auf der Grundlage von tausenden erfasster Bewegungsdaten auf der BodiTrak-Matte. Diese Matte ist mit einem iPad verbunden, dass die Daten analysiert und mit Hilfe eines Algorhytmus die Zuteilung zur jeweiligen Gruppe vornimmt.

Zum besseren Verständnis belassen wir es einmal dabei, dass die Matte im Großen und Ganzen die Bewegung der Füße und die Gewichtsverteilung während des gesamten Schwungs analysiert und auf dieser Grundlage den Spieler einordnet.

Die BodiTrak-Matte gibt die Bewegungsdaten des Spielers ans iPad weiter. (Foto: Golf Post)

Die BodiTrak-Matte gibt die Bewegungsdaten des Spielers an das iPad weiter. (Foto: Golf Post)

In nur drei Schlägen zum richtigen Schuh

Der ausgeklügelten Technik hinter dem neuen Performance Fitting System sei dank, dauert die Analyse und Einordnung lediglich drei bis fünf Minuten. Der Spieler schlägt von der Matte aus drei Bälle mit dem Driver, während der Fachmann am iPad die Daten ausliest.

Der Driver sollte es sein, da bei seinem Schwung die Füße am aktivsten sind und so die validesten Daten herauskommen. Auf Nachfrage benennt der Spieler schließlich seinen gefühlt besten der drei Drives und bekommt dann umgehend seine perfekte Kategorie genannt.

Der Spieler muss lediglich drei Drives schlagen, um den geeigneten Schuh zu finden. (Foto: Golf Post)

Der Spieler muss lediglich drei Drives schlagen, um den geeigneten Schuh zu finden. (Foto: Golf Post)

Den Test mit einem echten Profi gibt es hier im Video, wo der mehrfache Major Champion Padraig Harrington das neue Footjoy Performance Fitting System austestet.

Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Hallo,
    und wieder fehlen mir etliche Informationen, leider wie so oft bei Produkttests von euch. Wo kann man das fitten lassen, welche Händler bieten das an, in welcher Preislage? Mehr Infos wären schon hilfreich….

    Antworten

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