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Turkish Airlines Open: Deutsche fahren Achterbahn

30. Okt 2015
Max Kieffers zweite Runde war auf jeden Fall abenteuerlich. (Foto: Getty)
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Die Runden von Max Kieffer und Marcel Siem sind ein einziges Auf und Ab. In Führung liegt weiter Jaco Van Zyl.

Über das Mittelfeld schaffen es die deutschen Spieler auch am zweiten Turniertag nicht hinaus. So startet Max Kieffer vom geteilten 35. Platz aus ins Wochenende, Marcel Siem muss gar mit T70 vorlieb nehmen und auch Österreicher Bernd Wiesberger konnte sich nicht länger in den Top Ten halten. Ganz anders erging es da dem Führenden Jaco Van Zyl, der gestern mit einer 61 vorgelegt hatte und der zwar bei -14 das Turnier weiterhin dominiert, aber langsam seinen Vorsprung gegenüber der starken Konkurrenz einbüßt, denn mit zwölf Schlägen unter Par sitzen dem Südafrikaner die beiden Engländer Richard Bland und Chris Wood im Nacken.

Max Kieffer mit bunter Scorekarte

Bei Max Kieffer war heute so ziemlich alles dabei – mit Triplebogey, Eagle und diversen weiteren Schlaggewinnen und – verlusten war seine Scorekarte in Runde zwei bei weitem bunter als gewöhnlich. Auf den ersten drei Löchern spielte der deutsche Youngster, der vor kurzem erst seinen ersten Cut in der laufenden Saison und gleich darauf den nächsten verpasste, noch Par, danach nahm die abenteuerliche Runde mit einem Dopplebogey Fahrt auf. Darauf folgte nicht etwa ein weiteres Bogey, sondern ein Birdie und ein Eagle.


Insgesamt fünf Birdies und das Eagle standen am Ende des Turniertages bei dem Düsseldorfer dem Doppelbogey und zwei weiteren Bogeys gegenüber. Mit einer 69er Runde gelang es ihm so trotz ordentlichem Auf und Ab noch ein paar Plätze gutzumachen, bei ingesamt vier Schlägen unter Par liegt er derzeit auf dem geteilten 35. Rang. Sein letztes wirklich gutes Ergebnis hatte der 25-Jährige bei der KLM Open vor anderthalb Monaten eingefahren, zu Beginn der europäischen Finalturniere muss also noch einmal Leistung her, wenn Kieffer die Saison gelungen abschließen will.

Marcel Siem mit +7 auf den letzten fünf Löchern

Ebenso wie Landsmann Kieffer erging es Marcel Siem. Der runierte sich die Runde allerdings erst gegen Ende, dafür aber gründlich. Bis dahin war es so gut für den Mettmanner gelaufen: Zwei Birdies und ein Eagle waren auf der Back Nine gefallen, nur ein einziges, nachfolgendes Bogey trübte die ersten neun Löcher. Auch auf den hinteren neun fiel dann gleich ein Birdie-Trio, danach allerdings lief bei dem 35-Jährigen plötzlich nichts mehr zusammen. Drei Bogeys und zwei Doppelbogeys auf den letzten fünf Löchern verdarben ihm die Runde, die letztlich mit 73 Schlägen endete. Bei drei Schlägen über Par liegt er auf dem geteilten 70. Platz.


Turkish Airlines Open - Im Gänsemarsch in die Finalserie

Bernd Wiesberger landet schmerzhaft im Mittelfeld

Besonders bitter verlief der Tag auch für den Österreicher Bernd Wiesberger, der vom geteilten vierten Platz aus auf seine Runde gestartet war, dann aber dank sechs Bogeys, die er mit seinen vier Birdies nicht wettmachen konnte, eine schmerzhafte 74 (+2) notierte. Mit insgesamt drei Schlägen unter Par liegt er derzeit nur noch auf Rang T42, vom Führenden ist er ganze elf Schläge entfernt. Und das, obwohl der 30-Jährige auf eine enorm erfolgreiche Saison zurückblicken kann, die durch hervorragende Ergebnisse im Laufe der Finalserie gebührend gekrönt werden könnte.

Auf Facebook machte der gebürtige Wiener seinem Ärger Luft: „Furchtbarer Tag heute. Habe nicht gut gespielt, nicht gut geputtet und das Glück war auch nicht wirklich auf meiner Seite. Jetzt gibt’s nichts mehr zu verlieren. Versuchen wir mal, ein superniedriges Wochenende zu spielen…“

Rory McIlroy liegt vier Schläge zurück

Der Spitze im Nacken sitzt nicht nur das zweitplatzierte Duo, sondern auch Nordire Rory McIlroy. Der Nordire notierte seine zweite 67 in Folge und liegt damit bei zehn Schlägen unter Par. Damit blieb er bis jetzt an den ersten beiden Tagen gänzlich bogeyfrei – sogar am letzten Loch rettete er sich noch aus einer misslichen Lage:

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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