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Omega European Masters: Florian Fritsch bester Deutscher

02. Sep 2016
Während Max Kieffer und Marcel Siem am Cut vorbeirauschten, behielt Florian Fritsch die Nerven - und seine Top-25-Platzierung. (Foto: Getty)
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Florian Fritsch bleibt in Schweiz unter den Top 25, während einige andere ausscheiden. Ein Trio hält das Heft in der Hand.

Fünf deutsche Spieler gingen in dieser Woche beim Omega European Masters in Crans Montana am Start, einigen von ihnen bleibt allerdings der Einzug in den Moving Day verwehrt – nicht so jedoch Florian Fritsch, der auch nach dem zweiten Tag noch Chancen auf eine Topplatzierung am Wochenende hat und Sven Strüver, der es haarscharf in den Cut schaffte. In Führung liegen derzeit der Franzose Romain Langasque, der Engländer Richard Bland und der Australier Richard Green mit neun Schlägen unter Par.

Florian Fritsch mit guten Chancen für’s Wochenende

Während Sven Strüver noch bangte, innerhalb des Cuts zu bleiben, und bei den anderen drei deutschen Spielern bereits so gut wie feststand, dass sie es wohl nicht ins Wochenende schaffen würden, blieb Florian Fritsch die einzige Hoffnung der deutschen Fans. Diese enttäuschte der 30-Jährige, der zu allen Events mit dem Auto reist, mitnichten: Auf seine 67er Auftaktrunde ließ er eine solide 69 folgen, die ihm seine Top-25-Platzierung erhielt. Vom derzeit geteilten 25. Platz aus startet er in den Moving Day, drei von den Top 10 entfernt.


Auch sein Landsmann Sven Strüver schaffte es, sich knapp in den Cut zu retten. Mit einer 71 zum Auftakt reichte eine 69 in Runde zwei, um ihm das Ticket ins Wochenende zu sichern.

Kieffer und Siem ohne Hoffnung auf den Cut

Das hatte er sich sicher anders vorgestellt: Bereits beim D+D Real Czech Masters vor zwei Wochen hatte es für Max Kieffer nur zum geteilten 68. Platz gereicht, in dieser Woche nun löste er noch nicht einmal das Ticket ins Wochenende. Seine 75er Auftaktrunde wurde dem Düsseldorfer zum Verhängnis, schaffte er es doch nicht, diese an Tag zwei wieder auszugleichen. Zwar notierte er fünf Birdies, doch zwei Bogeys und ein Doppelbogey machten die Bemühungen beinahe gänzlich zunichte. Die 69, die letztlich dabei herauskam, reichte bei weitem nicht aus, mit vier Schlägen über Par endete das Turnier für ihn auf Rang T99 – weit außerhalb der Cutlinie, wo sich mit sieben Schlägen über Par ebenfalls der deutsche Amateur Allen John herumtrieb.

Auch Marcel Siems Comeback nach langer Pause nahm ein verfrühtes Ende. War er noch mit einer Parrunde ins das Turnier gestartet, verlief die zweite Runde weit weniger konstant: Fünf Bogeys und ein Doppelbogey verdarben den Score, da konnten auch die vier Birdies, die seine Achterbahnrunde zudem noch zu bieten hatte, nichts mehr retten. Mit drei Schlägen über Par auf dem geteilten 96. Rang kann er die kommenden beiden Tage auf der Tribüne verbringen.

Ein Bild der Konstanz bei Bernd Wiesberger

Bereits in der vorangegangenen Runde war der Österreicher Bernd Wiesberger nur selten von der Platzvorgabe abgewichen und auch am zweiten Tag spielte er fast ausschließlich Par. Nur zweimal färbte er die Scorekarte – mit einem Birdie und einem Bogey -, ließ auf die 68 zum Auftakt eine Parrunde folgen und komplettiert damit das deutschsprachige Trio im Wochenende auf dem geteilten 39. Rang.

Knappe Kiste für Matthew Fitzpatrick

Eine der größten Kehrtwenden des Tages legte Matthew Fitzpatrick hin. Mit einer 75 zum Auftakt hatte das Turnier für ihn bei nämlich bei weitem anders begonnen als erhofft, doch als ihm schon kaum mehr jemand eine Chance auf den Cut zugestand, lieferte der junge Engländer eine fantastische Runde. Hatte er auf der Front Nine mit einem vereinzelten Birdie noch recht zurückhaltende begonnen, folgte auf den hinteren Neun ein wahres Birdiefeuerwerk: Fünf an der Zahl konnte er notieren, getrübt einzig durch ein Bogey an der 11. Bis zur allerletzten Minute blieb es spannend, erst das finale Birdie brachte ihn ganz knapp in den Cut. Damit rettete ihm die 65 ebenso Tag wie seine Chancen für das folgende Wochenende.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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