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Nedbank Golf Challenge: Alex Noren visiert erneuten Sieg an

Martin Kaymer und Marcel Siem schaffen es nicht, ihre Auftaktrunden herauszureißen. Alex Noren weiter in fabelhafter Form.

Alex Noren Nedbank Golf Challenge 2016 Runde 2
Alex Noren arbeitet daran, seine großartige Saison gebührend zu krönen. (Foto: Getty)

Für Martin Kaymer gilt es an den kommenden beiden Tagen, das Gaspedal durchzutreten, wollte es ihm doch vor dem Wochenende noch nicht gelingen. Auch bei Marcel Siem trat weiter auf der Stelle. In Führung liegt hingegen der Schwede Alex Noren mit acht Schlägen unter Parund damit zwei Schlägen Vorsprung vor einem reich besetzten zweiten Platz: Hier sitzen ihm die drei Lokalmatadore Louis Oosthuizen, George Coetzee und Jaco van Zyl, die beiden Engländer Ross Fisher und Chris Wood sowie der Fabrizio Zanotti aus Paraguay im Nacken.

Martin Kaymer bleibt abgeschlagen

Für Martin Kaymer ist es auch weiterhin ein Glück, dass bei den Saisonfinals der European Tour kein Cut gezogen wird. Zwar sah die zweite Runde der Nedbank Golf Challenge nicht ganz so pechschwarz aus wie seine 81 zum Auftakt, die ohne einen einzigen Lichtblick auskam, aber die drei Birdies auf der Front Nine reichten nicht aus, um den ebenfalls drei Bogeys und dem Doppelbogey etwas entgegenzusetzen. Mit zwölf Schlägen über Par ist er derzeit eines der drei Schlusslichter des Feldes und hat an den kommenden beiden Tagen höchstens die Möglichkeit, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Dabei hatte der Mettmanner eigentlich seit April eine recht gute, wenngleich sieglose, Saison mit diversen Top-10-Platzierungen hingelegt. Zum Ende hin scheint dem 31-Jährigen allerdings die Puste auszugehen - schon bei der WGC - HSBC Champions vor zwei Wochen hatte es schon nur zum geteilten 39. Platz gereicht.

Marcel Siem: Konstanz alleine reicht nicht

Solide hingegen verlief die Runde seines Landsmannes Marcel Siem. Der wich nur dreimal vom Par ab - auf der Front Nine zweimal zum Bogey, zum Beginn der Back Nine einmal zum Birdie. Um ihn aus dem unteren Mittelfeld hinaus zu katapultieren, reichte diese 73er Runde bei weitem nicht, mit drei Schlägen über Par liegt er derzeit auf dem geteilten 41. Platz. Damit ist sein Kampf um die Teilnahme an der finalen DP World Tour Championship in Dubai noch nicht verloren, allerdings wird er sich schwierig gestalten.



Alex Noren auf dem Weg zum vierten Sieg?

Der Schwede Alex Noren hat momentan eindeutig das, was man gemeinhin "einen Lauf" nennt. Seine Saison hielt bereits drei Siege und außerdem vier Top-10-Platzierungen für ihn parat, nun scheint er auf dem besten Weg zu Triumph Nummer vier. Auch wenn an den kommenden beiden Tagen noch viel passieren kann und die vielköpfige und starke Konkurrenz ja bekanntlich nicht schläft, spricht seine hervorragende Form in diesem Jahr für ihn, ebenso wie die 67er Runde, dank der er mit -8 an der Spitze ins Wochenende einziehen wird. Außerdem wären da noch Momente wie dieser:

Stenson und Willett bleiben hinter den Erwartungen zurück

Danny Willett hat zum Ende seiner Saison hin auch weiterhin schwer zu kämpfen. Seit seiner letzten Topplatzierung bei der Italian Open im September blieb der Engländer glücklos und wird sich so auch kaum gegen den Schweden Henrik Stenson durchsetzen können, der derzeit das Race to Dubai vor ihm als Zweitplatziertem anführt. Auch in Südafrika sieht es nämlich derzeit für den 29-Jährigen nach einem Ergebnis aus, das eine Menge Luft nach oben lässt, liegt er doch vor dem Wochenende mit fünf Schlägen über Par auf dem geteilten 54. Platz.



Das Race to Dubai hat er zwar dank Willetts schwacher Performance so gut wie sicher, trotzdem fiel auch Stensons zweiter Turniertag deutlich durchwachsener aus als sein erster. Hatte er sich mit seiner 69 zum Auftakt noch in Reichweite der Spitze gespielt, verbannte ihn seine heutige 74 13 Plätze abwärts auf den geteilten 17. Rang. Vom Führenden ist er nun ganze sieben Schläge entfernt. Verantwortlich dafür waren sowohl ein Bogey-Trio an den Löchern 3 bis 5 als auch ein Doppelbogey auf den hinteren Neun.

Wahnsinnsschläge von Zanotti und Jensen

Da war einer besser als der andere: Zunächst spielte sich Fabrizio Zanotti an der 4 mit dem ersten Hole-in-One in der Geschichte des Turniers zeitweilig in Führung...

...dann machte ihm der Däne Lasse Jensen doch tatsächlich mit einem unglaublichen Albatross an der 5 Konkurrenz, was den Schlag des Tages anging:





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