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Wells Fargo Championship: Kaymer und Cejka haben Top Ten im Blick

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05. Mai 2016
Martin Kaymer liegt bei der Wells Fargo Championship nach der ersten Runde gemeinsam mit Alex Cejka in Schlagdistanz zu den Top Ten. (Foto: Getty)
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Alex Cejka und Martin Kaymer liegen nur knapp außerhalb der Top Ten und können am ersten Tag der Wells Fargo Championship überzeugen.

Alex Cejka hat bei der Wells Fargo Championship im Quail Hollow Club einen perfekten Start nur knapp verpasst. Der Routinier spielte eine starke 70er Runde zum Auftakt und liegt damit nur zwei Schläge hinter den Top Ten.

Cejka kann schwachen Start gut wegstecken

Zu Beginn der Runde sah es zunächst nicht danach aus, dass der 45-Jährige vorne mitspielen könnte. Denkbar unglücklich musste Cejka direkt auf seinem zweiten Loch ein Bogey in Kauf nehmen. Im weiteren Verlauf der Front Nine konnte der gebürtige Tscheche jedoch zwei Schlaggewinne notieren und sich bereits etwas nach vorne kämpfen. Nach zwei weiteren Birdies auf der Back Nine fand sich der letztjährige Puerto Rico Open Sieger gar auf Platz zwei im Leaderboard wieder.


Im Anschluss fand sein Ball allerdings das Wasser auf Bahn 14, was zu einem Doppelbogey führte und den lange Jahre auf der Web.com Tour spielenden Cejka wieder auf eins unter Par zurück warf. Zum Ende konnte Alex Cejka aber nochmal Boden gut machen und ein Birdie auf Bahn 17 notieren, was ihn schließlich auf den geteilten 18. Rang brachte.

Martin Kaymer verpasst Top Ten auf der Zielgerade

Der zuletzt bei der Open des Espana stark aufspielende Martin Kaymer ist erneut gut in die Turnierwoche gestartet. Der 31-Jährige legte bei der Wells Fargo Championship einen Start nach Maß hin und hat trotzdem noch Luft nach oben. Der Rheinländer blieb zwar bis Loch 17 bogeyfrei, konnte aber aufgrund einer ausbaufähigen Fairwaytreffer-Quote „nur“ drei Birdies notieren und musste zwei abschließende Bogeys verkraften.

Damit spielte sich der Ex-US-Open-Champion noch auf eins unter Par zurück, was bedeutet, dass er den zweiten Tag von Position T30 in Angriff nehmen wird. Nichtsdestotrotz zeigte Kaymer über weite Strecken gutes bis sehr gutes Golf und kann abgesehen von den letzten beiden Löchern auf der Leistung von tag eins aufbauen, um die Top Ten noch anzugreifen.

Favoritenflight mit Licht und Schatten

Gemeinsam in einem Flight gingen der US-Amerikaner Rickie Fowler und der Titelverteidiger Rory McIlroy die erste Runde der Wells Fargo Championship an. Auf der Back Nine gestartet legte Richie Fowler gleich mit drei Birdies auf den ersten sechs Löchern los und war damit zeitweise in geteilter Führung. Es folgten jedoch ein Doppelbogey und ein ausgeglichenes Bogey-Birdie-Verhältnis auf den zweiten neun Löchern, was zu einem Gesamtscore von eins unter Par führte und den geteilten 30. Rang bedeutet.

Einen gänzlich anderen und schlechteren Start erwischte Rory McIlroy. Nach seinen ersten neun Löchern lag der Nordire bereits bei vier über Par und drohte die Runde entgleiten zu lassen. Das gestrige Geburtstagskind zeigte aber einmal mehr seine Klasse und kämpfte sich auf seiner Back Nine mit insgesamt vier Birdies zurück auf ein Ergebnis von eins über Par, was gleichbedeutend ist mit dem geteilten 75. Rang. Dabei zeigte er sein Können besonders auf Loch sechs, wo ihm beinahe ein Hole in One gelang.

Geteilte Führung bei der Wells Fargo Championship

Die Spitze nach Tag eins der Wells Fargo Championship teilen sich die gemeinsam auf die Runde gestarteten Andrew Loipe und Steven Wheatcroft. Beide lieferten eine hervorragende 65er Runde ab, die allerdings unterschiedlich zu Stande kamen. Der US-Amerikaner Wheatcroft spielte spektakuläres Golf inklusive zweier Eagle und zweier Bogeys, während Andrew Loupe eine fehlerfreie Runde mit sieben Birdies ablieferte.

Den Führenden unmittelbar auf den Fersen ist der Inder Anirban Lahiri. Der Senkrechtstarter der letzten Saison spielte neben Andrew Loupe die einzige bogeyfreie Runde im Quail Hollow Club und notierte eine blitzsaubere 66er Runde.

Die beiden großen Themen nach Tag eins sind die Wochenendchancen des Titelverteidigers Rory McIlroy und die Top-Ten-Ambitionen der beiden deutschen Starter Alex Cejka und Martin Kaymer.

Der einen Tag vor Turnierstart 27 Jahre alt gewordene McIlroy wird am zweiten Tag eine Leistungssteigerung benötigen, um den Cut zu schaffen. Dass er hierzu in der Lage ist, hat er, wie in dieser Fotostrecke zu sehen ist, schon mehrfach eindrucksvoll bewiesen.

Rory McIlroy - Eine Karriere in Bildern

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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