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Rickie Fowler gewinnt die Deutsche Bank Championship

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07. Sep 2015
Rickie Fowler gewinnt die Deutsche Bank Championship. (Foto: Getty)
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Rickie Fowler gewinnt das zweite FedExCup-Playoff-Turnier knapp vor Henrik Stenson. Für Alex Cejka ist die Saison beendet.

Mit nur einem Schlag Vorsprung setzt sich Rickie Fowler in einem spannenden Finale der Deutsche Bank Championship gegen Henrik Stenson durch. Charley Hoffman sichert sich den dritten Platz. Der Rest des Feldes war schon früh geschlagen. Alex Cejka scheitert als 71. des FedExCup-Rankings denkbar knapp an der Teilnahme am dritten Turnier der Finalserie.

Als noch acht Löcher zu spielen waren, sah Henrik Stenson wie der sichere Sieger der Deutsche Bank Championship aus. Drei Schläge lag er vor Rickie Fowler, der früh ein Eagle gelocht hatte, doch im Anschluss den Faden verlor. Rechtzeitig fand er ihn wieder, profitierte aber auch von einem fatalen Fehler des Schweden. Der wählte am 16. Loch, einem Par-3, sein Eisen wohl eine Nummer zu kurz und versenkte seinen Ball im Wasserhindernis vor dem Grün. Fowler hätte mit einem durchaus machbaren Birdieputt direkt zwei Schläge zwischen sich und den 39-Jährigen bringen können. Er beließ es beim Par und einem Schlag.


Rickie Fowler: „Henrik hat einige Fehler gemacht“

Auf den letzten beiden Löchern mühte sich Stenson dann redlich, zumindest ein Stechen zu erzwingen. Es blieb beim Versuch. Fowler war sich durchaus bewusst, dass ihm sein Gegner entgegen gekommen war: „Henrik hat einige Fehler gemacht“, bestätigte er nach der Runde. Es ist bereits sein zweiter Saisonsieg nach der Players Championship. Im FedExCup rangiert der 26-Jährige nun auf dem dritten Platz, Stenson bleibt Vierter. In Führung liegt weiterhin Jason Day. Dazu genügte dem Australier der geteilte zwölfte Rang bei der Deutsche Bank Championship.

Alex Cejka belegt Rang 39 bei der Deutsche Bank Championship

Den Willen konnte man Alex Cejka am Finaltag wahrlich nicht absprechen. Doch nach einer 71er Runde ist die Saison für den 44-Jährigen beendet. Der 39. Platz bei der Deutsche Bank Championship reicht nicht aus, um an den zwei verbleibenden FedExCup-Playoff-Turnieren teilnehmen zu dürfen.

Dabei begann alles so vielversprechend. Schon gleich an den ersten beiden Löchern boten sich für Alex Cejka Chancen zum Birdie. Die ließ er zwar aus, doch nur ein Paar Minuten und zwei Spielbahnen später nährte der gebürtige Tscheche berechtigte Hoffnungen auf einen Verbleib in der Finalserie mit zwei Schlaggewinnen. Ein Dritter auf Bahn sieben brachte ihn dann in eine gute Ausgangslage. Virtuell war Cejka nun wieder im Rennen um den Titel der BMW Championship, dem dritten Playoff-Event des FedExCup.

Auf der Back Nine schießt sich Cejka aus dem FedExCup

Allerdings nur für wenige Minuten. Denn der Auftakt der zweiten Neun missriet völlig. Nachdem Cejka seinen Ball auf Bahn zehn abseits der Ropes verschwinden ließ, war ein Drop samt Strafschlag fällig und das erste Bogey des Tages die Folge. An der Elf wollte der Parputt aus 1,5 Metern nicht ins Loch und es wurde zusehends schwieriger, das Ziel zu erreichen. So gut wie vorbei war es dann nach einem Doppelbogey an der 14.

Lange bestand noch Hoffnung, denn Jerry Kelly schwankte zwischen Ausscheiden und Weiterkommen. Der Amerikaner war das Zünglein an der Waage für Cejka. Erst mit einem Birdie am letzten Loch sicherte sich Kelly die dritte Runde des FedExCup. Für Cejka bedeutete dies das Ende der Saison. Platz 39 bei der Deutsche Bank Championship reicht nicht aus, um seine Position in der Saisonwertung so weit zu verbessern, dass Cejka die Top-70 erreicht. Nur für diese Spieler findet der FedExCup eine Fortsetzung.

Bäumchen wechsel dich an der Weltranglistenspitze

Eine Runde wie die von Rory McIlroy hätte Cejka gebrauchen können. Der Nordire spielte am letzten Tag der Deutsche Bank Championship mit einer 66 (-5) seine beste Turnierrunde. Das reicht zwar, um 35 Plätze im Leaderboard gutzumachen (nun Rang 29), doch die Weltranglistespitze ist McIlroy nach nur einer Woche wieder los. Letzten Sonntag hatte er sie von der Couch aus von Jordan Spieth „zurückerobert“, nun befindet sich der 22-jährige Youngstar in derselben Situation. Obwohl er erneut den Cut verpasste, wird er McIlroy wieder an der Spitze des Offical World Golf Ranking ablösen.

Das Endergebnis der Deutsche Bank Championship

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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