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Rory McIlroy on fire bei der Dubai Desert Classic

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30. Jan 2014
Stark wie eh und je! Rory McIlroy zeigt, dass er nichts verlernt hat. (Foto: Getty)
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Rory McIlroy stellt seinen European-Tour-Rekord ein und geht bei der Dubai Desert Classic in Führung, Siem und Kieffer mäßig.

Seit 1989 schlagen die Pros bei der Omega Dubai Desert Classic ab, und es finden sich viele berühmte Namen in der Liste der Sieger: Miguel Angel Jimenez gewann 2010, Rory McIlroy 2009 und Tiger Woods 2008 und 2006, um nur einige Beispiele zu nennen. Doch einen darf man in dieser Serie ebensowenig vernachlässigen: Seve Ballesteros, der das Turnier 1992 für sich entscheiden konnte. In die Fußstapfen seines 2011 verstorbenen Vaters tritt in diesem Jahr Javier Ballesteros, der älteste Sprößling der spanischen Legende. Und der Amateur schlug sich bei seinem European-Tour-Debut wacker.

Ganz vorne sorgte ein Altbekannter für Schlagzeilen bei der Dubai Desert Classic: Rory McIlroy bringt eine starke 63 ins Clubhaus und führt bei damit nach dem ersten Durchgang bei -9. Auch seine Flightpartner Tiger Woods (-4) und Stephen Gallacher (-6) konnten ordentliche Resultate erzielen, während im deutschen Lager der große Knall ausbleibt.


Siem und Kieffer kommen schwer rein in die Dubai Desert Classic

Marcel Siem zeigte erneut ein zwiegespaltene Leistung, wie schon öfter in diesem Jahr. Er begann mit einer Serie von neun Pars auf der Front Nine, was man von dem 33-Jährigen eher selten zu sehen bekommt. Doch die Konstanz schien ihm nicht die Sicherheit zu geben, die er für den Weg zurück ins Clubhaus gebraucht hätte. Bogeys auf den Löchern 10, 15 und 17 machten die Birdies auf 11, 13 und 18 zunichte, sodass am Ende die Even-Par-Runde herauskam. Vor dem zweiten Durchgang liegt Marcel Siem damit auf dem geteilten 68. Rang und muss sich morgen steigern, um den Cut sicher zu schaffen.

Der zweite Deutsche im Bunde, Maximilian Kieffer, zeigte über die gesamte Distanz eine gute Leistung. Leider waren die Annäherungen beim Auftakt in Dubai der Aspekt seines Spiels, der einen besseren Score verhinderte. Max Kieffer konnte 15 Pars spielen, zwei Birdies und ein Bogey brachten am Ende die -1 und den geteilten 52. Rang. Insgesamt war der 23-Jährige mit seinem Auftritt zufrieden. „An Loch zwei musste ich zweimal Chippen und benötigte einen Drei-Putt, da sind innerhalb von fünf Minuten zwei Schläge weg. Sonst habe ich sehr solide gespielt, allerdings waren meine Eisenschläge nicht gut genug für Birdies. Morgen habe ich mit einer frühen Startzeit gute Bedingungen, da kann ich noch einmal voll angreifen.“

Rory McIlroy mit Rekord-Runde, Tiger Woods lobt den Platz

In der „Featured Group“, wie sich der Flight im Fokus der Fersehkameras nennt, blieben die Protagonisten heute weit unter Par. Der Weltranglistenerste Tiger Woods, sein Ausrüster-Kollege Rory MIlroy und Vorjahressieger Stephen Gallacher zeigten heute, was auf dem Emirates GC möglich ist. Insgesamt spielten die drei am ersten Tag der Dubai Desert Classic 20 Birdies, zwei Eagles und nur ein einziges Bogey, das Gallacher an Loch elf notieren musste. Woods und McIlroy blieben fehlerfrei, wobei der Nordire mit sieben einzelnen Schlaggewinnen und einem Eagle eine Leistung zeigte, die an sein bärenstarkes Jahr 2012 erinnerte. Er spielte stellte damit seine persönliche Bestleistung auf der European Tour ein und belegt den ersten Rang.

Tiger Woods hatte zwar auch am ersten Tag der Omega Dubai Desert Classic mit seinem alten Laster, den wilden Drives, zu kämpfen, die ihn zeitweise in schwierige Lagen in den Waste Areas brachten, aber sein Eisen-Spiel war überragend. Gegenüber den Kollegen der European Tour lobte er nach der Runde den exzellenten Zustand des Platzes: „Die Grüns sind absolut perfekt. Man muss am Morgen gute Resultate einfahren, und das ist uns heute gelungen.“ Bei -4 belegt Tiger Woods den geteilten zehnten Rang nach Tag eins der Dubai Desert Classic.

Javier Ballesteros kann mithalten, Matteo Manassero schwächelt

Javier Ballesteros, der als Scratch-Golfer eine Sponsoreneinladung erhielt und mit Miguel Angel Jimenez und Jose Maria Olazabal, sehr guten Freunden seines Vaters, einen rein spanischen Flight bildete, lieferte einen gelungenen ersten Auftritt auf der European Tour ab. Mit +2 beendete er die erste Runde auf dem geteilten 95. Platz und ließ zum Beispiel einen matteo manassero hinter sich. Manassero, der im letzten Jahr mit starken Leistungen andeuten konnte, dass er eines der größten Talente im europäischen Profigolf ist, erwischte einen gebrauchten Tag. Nur ein Birdie, fünf Bogeys dazu, reichten für den geteilten 120. Platz und machen ein Erreichen des Wochenendes unwahrscheinlich. Die letzte Position auf  dem Leaderboard bekleidet nach dem ersten Tag der Dubai Desert Classic Barry Lane – und das, obwohl der 54-Jährige der einzige Spieler ist, der jedes Mal in der 25-jährigen Geschichte des Turniers dabei war.

Die Resultate von Tag eins gibt es hier.


Omega Dubai Desert Classic 2014

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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