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Driver Check 2016: Alle Fakten, alle Bewertungen

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27. Mrz 2015
Die wichtigsten Driver 2015 und alle Bewertungen auf einen Blick. (Foto: Golf Post)
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Große Auswahl, aber welcher Driver kann was? Die neuen Modelle sind viele Tests durchlaufen – wir liefern einen übermedialen Überblick.

Jahr für Jahr bietet sich dem Golfer auf dem Equipment-Markt dasselbe Bild – ein riesen Angebot an Drivern und jeder Hersteller verfolgt seine ganz eigene Art, die Besonderheiten und Vorzüge seines neuen Modells dem Kunden schmackhaft zu machen. Da fällt es wahrlich schwer den Durchblick zu bewahren. Golf Post schafft Abhilfe und liefert eine übersichtliche Zusammenfassung aller Testergebnisse der führenden Medien. Welcher Driver kann was und zu welchem Preis? Machen Sie sich Ihr ganz persönliches Bild und finden Sie das passende Modell. Neben den aktuellen Drivern von 2016 finden sie weiter unten noch die Modelle der Vorsaison.

Callaway XR 16 / XR 16 Pro

Für die Entwicklung des XR 16 und XR 16 Pro arbeitete Callaway mit dem amerikanischen Flugzeughersteller Boing zusammen, und verbesserte nach Herstellerangaben dadurch die Aerodynamik des Schlägers, um eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit und damit eine höhere Ballgeschwindigkeit zu generieren. Durch einen größeren Schlägerkopf soll außerdem die Fehlerverzeihbarkeit größer sein.


Der XR 16 Pro ist für bessere Spieler ausgelegt, die grundsätzlich weniger Fehlschläge produzieren. Er hat einen kleineren Schlägerkopf. Während es die Pro Version in den Loftzahlen 9° und 10,5° gibt, ist der klassische XR 16 Driver zusätzlich noch in 13,5° verfügbar.

Callaway XR 16: 399 Euro / XR 16 Pro: 479 Euro
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GolfDigest Die aerodynamischen „Augenbrauen“ auf der Krone sind für einige der Tester gewöhnungsbedürftig, doch die Performance wird durchweg positiv gewertet. Der Schläger bringt ordentlich Zug auf den Ball und bietet einen langen Roll. Auch der Sound wird durchweg positiv bewertet.
golfalot.com Im Vergleich der beiden Modelle bietet die Pro-Version weniger Spin, aber bei Off-Center-Treffern leidet die Performance deutlich. Durch die aerodynamischen Veränderungen spielt sich der Schläger sehr leicht und hat außerdem einen satten Sound.
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Callaway XR 16 / XR 16 Pro – Round up

Auch wenn noch nicht alle aufgeführten Portale einen Test durchgeführt haben, lässt sich festhalten, dass Callaway in Sache Leistung und Wirkung eine gute Kombination gefunden hat. Die Optik mag gewöhnungsbedürftig sein, aber wenn Klang und Leistung stimmen, und dazu verschiedene Anpassungen möglich sind, dann sollte man mit dem XR 16 nicht viel falsch machen können.

Taylormade M1

Der Taylormade M1 ging zwar schon 2015 an den Start, war aber für die neue Saison ausgelegt und wurde 2016 noch durch den M2 (weiter unten) ergänzt. Das „M“ steht für Multimaterial und bezeichnet die Kombination aus Karbon und Titan, die dem Schläger ein eigenes Profil geben sollen. Das „T-Track-System“ macht es möglich, zwei Gewichte in der Sohle in T-Form zu verschieben, und somit Einfluss auf die Spin-Rate und die Abflugrichtung zu nehmen.

Den Taylormade M1 gibt es als 460er-, und mit kleinerem Kopf als 430er-Version. Der größere Kopf hat neben den Loftvarianten 8,5°, 9,5° und 10,5° noch die Option 12°. Die Modelle sind seit letztem Herbst im Handel und kosten 599 Euro.

Taylormade M1: 599 Euro
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GolfDigest Die Optik der Krone des M1 wird als äußerst positiv und hilfreich wird die Ausrichtung bewertet. Die Einstellungen sollten allerdings nur von Fachleuten durchgeführt werden, doch wenn das der Fall ist, überzeugt der Schläger durch beständige Leistung.
golfalot.com Die vielen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten werden im Zuge eines Fitting sehr positiv bewertet. Am Ende erhält man den besten Kompromiss aus allen Variablen, um die persönlich bestmögliche Leistung herauszuholen. Sound, Gefühl und Fehlerverzeihbarkeit sind gewohnt gut.
golfwrx.com Es gibt keinen besseren Driver, um im Feintuning auf der Suche nach der besten Leistung alles herauszukitzeln. Die Optik mag nicht jedermanns Sache sein, wird von den Testern aber als angenehm und sportlich beschrieben.

Taylormade M1 – Round up

Vor allem die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, wenn fachmännisch genutzt, und die mutige Optik sind die großen Vorteile des M1. Für Tüftler, die immer auf der Suche nach noch einem Deut mehr Leistung sind, eine empfehlenswerte Alternative. In Sachen Leistung und Handlichkeit steht der M1 seinen Konkurrenten in nichts nach.

PING G

PING ist für seine fehlerverzeihenden Driver bekannt, die allen Spielstärken bestimmte Möglichkeiten an die Hand geben. Mittels der Dragonfly-Technologie ist der Schwerpunkt des Schlägers weiter nach hinten und unten verlagert worden, um die Stoßrichtung „Fehlerverzeihbarkeit“ weiter auszubauen. Natürlich sind auch in der neuen G-Serie die von PING bekannten „Turbulatoren“ verbaut, die den Schlägerkopf aerodynamischer machen sollen.

Den PING G gibt es außerdem als „SF“ (Straight Flight) und „LS“ (Low Spin) Version. Er ist für 479 Euro im Handel erhältich.

PING G: 479 Euro
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GolfDigest Die Tester stellen vor allem die extreme Fehlerverzeihbarkeit heraus, die mit einem hohen Ballflug auch bei schlechteren Treffmomenten dafür sorgt, das der Ball im Spiel ist. Insgesamt in der PING G keine Wunderwaffe, aber ein Spielverbesserer.
golfalot.com Vor allem die Straight-Flight-Version hat es dem Tester angetan, da er eine merkliche Verbesserung seiner Präzision in diesem Schläger verortet. Insgesamt stechen die Fehlerverzeihbarkeit und Beständigkeit heraus, die vielen Spielern helfen wird, bessere Abschläge zu produzieren.
golfwrx.com Im Design der PING Driver ist schon in historischer Perspektive ein großes Trägheitsmoment gegeben, das auch im neuen G ein wichtiger Faktor für solide, hohe Schläge mit wenig Spin darstellt. Die Weiterentwicklung der aerodynamischen Strukturen in Kombination mit der neuen Technologie machen den PING G zu einem schlagkräftigen Argument auf dem Markt.

PING G – Round up

Vor allem die Fehlerverzeihbarkeit ist es, die beim PING G erneut überzeugt. Im Gegensatz zu dem Vorgängermodell G 30 haben einige aerodynamische und materielle Veränderungen dazu geführt, dass er auch weitentechnisch mit der Konkurrenz mithalten kann. Die „SF“ und „LS“ Ausführungen bieten außerdem eine für jeden Spieler passende Variante.


Cobra King Ltd

Cobra Golf arbeitete für die Entwicklung des Cobra King Ltd mit einer Firma aus der Raumfahrt zusammen. Das Resultat: Das einzigartige herausnehmbare „Spaceport“, ein rundes Fenster in der Sohle des Schlägers, in das ein zusätzliche Gewichte verbaut werden können und das Vibrationen abdämpfen soll. Das führt einerseits zu einem tiefen Schwerpunkt, der sich auf die Weite auswirkt, sowie einen höheren Abflugwinkel.

Den Cobra King Ltd Driver gibt es in fünf verschiedenen Loftoptionen von 9°, 9,5°, 10,5°,11,5° und 12°, die Pro-Version ist in 7,0°,7,5°, 8,5°,9,5° und 10° erhältlich. Beide Driver kosten im Handel 499 Euro.

Cobra King Ltd: 499 Euro
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GolfDigest Im Vordergrund der Tester stand vor allem ein gedämpfter Sound und ein leichtes Gefühl im Schwung. Darüber hinaus betonten sie, dass gerade Spieler mit niedrigeren Schwunggeschwindigkeiten sehr gute Ergebnisse erzielten.
golfalot.com Die schlichte schwarze Optik wird hier hervorgehoben und die guten Eigenschaften des Balles nach seinem Start auf die Flugbahn. Der Cobra King Ltd kann was die Leistung angeht mit den Konkurrenten auf dem Markt mithalten und wem er gefällt, der trifft hier eine sichere Wahl.
golfwrx.com Zusätzlich zu dem weichen Sound, der ins Ohr geht, fällt das Weiche Gefühl im Treffmoment auf. Auch die Fehlerverzeihbarkeit soll im Vergleich zu anderen Drivern dieser Preisklasse durch den niedrigen Schwerpunkt und das hohe Trägheitsmoment herausstechen.

Cobra King Ltd – Round up

Der Cobra King sorgt vor allem durch sein Raumfahrt-inspiriertes Guckloch für Furore, das neben funktionellen Eigenschaften einen seltenen Blick ins Innere eines Drivers erlaubt. Die Auswirkungen sind durch den niedrigen Schwerpunkt und die vibrationshemmenden Eigenschaften im Treffmoment spürbar, vor allem Spieler mit nicht allzu seltenen Off-Centre-Hits profitieren davon.

Taylormade M2

Taylormade versteht den M2 nicht als neuen Driver, als Weiterentwicklung des M1, sondern als Ergänzung. Wie oben gesehen eignet sich der M1 vor allem für die Zahlenjäger, die ihr Heil im Detail suchen und durch die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten das letzte Quäntchen Potenzial rausquetschen wollen. Der M2 deckt die andere Zielgruppe ab: Er hat nur Einstellungsmöglichkeiten am Hosel, das „T-System“ ist nicht verbaut. In der Ansprechposition kann man das nicht erkennen: M2 und M1 sind von oben identisch, die gleiche ausgefallene Optik mit weiß eingerahmtem Schlägerblatt und Carbon-Krone.

Interessanterweise kam mit dem M2 ein Versprechen von Taylormade: Keine neuen Eisen und Hölzer in 2016! – und viele Golfer denken sich: „Endlich habt ihr’s begriffen.“ Mit 449 Euro ist der M2 drüber hinaus deutlich günstiger als der M1.

Taylormade M2: 499 Euro
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GolfDigest  Im Vergleich zum M1 stellen die Tester vor allem einen angenehmeren Sound und ein weicheres Gefühl im Treffmoment heraus. Die Fehlerverzeihung ist vergleichbar mit dem „großen Bruder“, ein Schläger für eine große Bandbreite an Spielern.
golfalot.com  Viel fehlerverzeihender bei Off-Center-Hits als der M1, was für die angepeilte Zielgruppe wichtiger ist. Gefühl und Sound gefielen beim M1 besser, es läuft auf die Frage hinaus, ob Feintuning den Aufpreis wert ist – optisch macht der M2 keinen Unterschied.
golfwrx.com  Der weichere Sound und die größere Fehlerverzeihbarkeit machen den Unterschied, wobei ambitionierte Spieler und Tour-Pros beim M1 bleiben. Zusätzlich wirkt sich der niedrige Spin positiv auf nicht optimal getroffene Bälle aus.

Taylormade M2 – Round up

Mit dem M2 will Taylormade die Golfer bedienen, die sich weniger Gedanken um Spin, Launch-Angle und Smash Factor machen, und mehr über das Treffen von Fairways. Die Optik gleicht dem M1 und ist weitestgehend als außergewöhnlich gut bewertet worden, was sich auf das Selbstbewusstsein über dem Ball auswirken dürfte. Die günstigere, und keineswegs schlechtere Alternative für Spieler, die keinen Wert auf ein absolutes High-End-Produkt legen und den Driver „spielen, wie er ist“.

2015 – ein guter Driver-Jahrgang

Callaway XR / XR Pro

Der XR-Driver steht für die Callaway-X-Familie und Racing. So werden laut Callaway auf dem Schlägerkopf ähnlich wie bei Rennwagen sogenannte Spoiler platziert, um die Luftverwirbelungen um den Schlägerkopf zu optimieren und weitere Schläge zu ermöglichen. Die neue R-MOTO-Technologie, eine dünnere Schlagfläche, wirkt im Treffmoment wie ein Trampolin und soll damit die Energieübertragung auf den Schläger effektiver machen, sodass höhere Ballgeschwindigkeiten erreicht werden.

Der XR-Driver ist für jeden Golfer geeignet, die Pro-Variante hingegen speziell für ambitionierte Spieler, denen nur wenige Fehlschläge unterlaufen. In der Preisklasse ist der XR-Driver mit 359 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Callaway XR / XR Pro: 359 / 379 Euro
golf.com  Der große Sweet Spot sorgt für gute Fehlerverzeihbarkeit – Die Länge ist solide, aber er ist  nicht unter den Längsten im Test – Ein guter  Allrounder, aber andere Callaway Modelle  machten bei den Testern einen besseren Eindruck
GolfDigest  Man spürt die leichtere, flexiblere Schlagfläche als beim Alpha 815- insgesamt ist der  Schläger 20g leichter und 150 Euro günstiger als der große Bruder Alpha 815 – Der große  Sweet Spot sorgt für eine entsprechende Fehlerverzeihbarkeit – Langer Schaft von Werk aus (46  Inch), führt nicht  automatisch zu mehr Länge
golfalot.com  Das leichte Gewicht und die guten aerodynamischen Eigenschaften stechen heraus – Der  Schläger bietet einen satten Klang und ein gutes Gefühl im Treffmoment – Sehr langer Schaft,  Fitting wird empfohlen
golfwrx.com  Sehr Gut in Punkto Fehlerverzeihbarkeit – Kann bei Einstellungsmöglichkeiten nicht mithalten  – Funktioniert besonders gut mit höheren Loft-Zahlen

Callaway XR / XR Pro – Round up

Die Modelle Callaway XR und XR Pro können längst nicht mit dem Alpha 815 mithalten, sind aber dafür preislich auch in einem anderen Segment angesiedelt. Der große Sweet Spot sorgt testübergreifend für eine gute Fehlerverzeihbarkeit, der lange Schaft hingegen kann sich auch negativ auswirken. Insgesamt muss es auf der individuellen Ebene passen, damit der dieses Modell der richtige Driver ist.

Mizuno JPX 850

2007 präsentierte Mizuno erstmals Fast Track – ein verstellbares Gewichts-System um Draw- bzw. Fade-Tendenzen beim Ballflug zu verändern. Mizuno hat diese bahnbrechende Technologie für den JPX850 weiterentwickelt. Neben Spin Rate kann auch der Launch Angle eingestellt und somit die individuelle Schlagweite maximiert werden, egal wie schnell man schwingt.

Der schrill-blaue JPX850 beinhaltet zwei 8-Gramm-Gewichte, die entweder an der zentralen Gleitschiene oder an zwei lateralen Aussparungen eingesetzt werden können. Der Preis des Drivers liegt bei 379 Euro.

Mizuno JPX 850: 379 Euro
golf.com  Zwei Gewichte, die an einer Gleitschiene oder am Rand eingesetzt werden können, bieten  viele Optionen – Das Hosel ist achtfach justierbar, die Einstellungsmöglichkeiten wirken sich  merklich aus, aber zu große Variabilität für Laien – interessante neue Richtung, die Mizuno  einschlägt
GolfDigest  Durch die Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten erscheint ein professionelles Fitting  erforderlich – Farblich bester Schlägerkopf der Mizuno-Palette – Etwas mehr Gefühl im  Treffmoment wäre schön gewesen
golfalot.com  Solides Gefühl/Feeback im Treffmoment – Distanz und Präzision werden im Vergleich als  durchschnittlich bewertet – Optisch ist der Schläger für viele Tester der Sieger
golfwrx.com   – nicht bewertet –

Mizuno JPX 850 – Round up

Beim Mizuno JPX 850 sticht über alle Tests hinweg vor allem das gute Gefühl hinaus, das der Driver im Treffmoment bietet. Besonders die farbliche Gestaltung ist außergewöhnlich und muss wahrscheinlich gemocht werden, wird in den Tests aber tendenziell positiv bewertet. Was die Performance angeht befindet sich der Schläger im soliden Mittelfeld.

Taylormade R15/R15 TP

Die größte Neuerung beim Taylormade R15 zu den vergangenen Serien ist das Front-Track-System. Die beiden Gewichte hinter der Schlagfläche in der Sohle der Schlägerkopfs ermöglichen eine individuelle Anpassung der gewünschten Flugkurve. Das Gewicht Richtung Spitze geschoben soll dem Spieler einen Fade, an der Ferse einen Draw ermöglichen.

Durch die Positionierung der beiden Gewichte direkt hinter dem Sweet Spot erhöht sich die Ballgeschwindigkeit und verspricht maximale Länge vom Tee. Außerdem hat der R15 Driver einen vier Gramm leichteren Schlägerkopf im Vergleich zum SLDR. Der Driver ist ab einem Preis von 479 Euro erhältlich und damit einer der teuersten Driver der Branchenriesen 2015.

Taylormade R15 / R15 TP: 479 / 529 Euro
golf.com  Der Schläger bietet 1836 Einstellungsmöglichkeiten, ist das ein Vor- oder schon ein Nachteil?  – Spürbar viel Power im Treffmoment – Die unterschiedlichen Einstellungen wirken sich  deutlich aus, ein schlechter Drive kann mit der richtigen Einstellung noch gerettet werden
GolfDigest  Der Unterschied zum SLDR: Ein zweites Gewicht, das für eine bessere Fehlerverzeihbarkeit  sorgt – Insgesamt hat der Schläger eine hohe Qualität, ein Top-Produkt
golfalot.com  Einer der längsten Schläger im Test, dazu ist er extrem fehlerverzeihend – „Back to white“, die  weiße Krone ist zurück und noch immer imposant, insgesamt ein tolles Design – Einiger Tester  hatten Probleme beim „shapen“ von Schlägen
golfwrx.com  Schläger mit der niedrigsten Spinrate im Test – Bei den richtigen Einstellungen ist es wie  „Magie“

Taylormade R15/R15 TP – Round up

1836 Einstellungsmöglichkeiten – bitte was? Das eigene Bemühen, die richtige Konfiguration für seinen Schwung zu finden, ist aufgrund dieser Mannigfaltigkeit absolut unrealistisch. Greift man auf professionelle Hilfe zurück, scheint der R15 aber zu halten, was er verspricht: In den Tests gehört er in allen Bereichen zu den besten Drivern, sogar bei der Fehlerverzeihbarkeit, mit der seine Vorgänger zu kämpfen hatten. Da hat Taylormade viel richtig gemacht.

Titleist 915 D2/D3

Die neuen Titleist-Driver sollen einen niedrigeren Spin und eine höhere Geschwindigkeit garantieren. Dadurch soll der Schläger mehr Fehler verzeihen und trotzdem eine größere Distanz garantieren. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen ist primär die Größe des Kopfes.

Der 915 D2 ist größer als sein Bruder und soll durch seine volle Birnenform maximal verzeihend sein. Der D3 hat weniger Spin und und sorgt für einen niedrigeren Scheitelpunkt der Flugkurve. Der D2 sowie der D3 Driver liegen bei einem Preis von 439 Euro.

Titleist 915 D2/D3: 439 Euro
golf.com  Die Länge ist überdurchschnittlich – Der Schläger eignet sich perfekt für Spieler, die es  mögen ihre Schläge zu shapen- Gute Praktikabilität
GolfDigest  Der Schläger erscheint lauter als gewöhnlich – Die klassische Schlägerkopfform gefällt den  meisten Testern – Es gibt keine verstellbaren Gewichte, wäre auch für Titleist mal Zeit
golfalot.com  Gute Eigenschaften bei Off-Centre-Hits – Gute Länge – Solide Fehlerverzeihbarkeit – Ein guter  Allrounder
golfwrx.com   Große Auswahl an Schaftoptionen – Fehlerverzeihbarkeit überzeugt

Titleist 915 D2/D3 – Round up

Titleist hat den Sprung auf den Verstellbare-Gewichte-Zug noch immer nicht gewagt- warum, fragt man sich, zumal die Produktzyklen des Herstellers im Vergleich mit seinen Konkurrenten erfrischend lang sind. Der 915 D2/D3 wird insgesamt als guter Allrounder bewertet, der die Bedürfnisse der Kunden an das moderne Spiel bedient. Die große Auswahl an Schäften sticht heraus, vor allem in Zeiten, in denen der Schaft immer wichtiger wird.

Nike Vapor Flex

Die Vapor Flex ist auf der gleichen Technologie-Plattform wie Nike Vapor Pro-Driver, mit dem Rory McIlroy spielt, wenn auch die Schlaggeschwindigkeit des Drivers erhöht wurde. Alle drei neuen Nike-Driver gehören mit dem neu gestalteten Hohlraum an der Sohle zu den Nachfolgern der Nike Covert und Covert 2.0-Driver.

Die Neugestaltung umfasst die Tieferlegung und Versteifung des hinteren Teils des Hohlraums, um die Biegung in Richtung der Vorderseite der Krone zu verbessern und dadurch mehr Ballspeed erzeugen zu können. Der Vapor Flex zählt mit 449 Euro zu den teureren Drivern. Die beiden anderen Versionen Vapor Speed, und den etwas älteren Vapor Pro, gibt es ab 319 Euro.

Nike Vapor Flex: 449 Euro
golf.com  Bietet eine gute Weite mit viel Roll, dafür nicht ganz so viel Carry-Weite – Im Vergleich nicht  besonders fehlerverzeihend – Wenig Spin, eher geeignet für bessere Spieler
GolfDigest  Ein größeres Schaftangebot ohne Preisaufschlag wäre wünschenswert – Bester Sound aller  Nike-Modelle
golfalot.com  Geeignet für Spieler mit hohen Schwunggeschwindigkeiten – Der Sound wird als relativ hart  empfunden, aber nicht negativ ausgelegt
golfwrx.com   – nicht bewertet –

Nike Vapor Flex – Round up

Der Vapor Flex ist, im Gegensatz zu seinen beiden Brüdern, eine Waffe für leistungsorientierte Spieler mit den entsprechenden Fähigkeiten. Speziell im Bereich der Off-Centre-Hits liegt er deutlich hinter der Konkurrenz. Wer den Ball allerdings regelmäßig in der Mitte der Schlagfläche trifft, der ist hier an der richtigen Adresse. Nike sagt, Tiger Woods spielt den Vapor Flex, da er mehr darauf aus ist, seine Schläge zu shapen als Rory McIlroy, der den Vapor Pro spielt.

Callaway Big Bertha Alpha 815

Die neuen Callaway Big Bertha Alpha 815 Driver versprechen weniger Spin und höhere Ballgeschwindigkeiten, um noch mehr Länge gegenüber den Vorgängermodellen herauszuholen. Außerdem sollen beide Driver fehlerverzeihender sein. Der Big Bertha Alpha 815 verfügt über einen gesenkten Gewichtsschwerpunkt. Die optimierte Ballgeschwindigkeit im Treffmoment soll dem Driver noch mehr Weite verleihen. Ein geringer Spinwert und die erhöhte Fehlerverzeihung machen diesen Driver aus.

Das zweite Modell von Callaway ist für Spieler mit einer hohen Schwunggeschwindigkeit, die den Ball meistens am Sweet Spot der Schlagfläche treffen. Der Callaway Big Bertha Alpha 815 Double Black Diamond verfügt über ein kompaktes Schlägerkopfdesign. Außerdem sind eine leichtere Schlagfläche und der tiefe Gewichtsschwerpunkt verantwortlich für eine Maximierung der Weite und die extrem geringe Spinaufnahme. Die Preise der beiden Driver liegen bei 499 Euro und 529 Euro.

Callaway Big Bertha Alpha 815: 499 Euro
golf.com  Einer der längsten Driver im Test, die meisten Tester konnten ihre Weite vergrößern – Bester  Driver beim Gefühl – Kann aber falsch eingestellt mehr Frust als Spaß produzieren
GolfDigest  Leichter als das Vorjahresmodell – Klingt nicht nach Power, hat er aber – Bei richtiger  Einstellung für alle Niveau-Klassen geeignet
golfalot.com  Bei richtiger Einstellung der weiteste und präziseste getestete Driver – Größere  Fehlerverzeihbarkeit als beim Vorgänger
golfwrx.com  Ball startet hoch und spint wenig – gute Fehlerverzeihbarkeit – Testsieger

Callaway Big Bertha Alpha 815 – Round up

Die neuste Version der Big Bertha schafft es anscheinend, dem erfolgreichen Comeback des vergangenen Jahres noch einmal einen drauf zu setzen. Quer durch die Bank erhält der Driver beste Bewertungen was die Distanz, die Fehlerverzeihbarkeit und das Gefühl im Treffmoment angeht. Ähnlich wie der R15 liegt aber auch hier die Gefahr bei den falschen Einstellungen, Fitting empfohlen. Wer nach einem neuen Driver ausschau hält, sollte die galante Dame nicht links liegen lassen.

Ping G30

Von allen PING-Modellen weist der G30 Driver den tiefsten und am weitesten nach hinten verlagerten Schwerpunkt auf. Dadurch sind optimale Abschlagsbedingungen und sogar ein höheres Trägheitsmoment in beiden Achsen für extrem hohe Fehlertoleranz und maximalen Energietransfer gegeben.

Die neue hochfeste und gleichzeitig leichte Schlagfläche aus T9S-Titanium ist dünner, effektiver und optimiert die Ablenkung von der Schlagfläche für höhere Ballgeschwindigkeiten und längere Drives. Der PING Standard Driver ist ab einem Preis von 319 Euro zu haben.

PING G30: 319 Euro
golf.com  Unter den längsten Drivern im Test – Bester Schläger in Punkto Fehlerverzeihbarkeit, gute  Performance selbst bei sehr schlecht getroffenen Bällen
GolfDigest  Durch gute Aerodynamik eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit – Längliche Kopfform nicht  jedermanns Sache – Etwas zu Laut im Treffmoment
golfalot.com  Der Sound ist ziemlich laut – „Turbulators“ als gute optische Hilfe – fehlerverzeihend
golfwrx.com  Der fehlerverzeihendste Driver – Ermöglicht hohen Ballflug mit wenig Spin

PING G30 – Round up

Der G30 polarisiert, was seine „Turbulator“ angeht. Die Haifisch-Zähne auf der Oberseite des Kopfes sollen die Aerodynamik verbessern und zu schnelleren Schwunggeschwindigkeiten führen. „Was ist das denn?“ – „Das sind Turbulator!“ – Wenn Ihnen diese Antwort auf die sicherlich häufig gestellte Frage gefällt, dann probieren Sie ihn aus, denn am Ball überzeugt der G30. Distanz und speziell die Fehlerverzeihbarkeit sind herausragend.

Taylormade AeroBurner

Der Taylormade AeroBurner bietet feine aber erhebliche Verbesserungen, um höhere Schlägerkopfgeschwindigkeiten vom Tee zu generieren. Während des Schwungs misst der Luftstrom ein flossenartiges Stück entlang des Hosels, während die abgerundete Spitze an der Schlägerkopfkrone gekrümmt ist wird auch der Gewichtswiderstand reduziert.

Um Weite zu erreichen, erweitert wurde die Länge der Sohle, wodurch sich auch die Flexibilität auf der Schlagfläche erhöht. Der Preis für den Driver liegt bei 299 Euro, mit TP Shaft kostet er 369 Euro.

Taylormade AeroBurner: 299 – 369 Euro
golf.com  Leichtester Schläger im Test – Bietet eine solide Fehlerverzeihbarkeit – Unterstützt sehr gerade  Schläge, „Shaper“ kommen weniger gut zurecht – Gut auszurichten
GolfDigest   – nicht bewertet –
golfalot.com  Toller Sound im Treffmoment – Generiert zu viel Spin für Spieler mit hoher  Schwunggeschwindigkeit – Sehr leicht mit guter Fehlerverzeihbarkeit
golfwrx.com  Das geringe Gewicht kann dabei helfen, schneller zu schwingen – Der Loft nicht anpassbar  ist, gibt es ihn in vier Loft-Varianten

Taylormade AeroBurner – Round up

Der Aero Burner von Taylormade ist sowas wie die kleine Schwester des R15, und hat mit seinem leichten Gewicht ein gutes Alleinstellungsmerkmal – es führt zu schnelleren Schwunggeschwindigkeiten und damit mehr Weite.  Insgesamt wird er übermedial gut bewertet, wobei er sich in keinem Bereich – außer dem Gewicht – herrausragend darstellt.

Cobra Fly-Z

Der Fly-Z Driver wurde konzipiert, um durch Flugkurven mit höherer Draw-Tendenz und damit mit mehr Länge das Golfspielen einfacher zu machen. Ein 460 Kubikzentimeter Titan-Kopf mit einem etwas flacheren Profil kombiniert mit einem Offset Hosel generiert Flugkurven, die Senioren, Damen und Anfängern schnelle Erfolgserlebnisse verschaffen. Der Fly-Z kostet 329 Euro.

Cobra Fly-Z: 329 Euro
golf.com  Durchschnittliche Distanz, verliert aber wenig an Weite bei schlechtem Ballkontakt – Großer  Sweet Spot, daher fehlerverzeihend – sehr Stabil im Treffmoment – Modernes Design
GolfDigest  Sechs Farben für den Schlägerkopf – Hoher Ballflug bei gut getroffenen Schlägen – Schläger  bietet durch den gesamten Schwung eine gute Stabilität
golfalot.com   Guter Allrounder der zu vielen Spielern verschiedener Handicap-Klassen passt – Wer Farbe in  sein Spiel bringen will, liegt hier richtig – Die Performance in allen Bereich durchschnittlich
golfwrx.com  In allem solide, aber in keinem Bereich herausstechend – Besonders für Spieler, die Wert auf  Optik legen und eine große Auswahl an Farben mögen

Cobra Fly-Z – Round up

Der Cobra Fly-Z ist eher das Lifestyle-Produkt unter den Drivern. Er zeichnet sich mehr durch sein breites Spektrum an Individualisierungsmöglichkeiten aus, als durch seine Eigenschaften am Ball. Das heißt aber nicht, dass er ein schlechter Driver wäre. Der Fly-Z ist ein guter Allrounder im eher unteren Preissegment, der gut mithalten kann und sicherlich einen außergeöhnlichen Eindruck macht am Tee – und das kann ja auch das Selbstbewusstsein stärken.


Für Männer und Frauen: Die neuen Driver 2015

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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