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Martin Kaymer spielt sich auf den zweiten Rang in St. Andrews

28. Sep 2013
Martin Kaymer (re.) und sein Bruder Philip weiter auf Kurs. Vor dem Finaltag liegen sie auf einem komfortablen zweiten Rang bei der Alfred Dunhill Links Championship. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer macht dank herausragendem Spiel einen Riesensprung im Leaderboard. Peter Uihlein auf Platz 1.

Auf geht es in die dritte Runde der Alfred Dunhill Links Championship. Die Profis der European Tour teeten erneut in St. Andrews auf und spielten um den Cut. Am dritten Tag sollte das milde Wetter erneut für gutes Spiel sorgen und den Profis zu spektakulären Runden verhelfen. Für Martin Kaymer ging es heute bei leicht bewölktem Himmel auf den vermeintlich einfachsten Kurs: den Old Course von St. Andrews. Das sich der Mettmanner von den paar Wolken am Himmel nicht ablenken ließ, zeigt seine herausragende Leistung in der dritten Runde.

Martin Kaymer spielt sich in die Top Ten

Martin Kaymer absolvierte die dritte Runde auf dem Old Course mit hervorragendem Spiel. Er ging auf den Links-Platz und sorgte für ein wahres Birdie-Feuerwerk: Bereits am ersten Loch sicherte sich Kaymer seinen ersten Schlaggewinn und ließ auch auf weitere nicht lange warten: Nach 17 Löchern, acht Birdies und null Schlagverlusten lochte Kaymer an der 18 das neunte Birdie ein und beendete den Tag mit einer beachtenswerten 63er Runde. Neun Schläge unter Par sorgten dafür, dass der Deutsche auf den geteilten zweiten Rang kletterte – zusammen mit fünf anderen Spielern, darunter auch Ernie Els.



Alfred Dunhill

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Peter Uihlein knüpft Luiten die Führung ab

Bereits am Vortag hatte Peter Uihlein für Furore gesorgt: Mit gleich zwei Eagles hatte sich der junge Amerikaner in Richtung Spitze des Leaderboards gehangelt. Der missglückte Eagleputt am Vortag kostete ihn die 59er-Runde. Heute sollte ihn dieser abschließende Eagle allerdings gelingen: An der 18 chippte der 24-Jährige zum Eagle direkt ins Loch und sorgte für den Schlag des Tages. Nach dieser 65 befindet sich Uihlein mit insgesamt 20 unter Par auf dem ersten Platz mit zwei Schlägen Abstand auf die Verfolger. Direkt hinter ihn befinden sich auf T2 neben Martin Kaymer mit jeweils -18 noch der Niederländer Joost Luiten, die Engländer David Howell und Richard McEvoy, sowie der Südafrikaner Ernie Els und der Ire Shane Lowry.

Für den Niederländer Joost Luiten ist der Platzverlust besonders ärgerlich. Nach einem herausragenden zweiten Tag war er in die dritte Runde erneut souverän gestartet: fünf Birdies auf der Front Nine. Bis dahin sah es noch so aus, als würde er es sich auf dem ersten Rang alleine gemütlich machen. Auf der Back Nine musste Luiten allerdings etwas zurückstecken und konnte keine weiteren Schlaggewinne notieren, musste hingegen sogar ein Bogey an Loch 17 hinnehmen, wodurch er sich zu seinen Kollegen auf T2 gesellte.

Maximilian Kieffer verpasst Cut

Maximilian Kieffer durfte sich am dritten Tag auf den Carnoustie begebe. Seinen Schlaggewinn direkt am ersten Loch glich der 23-Jährige unglücklicherweise direkt mit einem Bogey auf der zweiten Bahn wieder aus. Auf der Back Nine musste er noch zwei weitere Schlagverluste hinnehmen, wodurch der Düsseldorfer sich nicht unter Top 60 spielen konnte und somit weit den Cut verpasste. „Wenn man auf diesen Plätzen, bei diesen Bedingungen keine Putts locht und Birdies spielt, steht man auf verlorenem Posten. Auch heute war mein Spiel gut, doch der Putter blieb eiskalt. Das ist sehr, sehr ärgerlich“, erklärt Max nach der dritten Runde. Er kehrte mit einer 73er Runde ins Clubhaus zurück.

Am Sonntag geht es für die Finalisten erneut auf den Old Course. Am Finaltag dreht es sich für 60 Profis um den Titel und fünf Millionen Euro.

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Jannes Giessel

Jannes Giessel - Freier Autor für Golf Post

Beobachtete bisher beim Gassi gehen das Grün aus sicherer Entfernung. Seit Golf Post hat der Student der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Sportjournalismus das Grün lieben gelernt. Jetzt hat er Hundeleine gegen Golfschläger getauscht und begeistert sich nicht mehr fürs Bälle werfen, sondern Bälle schlagen - natürlich ohne Hund, der ihm den Ball holt.
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