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DP World Tour Championship: Martin Kaymer teilt Führung

19. Nov 2015
Martin Kaymer hat sich in eine aussichtsreiche Position gebracht. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer liegt nach seinem Auftakt an der Spitze des Feldes, Max Kieffer rangiert im Mittelfeld.

Mit der DP World Tour Championship geht an diesem Wochenende die Saison der European Tour zuende. Nicht nur der Sieger des Turniers wird hier gekürt, sondern auch der des Race to Dubai. Gute Chancen auf seinen heiß ersehnten ersten Sieg 2015 hat Martin Kaymer, der sich mit seiner heutigen 66 in die Spitzengruppe gespielt und damit für die kommenden Tage bereit gemacht hat. Max Kieffer hingegen rangiert nach seiner Runde derzeit mit einem Schlag unter Par im Mittelfeld, ähnlich wie Bernd Wiesberger, der allerdings mit seiner Parrunde zum Auftakt nicht zufrieden sein dürfte.

In Führung liegt Kaymer bei sechs Schlägen unter Par gemeinsam mit den beiden Engländern Ian Poulter und Andy Sullivan sowie dem Australier Marcus Fraser. Gefolgt wird das Quartett in Schlagdistanz vom Italiener Francesco Molinari der mit fünf Schlägen unter Par den alleinigen fünften Platz besetzt.


Martin Kaymer mit hervorragendem Auftakt

Dass er bis zum Ende des Jahres noch zumindest einen Sieg einfahren wollte, hatte Martin Kaymer bereits im Vorfeld des BMW Masters angekündigt. Dort war es ihm nicht gelungen, seine Versprechungen wahr zu machen, aber nun nimmt er in Dubai einen erneuten Anlauf. Im exklusiven Feld aus 60 European-Tour-Stars hat er zwar harte Konkurrenz, aber sein Auftakt geriet ihm bereits enorm vielversprechend. Mit einer 66er Runde und somit sechs Schlägen unter Par hat er sich an die geteilte Spitze gespielt, ebenso wie sein Flightpartner Andy Sullivan. Da wurde nach der Runde ein Handschlag fällig:

Insgesamt acht Birdies standen am Ende seiner Runde für den Mettmanner zu Buche, einzig an 6 und 16 notierte er Schlagverluste. Zwar hat der 30-Jährige keine Chance mehr, das Race to Dubai für sich zu entscheiden, aber mit einem Sieg wäre der versöhnliche Saisonabschluss für den erfolgsverwöhnten Deutschen gesichert – ebenso das Selbstbewusstsein, um einen schwungvollen Start in die neue Saison in Aussicht zu stellen.

Er selbst jedenfalls gab sich nach der Runde zuversichtlich: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftakt, ich habe viele gute Schläge gemacht und sehr gut geputtet. Meine Eisen waren deutlich besser als in den letzten Wochen. Auf diesem Platz muss man immer weiter nach vorne spielen, da alle Spieler hier viele Birdies machen können. Daher ist noch nichts gewonnen, aber ich bin in einer guten Position. Ich fühle mich in Dubai und Abu Dhabi sehr wohl, das merkt man dann natürlich auch am Spiel.“

Max Kieffer und Bernd Wiesberger im Mittelfeld

Max Kieffer ist in diesem Jahr zum ersten Mal beim Saisonfinale der European Tour am Start. Qualifiziert hat er sich durch eine solide Saison mit einer beeindruckenden Anzahl überstandener Cuts – dass es allerdings in der Finalrunde bis dato letztlich nie zum Sieg reichte, setzte dem Youngster zu. Dafür soll nun aber ein stolzes Finale her. Auf Facebook hatte der Düsseldorfer bereits am Vortag des Turniers angekündigt: „Bereit, morgen zu starten!“

Das bewies er zum Auftakt mit einer Runde, die sich auf den ersten 14 Löchern an Konstanz nur schwerlich überbieten ließ: 13-mal spielte er hier Par, nur ein vereinzeltes Birdie an der 6 ließ die Strähne einmal kurz abreißen. Dafür wurde die Scorekarte dann hinten raus bunt: Der 25-Jährige beschloss seine Runde mit zwei Bogeys und zwei Birdies und liegt damit derzeit bei einem Schlag unter Par auf dem geteilten 28. Platz.

Für den Österreicher Bernd Wiesberger endete die erste Runde in Schlagdistanz zu Kieffer. Mit einer Parrunde liegt er derzeit auf dem geteilten 40. Rang – um seine Ausnahme-Saison, die ihn in die Top 30 der Welt katapultierte, gebührend abzuschließen, muss der gebürtige Wiener in den kommenden Runden also noch zulegen.

McIlroy und Willet bringen sich in Position

Rory McIlroy und Danny Willett sind die einzigen beiden Spieler, die ihren potentiellen Sieg im Race to Dubai noch komplett selbst in der Hand haben: Im Falle eines Sieges würden sie auch die Trophäe für die Gesamtwertung einsacken – egal, wie ihre Konkurrenten sich platzieren. Nach Runde eins sieht es für die beiden Insel-Europäer schonmal nicht schlecht aus, im Gleichschritt marschierten sie nämlich bis in die Top Ten. Zwei 68er Runden bringen den beiden derzeit den geteilten sechsten Platz ein – eine Position, von der aus sie in der morgigen Runde bereits hervorragend angreifen können.

Titelverteidiger beginnt bitter

Eine der schlechtesten Runden des Tages musste ausgerechnet der Titelverteidiger Henrik Stenson hinnehmen. Der Schwede, der in den vergangenen beiden Jahren das Turnier für sich hatte entscheiden können und bei Antritt in Dubai wohl eigentlich auf den dritten Sieg in Folge spekuliert hatte, geriet am Ende seiner Runde aus dem Gleichgewicht. Er musste auf 15, 16 und 17 zwei Bogeys und ein Triplebogey hinnehmen. Mit fünf Schlägen über Par ist der „Iceman“ nach dieser 77 neben Tommy Fleetwood und Scott Hend eines der Schlusslichter des Feldes und wird in den kommenden Runden kräftig aufholen müssen.

Zum aktuellen Stand der DP World Tour Championship


Race to Dubai erreicht Ziellinie - die Bilder zum Tourfinale

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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