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Die PGA Championship – Hohes Niveau trotz schwierigem Platz

10. Aug 2012
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Weltbeste Spieler und weltbestes Wetter bedeuten keinesfalls vorhersehbare Ergebnisse. Der erste Tag im Überblick.

Den langen Putter will Carl Pettersson nicht missen. (Foto: Getty)


Strahlender Sonnenschein, warme Temperaturen, eine leichte Meeresbrise – perfekte Bedingungen herrschten heute auf Kiawah Island, der Gastgeberlandschaft der diesjährigen PGA Championship.

Entsprechend gut waren die Leistungen der Profis heute auf dem Ocean Course, obwohl der Platz als einer der schwierigsten in den Vereinigten Staaten gehandelt wird. Mit einer 66er Runde (-6) führt der Schwede Carl Pettersson dort das Feld an, dicht gefolgt von den ‚jungen Wilden‘ Gary Woodland, Rory Mc Ilroy und Gonzalo Fernandez-Castano (alle drei -5).

Joost Luiten überrascht

Auffällig war der Niederländer Joost Luiten, der bei der WGC Bridgestone vor einer Woche noch mit 9 über Par auf dem geteilten 63. Platz abgeschlossen hatte. Nicht so am heutigen Donnerstag: Bis zu seinem 14. Loch spielt er sechs Birdies und ein Eagle, ohne Bogeys hinnehmen zu müssen. Auf den letzten vier Bahnen verließen ihn aber die Nerven und er katapultierte sich selbst vom zwischenzeitlichen ersten Platz auf den geteilten 5. Rang mit 4 unter Par. Dort beendet er den Tag – als fünfter. Nicht schlecht für den 99. der Weltrangliste.

Auch Adam Scott, der tragische Held der Britisch Open, hat es wieder bis nach vorne geschafft; mit -4 rangiert er zurzeit auf dem geteilten fünften Platz und ist offenbar bereit, seinen Plan, endlich ein Major zu gewinnen, neu aufzurollen.

Kaymer sucht weiter nach seiner Form

Aus deutscher Sicht gab es heute zweierlei Neuigkeiten: Erstens, Marcel Siem ist mit Even Par viel besser ins Turnier gestartet als Martin Kaymer und hat – die gute Nachricht – Chancen, den Cut zu schaffen. Es wäre  sein erster geschaffter Cut bei einem Major seit der US Open 2011 und eine unglaubliche Verbesserung zu seinem letzten Turnier, der WGC Bridgestone, bei der er mit 8 über Par abschloss.

Kaymer gibt weiterhin Rätsel auf. Zum zweiten Mal nach der British Open hat er die erste Runde mit 7 über Par abgeschlossen, und sich damit die Chancen auf ein Weiterkommen so gut wie verbaut. Unkonzentriert, fahrig, verkrampft – das sind in etwa die Attribute, die sein Spiel derzeit auszeichnen. Der Lösung des Rätsels kommt Kaymer jedoch offenbar auch bei diesem letzten Major des Jahres nicht näher.

Juliane Bender

Juliane Bender - Leitende Redakteurin bei Golf Post von Juli 2012 bis Februar 2016

Juliane ist Diplom-Sportwissenschaftlerin. Für sie ist das Faszinierende an Golf: Der Sport ist ein guter Lehrmeister, nicht nur, wenn man gerade den Schläger schwingt. Sie finden Juliane Bender auch unter Google+
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