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Kurioser Golfschwung und trotzdem erfolgreich

19. Jun 2014
Tommy Gainey, Titelverteidiger bei der The McGladrey Classic, ist nicht der einzige Golfer mit exotischem Schwung. (Foto: Getty)
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Exzentrische Arten abzuschlagen gibt es einige. Diese Profi-Golfer haben ganz besonders markante Golfschwünge.

An diesem Wochenende wird auf der PGA Tour die The McGladrey Classic ausgetragen. Im letzten Jahr gewann hier einer, dessen Schwung es nicht vermuten ließ: Tommy „Two Gloves“ Gainey spielte sich mit einer fantastischen 60er Runde zum Sieg. Rekordverdächtige Runden scheinen bei Männern mit etwas unkonventionellerer Schwungtechnik in der Familie zu liegen, deshalb nehmen wir Gaineys Titelverteidigung als Anlass, an die Spieler mit den markantesten Schwüngen der Golfgeschichte zu erinnern.

Tommy „Two Gloves“ Gainey

Schon, dass er immer schwarze, regenbeständige Golfhandschuhe trägt – und zwar zwei davon, was ihm seinen Spitznamen einbrachte – macht ihn auffällig. Zusätzlich zeichnet Tommy Gainey aber noch einer der exzentrischsten aller Golfschwünge aus. Doch obwohl er eigen ist, ist Gaineys Schwung höchst effektiv – immerhin bescherte er ihm vor genau einem Jahr den Sieg über seine Landsmänner David Toms und Jim Furyk.


Jim Furyk

Womit wir gleich beim nächsten Schwung-Exoten wären. Wir erinnern uns, es ist noch gar nicht lange her, da wurde Furyk trotz – oder gerade wegen – seinem seltsamen Schwung zu einem der wenigen PGA-Tour-Spieler, der die „magische 59“ knackten. Seine ganz eigene Technik brachte ihm außerdem ganze 16 PGA-Tour-Siege ein. Auch wenn er damit (laut Kommentator David Feherty) aussieht wie ein „Oktopus, der gerade aus einem Baum herausfällt“.

Arnold Palmer

Ja, auch die ganz Großen haben nicht immer den schönsten Schwung. Als erster Golfstar des Fernsehzeitalters machte Arnold Palmer den Sport so populär wie nie. Sein harter Schwung hatte etwas, das all seine Vorgänger mit der sauberen Technik nicht vorweisen konnten: Eine unbändige Energie. Mit dieser gewann Palmer 94 Turniere, sieben davon Majors. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen „The King“.

Bubba Watson

Nicht nur, dass er einer der wenigsten Linkshänder auf der Tour ist – Bubba Watson schlägt den Ball außerdem ähnlich kraftvoll wie „The King“. Mit seiner gewaltigen Linken holte sich der 34-jährige Amerikaner schon vier PGA-Tour-Siege.

Charles Barkley

Wenn der ehemalige Basketball-Star Charles Barkley sich im Golf versucht, hat er die Lacher auf seiner Seite. Mit einem wesentlich größeren Ball und seiner Hand bewaffnet, brillierte er vor den Massen mit seinem Können. Beim Abschlag mit dem Driver hingegen sorgt er allerdings nicht für Erstaunen, sondern stattdessen für humoristische Einlagen.

Ernie Els

Er gilt als Musterbeispiel für den perfekten Schwung und hat ihm sogar seinen Spitznamen zu verdanken: Durch seine mühelos wirkende, saubere Technik wurde Ernie Els weitläufig als „The Big Easy“ bekannt.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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