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Die fünf tödlichsten Golfplätze der Welt

03. Jan 2015
Golfen an einem aktiven Vulkan? Gibt es - auf einem der fünf tödlichsten Golfplätze weltweit. (Foto: Getty)
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No risk, no fun – diese fünf Golfplätze sind allein den Abenteurern unter den Golfspielern vorbehalten, denn eine Runde kann tödlich enden.

Auf so manchem bekannten Platz kann eine Runde Golf eine Menge kosten, aber wären Sie auch bereit, für 18 Loch Ihr Leben zu riskieren? Auf diesen fünf Anlagen ist die Lebensgefahr im Preis inbegriffen.

1. Skuzuza Golf Course: Achtung, wild

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So manch ein Platz hat Probleme mit wilden Tieren, aber wer hier golft, darf keine Angst haben, gefressen zu werden. Schon ein Schild am Eingang verkündet „Benutzung des Kurses auf eigene Gefahr“, denn Flusspferde, Krokodile, Löwen, Elefanten, Nashörner und Leoparden sind auf dieser Anlage am südafrikanischen Kruger National Park Programm. Gerade wegen seiner wilden Tierwelt erfreut sich der Platz großer Beliebtheit, auch wenn die Wildnis einige Gefahren mit sich bringt. So hausen in einem der Seen auf dem Gelände, der den passenden Namen „Lake Panic“ trägt, nicht nur Krokodile, sondern auch Flusspferde, die trotz ihrer gemütlichen Erscheinung zu den gefährlichsten Tieren Afrikas zählen.


2. Prisonview Golf Course: Ab in den Knast

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Was man in einem der gefährlichsten Gefängnisse der Vereinigten Staaten sicher am wenigsten erwartet, ist ein Golfplatz. Aber es gibt ihn: Der in einem Hochsicherheitsgefängnis in Angola, Louisiana, befindliche Kurs, der ursprünglich ausschließlich zur Nutzung durch das Gefängnispersonal angelegt wurde, ist seit 2004 für die golfende Öffentlichkeit zugänglich, wenn sich auch jeder Golfer vor der Runde einem eingehenden Check durch die Sicherheitskräfte unterziehen muss. Aufgrund seiner Lage wurde das Spiel auf dem Platz schon so manches Mal wegen eines Aufstandes oder eines anderen Notfalls unterbrochen.

3. Uummannaq Golf Course: Aufteen in der Eiswüste

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Der Veranstaltungsort der grönländischen World Ice Golf Championship ist der nördlichste Golfplatz der Welt. Weil Schnee und Eis immer in Bewegung sind, ist der Kurs stetiger Veränderung unterworfen. Damit die Bälle nach dem Abschlag wieder auffindbar sind, sind sie orange gefärbt – mit weißen Bällen wäre das Golfspiel in Uummannaq wahrlich kein Spaß. Aber auch so machen die Temperaturen es zu einer echten Herausforderung. Die Spieler müssen sich von Kopf bis Fuß in Thermo-Kleidung hüllen, in Gruppen zusammenbleiben und vor dem Spielen eine Verzichtserklärung unterschreiben, die den Club im Fall des eigenen Todes von jeder Schuld befreit.

4. Merapi Golf Course: Tanz auf dem Vulkan

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In Indonesien wartet auf Wagemutige ein Golfplatz, der unmittelbar an einem aktiven Vulkan gelegen ist. Und zwar handelt es sich bei dem Berg nicht etwa um die Sorte Vulkan, die eventuell irgendwann in vielen Jahren einmal ausbrechen wird, sondern um die Sorte, die sich schon jetzt regelmäßig zu Wort meldet. Seit Mitte der 1990er Jahre ist der Mt. Merapi, der zu den gefährlichsten Vulkanen der Welt zählt, bereits dreimal ausgebrochen. Bei seinem letzten Ausbruch im Jahr 2010 kamen durch Asche und Lava ganz 350 Menschen ums Leben und der nächste Ausbruch könnte täglich vor der Tür stehen. Auf der Anlage, die nur fünf Meilen entfernt vom Krater liegt, wird trotzdem weiter gegolft – mit Warnsystemen um den gesamten Kurs herum.

5. Camp Bonifas: Explosiver Abschlag

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Zwar kein ganzer Platz, aber dafür das wohl gefährlichste Golf-Loch der Welt befindet sich in einem kleinen Dorf genau zwischen Nord- und Südkorea. Es erstreckt sich über eine ehemalige US-amerikanische Airbase, die heute wieder zu Südkorea gehört, und die benachbarte entmilitarisierte Zone. Stacheldraht, Maschinengewehre und die skeptischen Blicke der nordkoreanischen Soldaten gehören hier zur Tagesordnung. Und als wäre das nicht genug, liegt das Loch zudem inmitten eines aktiven Minenfeldes. Wenig verblüffend also, dass auch hier eine Verzichtserklärung unterschrieben werden muss, bevor das Betreten des „Platzes“ erlaubt ist.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Total bekloppt!! WEN interessiert so etwas!? Gibt es keine interessanten Themen im Golf?
    Ist Bildzeitung Niveau

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