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Auftakt der Champions Tour: Das erwartet die Profis

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20. Jan 2016
Schafft Bernhard Langer das Triple? Die Champions Tour geht in eine neue Runde. (Foto: getty)
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Endlich beginnt auch auf der Champions Tour das neue Golfjahr. Doch was ändert sich alles ab 2016 für die Profis?

Zum 20. Mal wird die Champions Tour bei der Mitsubishi Electric Championship in Hualalai auf Hawaii eröffnet. Zum Auftakt der Saison gibt Golf Post einen kurzen Überblick, was dieses Jahr von den Profis erwartet wird und was sich alles ändert:

Playoff-Premiere auf der Champions Tour

Mit einem neuen Spielsystem möchte die Champions Tour dem FedExCup näher kommen und das Rennen um den Sieg im Charles Schwab Cup bis zum Ende hin offen halten. Bisher nahmen die besten 30 Spieler der Saison an der Charles Schwab Cup Championship am Ende der Saison teil und spielten den Toursieg untereinander aus.


Ab 2016 gibt es eine neue Punkterangliste. Die Golfer bekommen je nach Preisgeld Punkte gutgeschrieben, einen Punkt für jeden gewonnen US-Dollar. Die 72 besten Spieler dürfen am ersten Playoff-Turnier teilnehmen, dann wird ausgesiebt. Das zweite Turnier spielen noch 54 Golfer, das Finale findet mit 36 Teilnehmern wie gewohnt in Scotsdale in Arizona statt. Da die Punkte vor dem finalen Turnier, der Charles Schwab Cup Championship, zurückgesetzt werden, kann theoretisch jeder Spieler, der bis dahin noch im Feld ist, den Gesamtsieg holen.

Mit Einführung der Playoffs gewinnt die Champions Tour auch zwei weitere Turniere dazu: Die Power Shares QQQ Championship im Sherwood Country Club in Kalifornien eröffnet die Playoffs. Die Dominion Charity Classic ist das zweite Turnier der Playoffs und findet im Country Club of Virginia statt. Bei beiden Turnieren gibt es jeweils zwei Millionen US-Dollar Preisgeld.

Anchoring-Bann sorgt für Unmut bei den Profis

Zudem trifft eine Regeländerung auch die Spieler der Champions Tour in diesem Jahr: Die Anchoring-Technik ist seit dem 1. Januar verboten. Die Technik, bei der ein langer Putter möglichst nah am Körper gehalten und fixiert wird, soll vor Yips schützen. Bei diesem Golferleiden kommt es zu willkürlichen Muskelzuckungen, die das Putten mit einem kurzen Schläger beinahe unmöglich machen.

Die Technik wurde zwar nur von wenigen Golfern verwendet, zu ihnen gehörte allerdings auch der dreimalige Charles-Schwab-Cup-Gewinner Bernhard Langer. Der 58-Jährige war sauer über die Änderung, da ihm die Anchoring-Technik zu vielen Siegen verholfen hatte. „Wenn das Putten mit der Anchoring-Technik so viel einfacher wäre, oder einen Vorteil darstellen würde, dann würden es alle machen“, sagte Langer noch im vergangenen Sommer.

Trotz Änderungen Triple für Bernhard Langer?

Seine Bilanz auf der Champions Tour ist indes beeindruckend: 2010 hat er es geschafft, 2014 und 2015 ebenfalls. Mit einem Sieg 2016 könnte Bernhard Langer zum dritten Mal in Folge den Charles Schwab Cup gewinnen und damit seinen eigenen Rekord verbessern. Letztes Jahr hat er als erster Spieler überhaupt zum dritten Mal die Champions Tour gewonnen, dieses Jahr könnte er der Erste sein, dem dies drei Mal in Folge gelingt.

Doch direkt beim ersten Turnier wartet große Konkurrenz auf den gebürtigen Anhauser. Mit Miguel Angel Jimènez möchte vor allem ein alter Bekannter seinen Titel in Hawaii verteidigen. Jimenez spielt neben der Champions Tour noch immer auf der European Tour und bestreitet daher nur wenige Turniere bei den Senior Golfern. Doch wenn der Spanier am Start ist, ist er immer ein ernst zunehmender Konkurrent. Direkt bei seiner ersten Champions-Tour-Teilnahme gewann er und auch bei den anderen Turnieren 2015 schnitt er gut ab.

Neuer Charles Schwab Cup für die neue Saison

Die zwei großen Änderungen lassen auf einige Überraschungen beim Auftaktturnier und während der ganzen Saison hoffen. Doch ein paar Aspekte, die die Champions Tour betreffen, müssen noch erwähnt werden. Es gibt eine neue Charles-Schwab-Cup-Trophäe. Der Pokal wurde von Tiffany und Co. designt und enthält drei silberne Steine, welche die drei Playoff-Turniere symbolisieren sollen.


Auch der Name und das Logo der Champions Tour haben sich geändert. Ab sofort heißt die Tour PGA Tour Champions. Das ist die zweite Namensänderung seit der Gründung der Tour. 2003 wurde die Senior PGA Tour in Champions Tour umbenannt und das Logo hatte sich zum ersten Mal geändert. 2016 erfolgt nun die zweite Änderung.

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Sina Engler

Sina Engler - Freie Autorin für Golf Post

Sina zeigt den Kollegen regelmäßig, wer auf den Grüns das Sagen hat. Mit ihrer lockeren, sorglosen Art hat sie keinerlei sichtbaren Respekt vor dem viel zu kleinen Loch und stopft einen Cup nach dem anderen. Überhaupt beeindruckt sie so schnell nichts, weshalb sie unsere wertvolle Feuerprobe für jeden Gag ist.

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