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Felix Loch: Durch Gruppenzwang zum Einzelsport

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10. Feb 2016
Neben der Rodelbahn ist Felix Loch auch auf dem Golfplatz anzutreffen. (Foto: Getty)
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Von der Rodelbahn auf den Golfplatz: Felix Loch ist Rennrodel-Weltmeister und golft in seiner wertvollen Freizeit.

Seit Ende Januar ist Felix Loch der amtierende Weltmeister im Rennrodeln. Neun Mal Gold, zwei Mal Silber: Das allein die Resultate der Weltmeisterschaften von Felix Loch der letzten acht Jahre. Am Königssee eroberte der 26-Jährige den Einzel-Weltmeistertitel zurück, nachdem er sich letztes Jahr hatte knapp geschlagen geben müssen. Doch der Wintersportler ist nicht nur im Eiskanal zu Hause, auch auf den Fairways und Grüns der Nation ist er anzutreffen. Im exklusiven Interview erzählt er Golf Post, wie er zum Spiel mit dem kleinen weißen Ball kam.

„Ich könnte sagen Gruppenzwang“, erklärt Felix Loch seinen Werdegang. Vor vier Jahren habe er zum ersten Mal den Schläger geschwungen, beeinflusst durch seine Teamkollegen, die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arndt. Die Rennrodler machen privat viel zusammen und da „die beiden Tobis“ schon gegolft haben, hat Loch es auch mal ausprobiert. Als Golfer kennt man es: Wer einmal damit angefangen hat, bleibt dabei. Genau so war es bei Felix Loch, auch wenn nicht immer alles klappte: „Es hat Spaß gemacht und deswegen bin ich dabei geblieben, auch wenn es manchmal frustrierend ist“, sagt der Weltmeister und Olympiasieger.


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Felix Loch – „Golf ist eine gute Abwechslung“

Als Wintersportler zum Golf zu kommen ist ein weiter Schritt, den Felix Loch erst einmal erklären musste. „Man muss sich ganz schön konzentrieren“, sagt der Wahl-Bischofswiesener und vergleicht Golf mit seiner Leistungssportart.

Denn sowohl beim Golf, als auch beim Rennrodeln müsse man auf die Sekunde genau die geforderte Konzentration aufbringen, so Loch. Doch neben der Tatsache, dass Golf eine gute Abwechslung ist, mache es auch einfach Spaß, den Schläger zu schwingen: „Golf wird nie langweilig.“

Den ersten großen Sieg schon in der Tasche

Felix Loch hat bereits etliche Turniererfahrung, auch bei ProAms gesammelt. Sogar einen Sieg konnte er schon verbuchen: Bei der BMW International Open 2014 gewann er gemeinsam mit dem Österreicher Bernd Wiesberger in Pulheim sein erstes ProAm-Turnier, damals noch mit einem Handicap von 30. Um dies zu verbessern hat er genau eine Sache mitgenommen: „Man muss einfach Bälle schlagen, um besser zu werden“, zieht Loch sein Fazit aus den gespielten Turnieren.

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Sina Engler

Sina Engler - Freie Autorin für Golf Post

Sina zeigt den Kollegen regelmäßig, wer auf den Grüns das Sagen hat. Mit ihrer lockeren, sorglosen Art hat sie keinerlei sichtbaren Respekt vor dem viel zu kleinen Loch und stopft einen Cup nach dem anderen. Überhaupt beeindruckt sie so schnell nichts, weshalb sie unsere wertvolle Feuerprobe für jeden Gag ist.

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