Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 3: Big Max Autofold FF Trolley inkl. Aqua V1 Cartbag gewinnen - jetzt mitmachen! Mehr Informationen

Callaway Big Bertha Fusion: Driver und Hölzer im Anmarsch

Autor:

12. Okt 2016
Callaway präsentiert mit dem neuen Big Bertha Fusion einen weiteren neuen Driver. (Foto: Callaway)
Artikel teilen:

Die Spezialisten von Callaway sind nach der erfolgreichen XR16-Serie und der Great Big Bertha mit dem nächsten Driver und neuen Fairwayhölzer auf dem Markt.

Callaway kann problemlos als fleißigste Biene im Stock der Equipmentspezialisten bezeichnet werden. Die amerikanischen Schlägerspezialisten haben in den letzten zwei Jahren die meisten neuen Schläger auf den Markt gebracht und werden nicht müde, ihre Ingenieure und Designer weiterhin auf Trapp zu halten. Während in diesem Jahr bereits die XR16 Driver und der Great Big Bertha Driver samt ihrer Fairwayhölzer für Aufsehen gesorgt haben, haben die Amerikaner pünktlich zum Saisonendspurt noch einmal einen neuen Driver und neue Fairwayhölzer in das Repertoire aufgenommen. Die Big Bertha Fusion Serie ist seit Ende September im Handel erhältlich und setzt auf maximale Fehlerverzeihung und einfache Handhabung.

Neues Material im Schlägerkopf schafft Möglichkeiten

Neues Skelett für den Callaway Big Bertha Fusion Driver. (Foto: Callaway)

Neues Skelett für den Callaway Big Bertha Fusion Driver. (Foto: Callaway)


Fehlerverzeihender und weiter sollen die neuen Schläger grundsätzlich sein, damit auch für den Spieler ein Mehrwert entsteht. Doch wie kann man die Fehlerverzeihung erhöhen? Callaway hat hierfür das Trägheitsmoment des Schlägerkopfes als Kernpunkt ausgemacht und diesen versucht zu erhöhen. Mit einem neuen Schlägerkopfdesign kommt so der Big Bertha Fusion Driver daher, der ein Exoskelett aus Hochleistungstitan aufweist. Das sogenannte Exo-Cage besteht in der Krone und der Sohle aus Triaxial-Karbon und ist sehr leicht und trotzdem extrem robust.

In den Zahlen spiegelt sich das neue Material eindrucksvoll wider. Triaxial-Karbon ist je nach Materialdichte um bis zu 65 % leichter als Titan und bis zu 35 % dünner als die bisherigen Callaway-Materialien. Knapp 35 Gramm hatten die Ingenieure der amerikanischen Schlägerschmiede damit gewonnen und konnten diese nun effektiv und strategisch im Schläger verteilen.

Fehlerverzeihung las oberstes Ziel beim BB Fusion Driver. (Foto: Callaway)

Fehlerverzeihung ist das oberste Ziel des BB Fusion Driver. (Foto: Callaway)

Daraus resultiert ein optimierter Gewichtsschwerpunkt und ein im Endeffekt um 17 % erhöhtes Trägheitsmoment im Vergleich zum XR16 Driver. Ergo hat Callaway es geschafft und das Trägheitsmoment vergrößert. Ob dies aber nun tatsächlich der Schlüssel zu mehr Fehlerverzeihung und längeren Schlägen ist, sei dahingestellt.

Der Direktor für Forschung und Entwicklung Hölzer bei Callaway, Evan Gibbs, ist auf jeden Fall überzeugt vom Ergebnis und dem neuen Material. „Der Big Bertha Fusion bietet einzigartige Fehlerverzeihung und Stabilität im Treffmoment, was selbst bei unsauber getroffenen Schlägen für einen geraden Ballflug sorgt. Das erlaubt jedem Golfer einen schnellen, aggressiven Schwung.“

Fairwayhölzer bringen noch Stahl ins Spiel

Die Callaway BB Fusion Hölzer sind eine Titan-Stahl-Konstruktion und in drei Varianten erhältlich. (Foto: Callaway)

Die Callaway BB Fusion Hölzer sind eine Titan-Stahl-Konstruktion und in drei Varianten erhältlich. (Foto: Callaway)

Die Big Bertha Fusion Fairwayhölzer versuchen ebenfalls mit einer Krone aus Triaxial-Karbon zu überzeugen und sind gar bis zu 78 % leichter als ihre Stahlvorgänger. Ein so hoher Gewichtsunterschied würde den Schläger allerdings instabil werden lassen, so dass Callaways Schlägermacher einen Stahlkörper um die Krone gebaut haben. Das Ergebnis ist ein geringeres Gewicht im Schlägerkopf, in dem der Schwerpunkt mehr in die Peripherie und weiter von der Schlagfläche entfernt platziert wurde. Diese beiden Änderungen bedingen auch ein verändertes Schlägerkopf-Design, was zu neuartigem Klang und Schlaggefühl führt.

Die Schlagfläche ist, wie für Callaway typisch, aus einem Stück und ohne Schweißnähte verbaut. Dies gelingt den Amerikanern mit Hilfe der Hyper-Speed-Face-Cup-Technologie, die eine höhere Ballgeschwindigkeit versprechen soll. Die Big Bertha Fusion Hölzer gibt es bei Callaway in den Ausführungen 3, 5 und 7. Was etwas schade ist, ist die Tatsache, dass die Fairwayhölzer nicht mit justierbarem Hosel erhältlich sind und dementsprechend das Setup der Schläger (Loft und Lie) nicht angepasst werden kann.

Technische Daten der Callaway BB Fusion Serie

Big Bertha Fusion Driver

Lofts 9°, 10.5°, 13.5°
Schlägerkopfgröße 460 cm³
Gewicht 295 – 305 Gramm
Standardschäfte UST Recoil; Mitsubishi Diamana Red
Individuelle Optionen ja, Anpassungen über OptiFit Hosel
Preis 449,- €

Big Bertha Fusion Fairwayhölzer

Loft  3er Holz (15°), 5er Holz (18°), 7er Holz (21°)
Lie 3er Holz (57,5°), 5er Holz (58°), 7er Holz (58,5°)
Länge 3er Holz (43″), 5er Holz (42,5″), 7er Holz (42″)
Schlägerkopfgröße 3er Holz (178 cm³), 5er Holz (160 cm³), 7er Holz (149 cm³)
Facecup-Technologie Ja
Individuelle Optionen keine
Preis 299,-€

 

Mehr zum Thema Golf-Equipment:

Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

Alle Artikel von Robin Bulitz

Noch keine Kommentare

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab

Schlagwörter: , , , , , ,

Aktuelle News