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Kostenloser British Open Livestream – Darf ich oder nicht?

Dieses Turnier will jeder sehen. Hier finden Sie einen kostenlosen Open Championship Livestream aus Carnoustie.

Darf ich die British Open Championship 2018 im Livestream online gucken? (Foto: Getty)
Darf ich die British Open Championship 2018 im Livestream online gucken? (Foto: Getty)

Die Open Championship oder auch British Open ist das älteste und wichtigste Major-Turnier im Golfsport. Klar, dass das jeder sehen will. Doch die Rechtslage für Livestreams online ist nach wie vor schwierig zu beurteilen. Sicher ist, dass das Schauen auf nicht authorisierten Seiten von Drittanbietern verboten ist. Doch das braucht man womöglich auch gar nicht, denn es gibt auch legale Wege, die British Open 2018 in Carnoustie am PC oder Laptop kostenlos zu verfolgen.
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British Open Championship Livestream

Sky bietet jeden Tag zwischen dem 19. und 22. Juli einen kostenlosen Livestream von der 147. Open Championship mit einer "Featured Group" an. Welche Gruppen gezeigt werden, steht noch nicht fest, doch man kann davon ausgehen, dass es sich stets um die bekanntesten Spieler im Feld handeln wird. So dürfen sich alle Fans der British Open auf Stars wie Justin Rose, Jordan Spieth oder Tiger Woods freuen.

British Open Livestream - legal oder verboten?

Wer auf inoffiziellem Wege einen Livestream zur British Open Championship 2018 online verfolgt, macht sich strafbar. Das legte der Europäische Gerichtshof mit einem richtungsweisenden Urteil im April 2017 fest. Der Kölner Rechtsanwalt und Fachmann im Bereich Internetrecht und IT-Recht Christian Solmecke erklärt, dass Richter davon ausgehen, dass ein Nutzer sich illegal verhalte, wenn er Kenntnis von der Rechtswidrigkeit des Streams habe oder haben müsse. Das gälte bei Film- und Serienstreamingportalen, aber auch für illegale Bundesligastreams. Illegale Golfstreams sind dadurch also auch betroffen.

Bisherige Rechtslage zu Open Championship Livestreams

Bisher galt die Nutzung bestimmter Streams als eine rechtliche Grauzone. Das galt für solche Streams, die, wie Solmecke erklärt, direkt im Browser eingebunden sind und keine dauerhaften Kopien auf dem Rechner herstellen. Dem gegenüber stehen Angebote, die vorher eine spezielle Software benötigen, um die Dienste nutzen zu können. Es handelt sich hierbei um die so genannte P2PTV-Technologie. Diese Programme machen aus dem Nutzer der Streams nicht nur einen Empfänger, sondern gleichzeitig auch einen Sender. Das Signal wird in den temporären Speicher des Computers kopiert und automatisch weiter verbreitet. In diesen Fällen handelte es sich unbestritten um einen Urheberrechtsverstoß, bei dem man sich strafbar macht.

Für den Nutzer ist es auf Anhieb nicht einfach zu erkennen, welche Angebote legal und welche möglicherweise illegal sind. Wer sich deshalb auf die sichere Seite begeben will, um etwaigen Abmahnungen vorzubeugen, der sollte dann doch besser ein Abo beim deutschen Golfrechteinhaber Sky abschließen.
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