British Masters 2017: Martin Kaymer und Florian Fritsch starten gleichauf ins Finale
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British Masters: Kaymer und Fritsch starten gleichauf ins Finale

Martin Kaymer und Florian Fritsch liegen nach dem Moving Day Seite an Seite in den Top 20, während ein schwedisch-englisches Duo führt.

British Masters 2017 Moving Day Martin Kaymer und Florian Fritsch
Martin Kaymer und Florian Fritsch liegen vor dem Finaltag in England erneut gleichauf. (Foto: Getty)

An einem Moving Day, der "very british", also recht verregnet war, konnte sich der Schwede Robert Karlsson zum alleinigen Führenden krönen. Der Ryder-Cup-Vizekapitän 2018 gewann elfmal auf der European Tour, das letzte Mal allerdings 2010. In dieser Saison verpasste er bei einem Großteil seiner Turniere den Cut, sodass ein Sieg nicht nur die Durststrecke beenden, sondern auch seine Tourkarte retten könnte.

Die Konkurrenz hat indes schon die Bälle im Anschlag: Gleich fünf Spieler sitzen ihm in Schlagdistanz im Nacken, unter anderem die englische Ryder-Cup-Größe Ian Poulter, die in dieser Woche den einen oder anderen Zauberschlag aus dem Ärmel schüttelte. Auch die beiden Deutschen Martin Kaymer und Florian Fritsch haben noch Chancen, vom geteilten 18. Platz aus am Finaltag vorne mitzumischen.

Martin Kaymer fängt sich wieder

Nach einer 66er Runde zum Auftakt hatte Martin Kaymer am Freitag mit einer 71 zu kämpfen gehabt, die aus seiner Top-10-Reichweite eine Mittelfeldplatzierung gemacht hatte. Am Moving Day machte sich der 32-Jährige sich daran, diese nach oben zu korrigieren - und war dabei erfolgreich: Die deutsche Nummer eins blieb am dritten Turniertag gänzlich bogeyfrei, begann die Runde gleich mit dem ersten Schlaggewinn und ließ drei weitere auf der Back Nine folgen.



Mit sieben Schlägen unter Par startet der Rheinländer, der auf ein versöhnliches Ende hofft für eine Saison, die nicht ganz nach seinen Vorstellungen verlief, vom geteilten 18. Platz aus in den Finaltag und hat sich damit die Chance erspielt, die letzten Turniere der Saison mit einer Topplatzierung einzuleiten.

Florian Fritsch

Für Florian Fritsch hingegen ist das Saisonende ein waschechter Kampf, muss der 31-Jährige doch dafür sorgen, dass er als 155. im Race to Dubai dafür sorgen, dass er seine Tourkarte nicht verliert. Beim British Masters hat der deutsche Profi, der wegen seiner Flugangst nur Turniere wahrnimmt, die er anderweitig erreichen kann, die Chance, einen großen Schritt in die richtige Richtung zu tun - nämlich einen Schritt in Richtung Top 100, deren Tourkarte in trockenen Tüchern ist.

Mit seiner 66er Auftaktrunde hatte er bereits die Weichen für ein erfolgreiches Turnier gestellt, vor dem Wochenende reichte dann eine 68, um ihn in die Top 10 zu bringen. Wegen der niedrigen Scores konnte er diese Platzierung aber am Samstag nicht halten, eine durchwachsene 69 mit drei Bogeys und vier Birdies bringt ihm den geteilten 18. Platz neben seinem Landsmann Kaymer ein, mit dem er bereits nach dem Auftakt am Donnerstag gleichauf gelegen hatte. Von den Top 10 trennen ihn derzeit drei Schläge, die im Finale mit einer feurigen Abschlussleistung durchaus noch zu überbrücken wären.

Rory McIlroy hängt sich an die Fersen der Spitze

Vom geteilten 25. Platz aus war Rory McIlroy in den dritten Turniertag gestartet, wollte es sich dort aber offenbar auf keinen Fall zu gemütlich machen: Mit einer blitzsauberen 64 katapultierte sich der Nordire, der unter anderem verletzungsbedingt auf eine wenig erbauende Saison zurückblicken kann und bei den FedExCup-Playoffs sogar an einer Teilnahme bei der Tour Championship und die Chance auf eine Titelverteidigung vorbei geschrammt war, im Close House Golf Club in die Top 10 und hat sich mit zehn Schlägen unter Par die Möglichkeit erspielt, am Finaltag als geteilter Siebter die Spitze anzugreifen und damit das Vorzeichen seiner Saison doch noch auf den letzten Metern umkehren.

Ashley Chesters locht beinahe mit Drive an Par 4

Ein 422 Meter langes Par 4 überwinden? Kein Problem für den Lokalmatador Ashley Chesters. Der hätte nämlich seine Back Nine beinahe mit einem Hole-in-One beendet. Fehlender Power oder Zielsicherheit konnte man seinem Drive auf jeden Fall nicht nachsagen:



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