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Ohne jede Gefahr – Branden Grace siegt in Südafrika

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14. Dez 2014
Mit ganzen sieben Schlägen Vorsprung kann sich der Südafrikaner Branden Grace den Sieg bei der Alfred Dunhill Championship sichern. (Foto: Getty)
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Sieben Schläge Vorsprung – Branden Grace gewinnt die Alfred Dunhill Championship souverän.

Im Krüger Nationalpark in Südafrika sind normalerweise wilde Tiere wie Nilpferde oder Nashörner zu beobachten. In dieser Woche war dort jedoch eine ganz besondere Spezies zu sehen: Die Golfer der European Tour. Bei der Alfred Dunhill Championship im Leopard Creek Country Club versuchten die Spieler vor einer herrlichen Kulisse, das Par von 72 zu unterbieten. Am besten gelang dies dem Südafrikaner Branden Grace, der in seiner Heimat allen davoneilte.

Branden Grace gewinnt souverän

Mit einem Vorsprung von ganzen sieben Schlägen vor seinem zweitplatzierten Landsmann Louis Oosthuizen holte sich Branden Grace souverän den Sieg bei der Alfred Dunhill Championship. Nach seiner grandiosen 62er Runde zum Turnierauftakt konnte der Südafrikaner sich heute mit 4 Schlägen unter Par zufriedengeben.


Bereits im letzten Jahr startete Grace vielversprechend in die neue Saison. So wurde er bei der Nelson Mandela Championship geteilter Sechster und konnte diese Platzierung bei der Volvo Golf Champions im Januar 2014 mit einem zweiten Platz noch toppen.

Louis Oosthuizen mit Endspurt

Dank einer soliden Leistung an allen vorherigen Turniertagen sowie durch sechs Birdies am Finaltag konnte sich der Südafrikaner Louis Oosthuizen den zweiten Rang bei der Alfred Dunhill Championship erkämpfen. Ihm gelangen präzise Schläge wie beispielsweise dieser hier:

Danny Willett verspielt Rang zwei bei Alfred Dunhill Championship

Der Brite Danny Willett konnte sich mit seinem Sieg in der letzten Woche bei der Nedbank Golf Challenge den ersten Platz im noch frischen Race-to-Dubai-Ranking der Saison 2014/2015 sichern. Auch bei der Alfred Dunhill Championship überzeugte der 27-Jährige am Finaltag zunächst mit einer soliden Leistung und fünf Birdies.

Dadurch wäre der zweite Platz allemal drin gewesen, hätte Willett nicht am Ende seiner Back Nine komplett den Faden verloren und Double Bogey, Bogey, Triple Bogey gespielt. Immerhin erreichte der Engländer trotz dieser fatalen drei Löcher noch den vierten Platz zusammen mit Trevor Fisher.

Quadruble Bogey für Lucas Bjerregaard

Einen schier rabenschwarzen Tag hatte der Däne Lucas Bjerregaard ausgerechnet zum Finale der Alfred Dunhill Championship 2014 erwischt. Der 23-Jährige war als Zweiter in die Endrunde gestartet und konnte bis zum sechsten Loch souverän mithalten. Dann jedoch knickte der Skandinavier ein und besiegelte mit jeweils einem Quadruble Bogey, Triple Bogey sowie zwei Double und sieben weiteren Bogeys sein Schicksal. Trotz dieser schlechten Leistung landete Bjerregaard aufgrund seines soliden Spiels an den Vortagen bei +2 auf dem T49. Platz.

Deutsche bei bereits ausgeschieden

Torben Baumann scheiterte bei der Alfred Dunhill Championship bereits am Cut. Dennoch konnte er eine faszinierende Aussicht auf idyllische Hügel und ein Nilpferd genießen. (Foto: Peter auf der Heyde)

Torben Baumann scheiterte bei der Alfred Dunhill Championship bereits am Cut. Dennoch konnte er eine faszinierende Aussicht auf idyllische Hügel und ein Nilpferd genießen. (Foto: Peter auf der Heyde)

Die deutschen Hoffnungen Bernd Ritthammer und Torben Baumann, der normalerweise auf der Sunshine Tour in Südafrika spielt, konnten bei der Alfred Dunhill Championship leider nicht überzeugen. Sie scheiterten nach dem zweiten Turniertag bereits am Cut.

Auch für Alex Haindl verlief die Finalrunde des Tuniers nicht optimal. Der deutschssprachige Südafrikaner, der österreichische Wurzeln vorzuweisen hat, schubste sich mit vier Bogeys und einem Double Bogey aus den Top-Zwanzig und landete am Ende auf dem T28. Rang. „Ich habe den ganzen Tag nicht gut gespielt“, kritisierte sich der 31-Jährige, der für alle Turniere der Sunshine Tour qualifiziert ist, selber. Er habe viele Putts verpasst und sei am Ende für die Swings, die nicht so gut waren, bestraft worden.

In der Gesamtschau zeigte sich Haindl aber durchaus zufrieden mit dem Tunierverlauf: „Es ist schon ok. Das Golf wird besser. In den letzten zwei Jahren war ich ziemlich weg gewesen vom Golf.“ Aus diesem Grund gönnt sich der Golfer, der in der Zukunft unter Umständen in Asien spielen will, auch keinen Urlaub und wird im nächsten Jahr wieder voll angreifen.

Wildtiere lassen sich durch Golfer nicht abschrecken

Gänzlich unbeeindruckt vom Golfgeschehen der European Tour zeigten sich übrigens die Wildtiere im Nationalpark wie etwa dieses Nashorn, das sich hier wohlig im Schlamm wälzt:

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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