Golf: Bounce - Definition
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Bounce – hilfreich auf weichem Untergrund

Bounce ist ein Begriff aus dem Golfsport, der sich auf die Unterseite des Schlägerkopfes bezieht. Viel Bounce ist hilfreich in Bunkern.

Golfschläger
Der Bounce verzeiht Ungenauigkeit auf weichen Böden. (Foto: Getty)

Mit Bounce wird der Winkel bezeichnet, der zwischen dem tiefsten Punkt der Sohle eines Schlägerkopfes und der Vorderkante des Kopfes an der Schlagfläche besteht. Der Winkel wird bei einem gerade aufgestellten Schläger gemessen. Normalerweise befindet sich der Bounce eines Schlägers zwischen zwei und zwölf Grad.

 Bounce verzeiht Ungenauigkeit

Relevant wird der Bounce, wenn der Schläger in Kontakt mit dem Boden gerät, vor allem also bei Eisen und Wedges. Hier soll der Schläger zuerst den Ball berühren, bevor er auf den Boden schlägt. Bei ungenauen Schlägen bewirkt die Neigung der Unterseite bewirkt, dass der Schläger zuerst mit der flachen Unterseite auf den Boden auftrifft und dann über den Boden gleitet. Mit der scharfen Vorderkante schlägt er dann meist erst in den Boden ein, wenn der Ball getroffen wurde. Trotz der Ungenauigkeit des Schlages wird so noch der größte Teil der Kraft auf den Ball übertragen. Ohne Bounce würde sich sofort die scharfe Vorderkante in den Boden graben und so die Kraft des Schlages verloren gehen.

Weiche Böden

Vor allem bei weichen Böden und in Bunkern ist ein großer Bounce daher vorteilhaft. Bei harten Böden, besonders auf Links-Plätzen, sind dagegen Schläger mit einem kleinen Winkel von Vorteil. Die Sohle gleitet dort nämlich nicht über den Boden sondern prallt davon ab. Dadurch trifft der Schläger meist oberhalb des Äquators auf den Ball auf, der Flug wird flach und ungenau.

Ein Sandwedge hat meist den größten Bounce, ein langes Eisen kommt dagegen auf zwei Grad Neigungswinkel. Bei historischen Schlägerköpfen gab es diesen Winkel noch nicht.

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