Bernd Ritthammer: Böses Erwachen bei Indian Open
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Böses Erwachen für Bernd Ritthammer bei Indian Open

Bernd Ritthammer ist in Indien auf bestem Weg ins Wochenende, doch dann kommt alles anders. Die Konkurrenz sorgt für Highlights.

Bernd Ritthammer stand schon mit einem Bein im Wochenende der Hero Indian Open, bevor ihn ein Doppelbogey zurückwarf.
Bernd Ritthammer stand schon mit einem Bein im Wochenende der Hero Indian Open, bevor ihn ein Doppelbogey zurückwarf. (Foto: Getty)

Die Reise nach Asien zur Hero Indian Open ist für alle beteiligten Europäer stets etwas besonderes - fremde Kultur, viele Namen die man sonst eher nicht hört oder sieht und ein interessanter Golfplatz. Auch für Bernd Ritthammer sollte der Abstecher nach Neu-Delhi ein erfolgreicher werden, denn die Erwartungen an sich selbst sind nicht gerade gering. "Ich glaube, dass es inzwischen wirklich an der Zeit ist, auch auf der großen Bühne mal loszulegen", hatte er vor der Abreise noch im Golf-Post-Interview gesagt, dann war das Abenteuer leider doch schon nach nur zwei Runden beendet.

Einbruch kostet Bernd Ritthammer das Wochenende

Nach ordentlichem Auftakt im Delhi Golf Club war Bernd Ritthammers Blick klar gen Wochenende gerichtet. Schnell schlichen sich jedoch im zweiten Durchgang Ungenauigkeiten in sein Spiel ein und das gesteckte Ziel drohte in Gefahr zu geraten. Davon unbeeindruckt erspielte sich der Deutsche in der Folge dennoch einzelne Birdiechancen. An der 17 ebenso wie kurz darauf an der 1 lochte Ritthammer den Ball gekonnt zu Schlaggewinnen. Dem Einzug ins Wochenende schien zu diesem Zeitpunkt so gut wie nichts mehr im Weg zu stehen.

Bis ins Clubhaus kann aber bekanntlich noch viel passieren - genau dies musste auch Bernd Ritthammer bei der Hero Indian Open schmerzlich erleben. Ein Doppelbogey kurz vor Schluss hinterließ sichtbare Spuren im Spiel des 27-Jährigen. Weitere Schlagverluste waren die Konsequenz, so dass es mit einer 76er Runde ins Clubhaus ging. Es war das böse Erwachen am Ende eines über viele Löcher recht vielversprechenden Auftritts. Mit vier über Par reichte es nur zum geteilten 80. Platz, zwei Schläge hinter dem Cut. Die Hero Indian Open geht damit leider ohne deutsche Beteiligung in die entscheidende Phase.

Asiaten dominieren und sorgen für Hole-in-Ones

An der Spitze des Feldes waren es derweil auch am zeiten Tag die Asiaten, die das Geschehen beherrschten. Lokalmatador S.S.P. Chawrasia sicherte sich mit zehn unter Par die alleinige Führung vor dem Bangladescher Siddikur Rahman (-9). Für die Highlights der Runde sorgten hingegen zwei andere Spieler. Der Inder Abhinav Lohan lochte an der 17. Bahn (149 Meter) mit dem 8er-Eisen ebenso zum Hole-in-One, wie kurze Zeit später der Thailänder Prayad Marksaeng.

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