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Martin Kaymer vor dem Moving Day der British Open in Top 30

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17. Jul 2015
Martin Kaymer ist auf der Runde und startet mit einem Par (Foto: Getty)
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Martin Kaymer mit guter Leistung zur 70er-Runde, Bernhard Langer bangt um den Cut bei der British Open 2015.

Martin Kaymer und Bernhard Langer waren die verbliebenen Deutschen bei der British Open, nachdem Marcel Siem nach einer enttäuschenden Runde voraussichtlich den Cut verpassen wird. Für den Altmeister Langer und den 30-jährigen Kaymer lief es größtenteils sehr gut auf dem Old Course, nur Langer musste am Ende einen kleinen Wermutstropfen schlucken, der ihn noch um den Cut bangen lässt.

Bernhard Langer war nach seiner bitteren Back Nine vom Vortag, wo er noch fünf Schläge herschenkte, bei +2 in den zweiten Durchgang gestartet. Doch er kam gut rein und zeigte das, wofür er bekannt ist: Saubere Schläge, überzeugende Konstanz. Der zweifache Masters-Sieger spielte gleich ein Birdie auf Loch eins und schob auf dem fünften eins hinterher. Mit der Quote vom Abschlag und auch den getroffenen Grüns kann Langer zufrieden sein, und auch zu Beginn der Back Nine ging es für den 57-Jährigen in die richtige Richtung.


Mit etwas Glück bleibt Langer bei British Open dabei

Mit einem Birdie an der 13 ging es für Langer auf einen Schlag unter Par, und damit hätte er voraussichtlich locker den Cut geschafft – wenn nicht, wie bei so vielen, die 17 noch auf dem Weg ins Clubhaus läge. Langer musste, wie schon im ersten Durchgang, am schwierigsten Loch des Platzes einen Schlag abgeben und liegt bei Even Par auf dem geteilten 65. Platz. Um den Cut zu erreichen muss er hoffen, dass die Tendenz sich am Nachmittag, Abend und Samstag Morgen nicht verändert, sodass Even Par letztendlich dann tatsächlich für einen endgültigen Platz unter den besten 70 reicht.

Martin Kaymer bleibt in Schlagdistanz

Für Martin Kaymer ging es von -1 aus in die zweite Runde, und auch der 30-Jährige erwischte zunächst, mit einem Birdie auf der Zwei, einen guten Start, den aber das Bogey auf der Drei gleich wieder egalisierte. Bei immer stärker werdendem Wind konnte er sich Kaymer Birdie-Chancen erarbeiten und auf den Grüns wieder die Leistung abliefern, die es auf dem Old Course braucht und mit der er gestern sehr zufrieden war.

Auf dem Weg zurück zum Clubhaus wechselten sich zwei Birdies mit zwei Bogeys ab, bevor es auf das gefürchtete Road Hole ging. Doch diesmal ließ sich Martin Kaymer nicht die Zähne ziehen und behielt die Nerven – mit dem berühmten Texas Wedge, dem Putter von etwa fünf Meter vor dem Grün, legte er den Ball hinter die Fahne und lochte aus gut zwei Metern zum Par. An der 18 hatte Martin Kaymer nochmal die Birdie-Chance, nachdem er erneut den Putter von außen drei Meter zur Fahne ablegte.

Der Putt fiel von der Seite rein und Kaymer geht vom aktuell geteilten 27. Platz in den Moving Day. Sechs Schläge Abstand zum Führenden bei noch zwei Tagen zu spielen – das kann bei einer Open Championship schnell gehen, was Martin Kaymer ähnlich sieht: „So wie es aussieht, werde ich mindestens 6 Schlage Rückstand haben. Deswegen hoffe ich morgen die ersten Neun etwas besser nutzen zu können und mich für Sonntag in eine gute Position bringen zu können.“

An der Spitze liegt Danny Willet nach einer 69er-Runde (-3) bei insgesamt -9 und hat zwei Schläge Vorsprung vor fünf Spielern bei -7.

Die zweite Runde der British Open ist noch in vollem Gange, deshalb müssen die genannten Platzierungen nicht mit denen am Ende des Turniertages überein stimmen.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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