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Balata – Golfbälle aus einer früheren Zeit

Balata-Bälle waren einst die Bälle der Profis. Die weiche Außenhülle sollte mehr Gefühl und Kontrolle erlauben, hatte aber auch Nachteile.

Heutige Bälle sind nicht mehr aus Balata. (Foto: Getty)

Balata ist ein Material, aus dem früher Golfbälle gefertigt wurden. Das gummiähnliche Naturprodukt wird heute kaum noch verwendet. Balata ist weicher als eine Außenhaut aus dem Kunststoff Surlyn, der damals das alternative Material für Golfbälle war.

Balata war nichts für Anfänger

Vor allem Profis nutzen Bälle aus Balata. Viele glaubten, durch die weiche Hülle mehr Gefühl und Kontrolle beim Schlagen zu haben. Außerdem verleiht das Material den Bällen bei Eisenschlägern und Wedges mehr Spin. Allerdings war die weiche Außenhaut auch sehr empfindlich, wodurch diese Bälle eine geringere Lebensdauer aufwiesen. Vor allem für Anfänger und Spieler mit einem hohen Handicap eignen sich Balata-Bälle nicht. Wird der Ball nicht sauber getroffen, dann entstehen schnell Risse in der Außenhaut. Bei ungeübten Golfern ist der Verschleiß an Bällen daher hoch.

Balata-Bälle wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden. Heutige Bälle werden aus Kunststoff gefertigt, die länger haltbar sind und dennoch weich genug, um bei einem Schlag ausreichend Gefühl zu haben.

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