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Siem weiter in Schlagdistanz bei Alstom Open de France

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04. Jul 2014
Klarer Fokus, trotz einiger Fehler: Marcel Siem will zur British Open. (Foto: Getty)
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Am zweiten Tag der Alstom Open de France behält Marcel Siem das Ziel im Blick: Die Open-Qualifikation.

Es ist ein besonderer Ort, wo die Spieler der European Tour in dieser Woche Halt machen. Le Golf National, nicht nur Prunkstück des französischen Golfverbands, sondern 2018 auch der Austragungsort des prestigeträchtigen Ryder-Cup-Duells der USA und Europa, ist ein Meisterwerk golfspezifischer Kursarchitektur. Vor dem Turnier sagte Martin Kaymer noch, er möge Plätze wie diesen, wo Par ein gutes Ergebnis ist. Da wusste der Rheinländer aber noch nicht, dass Kevin  „The Smallruss“ Stadler andere Pläne hat. Der Amerikaner liegt nach einer 64 und einer 68 bei -10 in Front.

Marcel Siem schwächer, aber in Lauerstellung

Nach der ersten Runde, in der Marcel Siem sich mit einer bärenstarken 65 auf den alleinigen zweiten Platz spielte, sagte er, es sei mental sehr schwierig, wenn beim Turnier im eigenen Land viele Menschen eine gute Platzierung erwarten, man diese aber nicht erreicht. Umso wichtiger sei die 65 zum Auftakt gewesen, besonders mit der Aussicht, dass sich die drei besten, noch nicht qualifizierten Spieler, Startplätze für die Open Championship in England erspielen können – das ist das erklärte Ziel Marcel Siems.


Am zweiten Tag ging es dann etwas unkonstanter zu. Grundsätzlich blieb Siem Herr über sein Spiel, doch einige Fehler forderten am Ende ihren Tribut. Als einziger Deutscher spielte der 33-Jährige am Nachmittag, wo der Wind etwas stärker und der Platz naturgegeben etwas schlechter wurde, und konnte die guten Scores nicht derartig forcieren wie am Tag zuvor. Die ersten Rundenhälfte ging mit zwei Birdies und zwei Bogeys bei Even Par über die Bühne, auf der Back Nine ging Siem die Luft aus. Mit zwei Birdies bei drei Bogeys verlor er Schläge. Insgesamt liegt Siem vor dem Wochenende bei -5 auf dem alleinigen dritten Platz.


Die Alstom Open de France in Bildern

Martin Kaymer arbeitet sich an die Spitze ran

Für Martin Kaymer begann das Turnier am ersten Tag mit zwei Löchern zum Vergessen, seitdem versuchte der US-Open-Champion, sich wieder an die oberen Plätze heranzuarbeiten. Es gelang ihm vor dem Wochenende, auch wenn der Deutsche überwiegend nicht zufrieden war, mit der Art und Weise seines Spiels. Martin Kaymer begann an Loch zehn und legte einen Birdie-Bogey-Start hin. Anschließend wurde er besser und konnte sich zu Ende der hinteren Neun auf -3 für den Tag spielen, bevor es auf der vorderen Rundenhälfte darum ging, die Runde beisammen zu halten. Kaymers Fade kam plötzlich nicht mehr, wie er es gerne hätte, und so verfehlte er viele Grüns auf der linken Seite. Meistens schaffte er es, das Par zu retten und kam abschließend mit einer 68 (-3) ins Clubhaus. Vor dem Wochenende hat er sich damit auf den geteilten zwölften Platz vorgearbeitet.

Die Runden von Martin Kaymer und Max Kieffer im Detail.

Alstom Open de France: Kieffer macht es spannend

Was war das wieder für ein Zittern für Maximilian Kieffer. Der 24-Jährige gab sich entspannt und zufrieden nach seiner Auftaktrunde von Even Par, doch am zweiten Tag machte er es nochmal spannend. Kieffer begann absolut beständig mit vielen Pars, wie schon am ersten Tag, musste aber an Loch neun, nach Birdie an der Acht, ein Doppelbogey notieren. Es ging nicht spurlos an ihm vorbei. Nach einem weiteren Bogey an der 13 lochte er zwar zweimal zum Birdie und lag bei +1 sicher über dem Cut, doch zwei finale Bogeys auf 17 und 18 warfen ihn wieder unter die Cut-Grenze. Lange musste der Deutsche zittern, doch im Laufe des Nachmittags sprang der Cut dann doch noch auf +3, sodass Kieffer mit Punktlandung im Wochenende ist. Für eine zufriedenstellende Platzierung ist aber Steigerung nötig.

ZUM LEADERBOARD DER ALSTOM OPEN DE FRANCE

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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