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Alfred Dunhill Links: Kaymer sitzt der Spitze im Nacken

02. Okt 2015
Horst Kaymer konnte seinem Sohn dabei zuschauen, wie er eine wirklich gute Runde spielte - seine eigene war allerdings auch nicht ohne. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer liefert eine starke zweite Runde ab. Florian Fritsch, Moritz Lampert und Max Kieffer verschlechtern sich um einige Plätze.

Führende der Alfred Dunhill Links Championship sind nach dem zweiten Tag Profidebütant Jimmy Mullen und Anthony Wall. Beide Engländer spielten auf dem Old Course St. Andrews und liegen insgesamt bei einem Score von elf unter Par. Den dritten Platz teilen sich gleich vier Pros, von denen Paul Dunne einer ist. Die Alfred Dunhill Links ist sein erstes Turnier als Profi. Allerdings war der Ire schon einmal in St. Andrews unterwegs – bei der Open Championship 2015 führte er bis zur vierten Runde als Amateur das Feld an. Dass er sich in Schottland sehr wohl führt, bewies er heute eindrucksvoll. Gleich im ersten Spiel als Profi schoss er ein Hole in One. Respekt!

Martin Kaymer verbessert sich um acht Plätze

Für Martin Kamer hieß es an Tag zwei der Alfred Dunhill Links Championship Vollgas. Schon auf seiner Front Nine legte der zurzeit beste deutsche Golfer mit Par-Par-Birdie los, bevor er auf der 16 in Kingsbarns dann ein Eagle notieren konnte. Dies brachte den Mettmanner auf dem Leaderboard einige Plätze Richtung Spitze. Auf seinen zweiten Neun lief es dann gegen Anfang und Ende nicht mehr so rund, zwei Schlagverluste sind aber wohl noch zu verkraften. Somit rangiert Martin Kaymer zurzeit auf dem geteilten achten Platz, war aber wir hier auf Loch fünf knapp vor der Führung.


Zusammen mit seinem Vater bestreitet Martin Kaymer die Pro-Am-Wertung. Dass auf Kaymer-Senior Verlass ist, zeigte Horst Kaymer heute deutlich. Auf sechs Löchern half er seinem Sohn aus der Patsche und verbesserte den Team-Score, der bogeyfrei bleibt, auf -16. Für die nächsten Tage gibt Kaymer sich sehr zuversichtlich: „Ich habe jetzt noch den Old Course vor mir, einer meiner absoluten Lieblingsplätze mit vielen Birdie Chancen. Außerdem macht es mit meinem Vater sehr viel Spaß, deswegen freue ich mich auf die kommenden Runden und schaue Sonntag wofür es reicht.“

Moritz Lampert und Florian Fritsch gleichauf

In St. Andrews sah es für Moritz Lampert nicht so rosig aus. Bereits auf seinem zweiten Loch musste er einmal zu viel zum Schläger greifen. Zwei Birdies machten dies zwar wieder wett, allerdings blieb es dabei. Das Par war am zweiten Tag der Alfred Dunhill Links Mo treuester begleiter, sodass er um 14 Ränge auf T22 abrutschte. Immerhin liegt Lampert in der Pro-Am-Wertung mit seinem Teampartner Christer Lihammer auf T4. Auch Florin Fritsch, der auf dem Platz in Carnoustie spielte, hielt den Par-Schlägen die Treue. Zweimal puttete er allerdings zum Birdie, sodass am Ende eine 70er Runde auf dem Papier steht. Nicht ganz so gut wie am ersten Tag. In der Teamwertung, die Flo Fritsch zusammen mit Michael Ballack bestreitet, sieht es hingegen besser aus. Der geteilte achte Rang wird sicher nicht nur dem ehemaligen Fußball-Nationalmannschaft-Kapitän gefallen.

Maximilian Kieffer schwächelt auf dem Old Course

Maximilian Kieffer erwischte einen schwachen Tag. Dabei sah es zunächst gut aus, der 25-Jährige legte auf seinem zweiten Loch gleich mit einem Birdie los. Danach fielen die Putts aber nicht mehr so souverän, vor allem das Par-4-Loch auf der Drei bereitete ihm Probleme und er musste ein Bogey hinnehmen. Die letzten Löcher liefen dann wieder etwas besser, sodass es noch für den geteilten 66. Platz reichte. Bisher hat Kiwi in dieser Saison noch keinen Cut verpasst. Damit das so bleibt, muss er sich aber an Tag drei der Alfred Dunhill Links deutlich steigern.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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