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Trainingstipps mit Frank: Absichtliche Flugkurven – Draw und Fade

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21. Jul 2016
Der Golf Post Trainingstipp über den kontrollierten Draw und Fade. (Foto: Golf Post)
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Frank Adamowicz zeigt im Golf Post Trainingstipp wie Draw und Fade, also kontrollierte Flugkurven, geschlagen werden können.

Flugkurven im Amateur-Golf sind in den meisten Fällen eine Folge von schlecht getroffenen Schlägen. Nur wenige können gewollt die verschiedenen Flugkurven kontrollieren und anwenden. Dabei wird zwischen vier Flugkurven unterschieden. Es gibt den Slice, den Hook, den Fade und den Draw. Im Trainingstipp zeigt Frank Adamowicz, wie man ein kontrollierten Draw und Fade schlägt.

Der Draw – als Mini-Hook

Der Draw ist eine Light-Version des Hooks. Beim Hook biegt der Ball nach dem Treffmoment nach links ab, das heißt die Flugkurve des Balles geht nicht in Richtung Ziel, sondern links weg. Der Draw ist keine reine Linkskurve. Der Ball soll rechts vom Ziel starten und durch eine Kurve nach links im Ziel landen, deshalb auch die Ausrichtung der Füße nach rechts. Außerdem ist der Stand versetzt, der hintere Fuß ist weiter zurückgezogen. Beim Griff sollen beide Hände nach rechts ausgerichtet werden (weg vom Ziel), sodass die Hände im Treffmoment rotieren und die Schlagfläche schließen.


Der Fade – die Feinform des Slices

Der Fade ist eine gewollte Flugkurve, die links startet und nach rechts im Ziel landen soll. Der Slice ist dagegen eine reine Rechtskurve, die fast immer eine Folge von Fehlschlägen ist. Beim Fade muss der Griff schwach sein, beide Hände müssen nach links gedreht werden (zum Ziel) und der Stand offen, die Füße stehen links vom Ziel. Hier wird der linke, vordere Fuß etwas nach hinten versetzt. Die Schwungbahn ist das Gegenteil vom Draw, während der Draw von innen kommt, ist beim Fade eine steile Schwungbahn entscheidend, um den Ball mit der gewünschten Flugkurve zu erwischen.

Frank Adamowicz ist Trainer in St.Leon-Rot. Als Bundestrainer hat er Strukturen im DGV gelegt und später als Mannschaftstrainer Frankfurt und danach St. Leon-Rot zum Seriensieger bei den Deutschen Meisterschaften geführt.

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Julian Zeeb

Julian Zeeb - Freier Autor für Golf Post

Julian spielt seit 16 Jahren Golf. Sein aktuelles Handicap liegt bei 14,7. Auf dem Platz liebt er besonders die schwierigen Lagen, die komplexe Schläge erfordern. Neben den Trickschlägen ist der Putter sein stärkster, der ihm schon viele Schläge erspart hat.

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3 LESER-KOMMENTARE

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  1. Walter Wiegandt

    Bei allem Respekt vor der Arbeit und den Erfolgen von Frank Adamowicz, aber auch dieses Video reiht sich leider in die endlose Reihe von Videos ein, vor denen sich der Großteil der Armateure (auch ich bin einer) seeeehr hüten sollte. Die technischen Anweisungen sind für ihre Komplexität viel zu dünn und ungenau. Mit ein wenig Schrauben an Stand, Griff und Ausrichtung schlägt Normalo-Golfer noch lange keinen Draw oder Fade. Das kann in der Anwendung im täglichen Golferleben nur schief gehen. Schade.
    Vielleicht würde es helfen, den Ball-Auftick-Schnickschnack weg zu lassen und stattdessen die Veränderung des Griffes und der Ausrichtung zur Normalposition zu zeigen, die Ausrichtung der Schlagfläche viel mehr zu betonen und mal die Kameraposition auch in Schlagrichtung zu wechseln.

    Antworten

    • Öhm, doch… Mach´s am und rede dann weiter. Allerdings gebe ich Dir bei der Kamera-Einstellung recht! Außerdem braucht sind generell keiner im 2-stelligen Handicap-Bereich Sorgen um solche Sachen machen, sondern eher darum den Ball sauber zu treffen und das geht nur durch Übung – oder unglaubliches Talent; beides machbar. Trotzdem: schönes Spiel!

      Antworten

  2. Karsten Gosse

    „Erst einmal aufräumen.“
    Nett und mal erfrischend anders!
    Weiter so. :-)

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