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Doppelführung bei der Tour Championship, Kaymer wackelt

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12. Sep 2014
Chris Kirk und Billy Horschel erwischten bei der Tour Championship den besten Auftakt ins Playoff-Finale und führen das Feld nach der ersten Runde an. (Foto: Getty)
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Chris Kirk und Billy Horschel erwischen den besten Start bei der Tour Championship. Martin Kaymer landet nach Achterbahnfahrt auf T25.

Es wird heiß auf der PGA Tour – die besten 30 Spieler der Saison stehen im Finale und kämpfen bei der Tour Championship by Coca-Cola nicht nur um 1,44 Million US-Dollar Preisgeld, sondern als kleinen Bonus oben drauf noch die zehn Millionen US-Dollar für den FedEx-Cup-Sieger. Wenn das kein Grund, nochmal alles in die Waagschale zu werfen. Den besten Start dabei erwischten Chris Kirk und Billy Horschel, die sich mit 66 Schlägen in Runde eins bei vier unter Par die Führung vor einem Quartett bei drei unter sicherte. Auf T25 liegt derzeit Martin Kaymer, der wie alle anderen auch, noch Chancen auf den Gesamtsieg hat.

Martin Kaymer mit 73er Start bei der Tour Championship

Nachem es für Martin Kaymer nach seinen grandiosen Auftritten bei der PLAYERS Championship und der US Open erstmal wieder bergab ging, hat sich der 29-Jährige zuletzt wieder deutlich verbessert präsentiert. Der amtierende US-Open-Champion spielte sich bei der Deutsche Bank Championship auf den geteilten siebten Rang, bei der BMW Championship verlor er am Finaltag noch die Top-Ten-Platzierung und es wurde der geteilte 16.


Damit Kaymer noch den FedEx Cup gewinnen könnte, müsste er die Tour Championship gewinnen, und Chris Kirk dürfte nicht besser als auf dem geteilten achten Rang landen, Billy Horschel, nicht besser als T4, Bubba Watson bestensfalls T3, Rory McIlroy dürfte sich bestensfalls den zweiten Platz mit zwei anderen teilen und Hunter Mahan geteilter Zweiter oder schlechter werden. Nach Tag eins der Tour Championship liegt Kaymer bei drei über Par auf Rang T25.

Rickie Fowler auf Rang T11

Dass Rickie Fowler nicht nur wegen seines brillanten Marketings ein Shooting Star der PGA Tour ist, sondern auch spielerisch die Weltspitze mitbestimmt, das hat er dieses Jahr bewiesen. Fowler wurde bei der BMW Championship vergangene Woche geteilter Vierter und holte damit die siebte Top-Ten-Platzierung in seinen letzten acht Starts, nur ein Sieg ist leider bisher nicht rausgesprungen. Am Sonntag wäre kein schlechter Zeitpunkt, um den ersten Sieg 2014 einzufahren – Fowler begann sein Turnier mit einer 69 und liegt bei eins unter Par auf Rang T11.

Rory McIlroys Motor läuft auf Hochtouren

In den vergangenen Wochen war es teilweise kaum vorstellbar, dass nicht Rory McIlroy, der zweifache Major-Sieger 2014 und Weltranglistenerste, das nächste Turnier gewinnt. Zu dominant, schlicht zu gut spielte der Nordire und ließ nach seiner schwachen Saison 2013 nun alle Kritiker verstummen, allen voran Sir Nick Faldo. Der FedEx Cup wäre eigentlich die logische Konsequenz – ins Finalturnier startete McIlroy mit eins unter Par und liegt ebenso wie Fowler auf dem geteilten elften Platz.

Hunter Mahan erscheint auf dem Radar

Lange Zeit unbemerkt bewegte sich Hunter Mahan durch die Saison, wobei sechs Top Tens ja nicht schlecht sind. Mit dem Sieg bei der Barclays sah das alles aber plötzlich ganz anders aus: Dem aktuell Fünften des FedEx Cup würde der Sieg bei der Tour Championship automatisch den Gesamtsieg bescheren. Ob ihm das gelingt, wird sich noch herausstellen, Mahan liegt nach dem ersten Tag nach Problemen jedoch nur bei vier über Par auf Rang T27.

Hier geht es zum aktuellen Leaderboard.

Der Zwischenstand der Tour Championship

Pos Spieler Runde 1 Gesamt
T1 Chris Kirk -4 -4
T1 Billy Horschel -4 -4
T3 Patrick Reed -3 -3
T3 Jason Day -3 -3
T3 Jim Furyk -3 -3
T11 Rory McIlroy -1 -1
T25 Martin Kaymer 3 3
T27 Hunter Mahan 4 4

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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