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Schnell besser spielen durch richtiges Droppen am Wasser

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15. Okt 2015
Ball im Wasser gelandet? Jeder Golfspieler kann in einer solchen Situation durch Regelkenntnis glänzen. (Foto: Flickr/.stephweiss)
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Durch Regelkenntnis können Sie glänzen. So auch beim Droppen am Wasser, wenn es darum geht, die Situation sportlich zu bewältigen.

legende

Diese Legende erklärt die Symbolik in den kommenden Grafiken. Sie zeigen Ihnen, wie viel Zeitersparnis Ihnen die Tipps einbringen und wie oft sie i.d.R. zum Einsatz kommen werden. (Foto: M. Wagner)


Wie spielt man zügig Golf? Zügig lässt sich zum Beispiel sein, indem man bei der Ballsuche ökonomisch vorgeht, indem man sein Golfbag vorausschauend platziert und auch, indem man die Golfregeln sicher und angemessen anzuwenden weiß. Dazu ein Rechenbeispiel: Ein Flight aus drei Handicap-18-Spielern macht zusammen in einer Runde 270 Schläge. Wenn jeder bei jedem Schlag nur fünf Sekunden Zeit spart, sind das schon 22 Minuten pro Runde. Durch Beachtung aller Tipps lassen sich leicht bis zu eineinhalb Stunden und wichtige Schläge für den Score eingesparen.

Das Buch „Golf – Schnell besser spielen“ hält zum Beispiel Empfehlungen für das Droppen am Wasserhindernis bereit. Hier ein Tipp, der nicht nur zu einer Zeitersparnis, sondern auch zu einem besseren Score führt.

Abschlag ins Wasserhindernis

Spieler A schlägt seinen Abschlag ins Wasser. Um Zeit zu sparen, schlägt er einen provisorischen Ball und spielt diesen weiter. Wie beurteilen Sie dieses Vorgehen? Ist es regelgemäß und ökonomisch?

Das Verhalten von Spieler A ist unzulässig, wenn der Ball eindeutig ins Wasser gegangen ist (Regel 27-2, Regel 26-1). Selbst wenn es zulässig wäre, wäre es dennoch unökonomisch, wie der Vergleich zu Spieler B zeigt.

Zeitersparnis durch Droppen

Dieser Spieler macht nämlich von der Möglichkeit Gebrauch, am Wasserhindernis einen Ball ohne Distanzverlust durch Droppen ins Spiel zu bringen (Regel 26-1.b). Sein nächster Schlag kommt wesentlich näher zum Grün zur Ruhe als der provisorische Ball von Spieler A. Doch bringt dies auch eine Zeitersparnis?

Ja, denn Spieler B benötigt statt zwei Schlägen nur noch einen Schlag zum Grün. Die Zeit für Schlagvorbereitung und -ausführung dieses zusätzlichen Schlags spart er ein.

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Mario Wagner

Mario Wagner - Freier Autor für Golf Post

Mario Wagner ist derzeit (gerade so) Single-Handicapper. Schottlandaufenthalte in der Jugend machten ihn abhängig, Heilungschancen gleich Null. Vehementer Verfechter für das Gute im Golf: Schnelles Spiel, Zählwettspiel statt Stableford, Linkscourses, chip-and-run und Potbunker lassen sein Herz höher schlagen.

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