Aktuell. Unabhängig. Nah.
Steffen Bents, Fully Qualified PGA Professional

Steffen Bents ist Fully Qualified PGA Professional und arbeitet als Head Pro im Golfclub Gut Berge Gevelsberg/Wetter e.V. Er besitzt die höchste Gradierung der PGA (G1) und war lange Vorstandsmitglied des Verbandes in Nordrhein-Westfalen. Sie erreichen Steffen Bents über seine Website www.bentsgolf.de

So einfach ist Putt-Training im Winter – Drei Übungen für Zuhause

Die Grüns gesperrt? Das Wetter schlecht? Ganz egal, mit diesen drei Indoor-Puttübungen erarbeiten Sie sich das Gefühl für die kommende Saison.

Im Winter kann man auch ganz einfach zuhause am kurzen Spiel feilen. (Foto: Getty)
Im Winter kann man auch ganz einfach zuhause am kurzen Spiel feilen. (Foto: Getty)


Kurze Tage, schlechtes Wetter und geschlossene Golfanlagen. Besonders in der Winterzeit kann es passieren, dass Golfer nicht mehr regelmäßig trainieren. Zugegeben, die Witterungsbedingungen in Deutschland sind im Winter nicht die besten. Einige Golfer suchen sich deshalb andere Herausforderung und lassen das Golfset gar im Keller oder im Spind des eigenen Golfclubs verstauben.

Da aber Golf von Wiederholungen lebt, ist der Einstieg im Frühjahr dann umso beschwerlicher. Gerade im kurzen Spiel macht sich eine längere Pause oft negativ bemerkbar. Das muss nicht sein! Um die kalte Jahreszeit optimal zu nutzen, stelle ich Ihnen im Puttbereich einige Übungen vor, die jeder Golfer ohne zahlreiche Hilfsmittel problemlos zu Hause im Warmen machen kann.

Vier Dinge, die Sie brauchen, dann geht's los:

  • 4 Golfbälle
  • 4 verschiedene Bälle
  • den eigener Putter
  • Teppich oder eine Puttmatte

Der Hauptgrund bei vielen Spielern für Drei- oder Vierputts ist eine schlechte Längenkontrolle. Es wird zu viel Zeit darauf verschwendet, eine gute Linie zu finden. Die Ausrichtung sowie das Ermitteln der optimalen Puttlinie steht zu oft im Vordergrund. Die folgenden Übungen dienen daher der Verbesserung der Puttlänge.

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)


Indoor Golftraining: Übung 1

Spielen Sie einen Ball auf eine beliebige Länge unabhängig von der Richtung. Nun ist die Aufgabe, alle andere Bälle auf die gleiche Länge des ersten Balls zu Putten. Dabei sind die Abstände der Bälle zueinander nicht entscheidend. Zu kurze Distanzen (unter 2 Meter) sind hierbei nicht empfehlenswert. Ziel der Übung ist, möglichst viele unterschiedliche Distanzen zu spielen, um sich immer wieder auf eine neue Länge einstellen zu müssen.

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)


Indoor Golftraining: Übung 2

Jetzt benötigen Sie vier verschiedene Bälle (eine mögliche Auswahl zeigt das Foto). Putten Sie einen beliebigen Ball auf eine beliebige Länge - wiederum unabhängig von der Richtung. Versuchen Sie nun, den Tennisball, Squashball, Minigolfball (es können auch andere Bälle sein) in verschiedener Reihenfolge auf die gleiche Länge zu putten. Bei den verschiedenen Eigenschaften der Bälle ist der Spieler gezwungen, sich bei jedem Putt neu auf die Situation einzustellen. Auch hier gilt es, verschiedene Distanzen zu trainieren.

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)


Indoor Golftraining: Übung 3

Bei Übung 3 ist der Start wieder ähnlich wie bei Übung 1 mit vier Golfbällen. Der erste Ball wird auf eine Länge von mindestens zwei Metern geputtet. Umso länger der erste Ball geputtet wird, umso leichter ist die Umsetzung der Übung. Die Bälle 2, 3 und 4 sollten nun jeweils etwas kürzer, wie eine Perlenkette, geputtet werden. Dabei sollten die Abstände immer nahezu gleichbleiben. Die Abstandsgrößen sollten sich nach dem ersten und zweiten Ball richten. Bei dieser Übung können die Variationen in der Länge der Putts liegen oder in den Abständen der Bälle zueinander.

(Foto: Steffen Bents)

(Foto: Steffen Bents)

Golftraining: Gestalten Sie es abwechslungsreich!

Jedes Training und speziell das Training im Puttbereich sollte so abwechslungsreich wie möglich gestaltet sein, dass es Spaß macht, und zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Wie Sie sehen, kann man Übungen auch ohne Ziel bzw. Loch ausführen. Man trainiert durch das Verbessern der Längenkontrolle trotzdem sinnvolle Übungsinhalte. Die Vorteile dieser Übungen liegen in der freien Einteilung von Wiederholungen und Entfernungen und somit des Schwierigkeitsgrades. Zudem kann man die indoor-Übungen zeitlich frei einteilen.

Big Max Trolley oder Bag im aktuellen Gewinnspiel

Jetzt mit Golf Post und Big Max einen nagelneuen Trolley oder ein stylisches Golfbag im Gewinnspiel sichern.

Noch keine Kommentare Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
Steffen Bents, Fully Qualified PGA Professional

Steffen Bents ist Fully Qualified PGA Professional und arbeitet als Head Pro im Golfclub Gut Berge Gevelsberg/Wetter e.V. Er besitzt die höchste Gradierung der PGA (G1) und war lange Vorstandsmitglied des Verbandes in Nordrhein-Westfalen. Sie erreichen Steffen Bents über seine Website www.bentsgolf.de

Alle Artikel von Steffen Bents, Fully Qualified PGA Professional

Aktuelle Deals der Woche