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Golfplatz Typen – Unterscheidung nach Kategorien

27. Nov 2014
Es gibt verschiedene Golfplatz-Typen. Der abgebildete ist ein 'normaler' 18-Loch-Golfplatz. (Foto: Getty)
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Golfplatz Typen lassen sich auf drei unterschiedliche Weisen kategorisieren: nach Zugangsmöglichkeit, nach Größe oder nach Platzdesign.

Nicht alle Golfplätze sind auch für jeden Golfer zugänglich. So gibt es zum Beispiel rein private Clubs, andere Anlagen beschränken den Zungang auf andere Art und Weise oder sie geben bestimmten Golfern eine exklusive Vorzugsbehandlung.

Golfplätze nach Art des Zugangs

Öffentliche Plätze: Ein öffentlicher Golfplatz ist für die Allgemeinheit zugänglich. Jeder, der Golf spielt, ist auf diesen Plätzen willkommen. Innerhalb der öffentlichen Plätze werden nochmal zwei Kategorien unterschieden.


Kommunale Plätze gehören der Stadt oder Kommune und werden zum Nutzen der lokalen Einwohner betrieben. Dennoch sind sie auch für alle anderen Spieler offen.

Tagesgebühr-Kurse sind in privater Hand, meist mit gehobenerer Ausstattung und daher teurer.

Resort-Plätze: Ein Resort-Platz ist Teil einer Hotelanlage. Viele von ihnen sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich ähnlich wie die Tagesgebühr-Plätze. Dennoch werden Hotelgäste bei der Reservierung von Tee-Times bevorzugt oder sie erhalten reduzierte Greenfees. Häufig sind Resort-Plätze technisch gesehen öffentlich zugänglich, verlangen aber dennoch einen Aufenthalt in einem ihrer Hotels.

Halb private Plätze: Bei solchen Kursen werden Mitgliedschaften verkauft, gleichzeitig können aber auch Nicht-Mitglieder auf solchen Plätzen spielen. Mitglieder erhalten aber häufig Vorzugsbehandlung bei der Verteilung der Tee Times oder anderer Annehmlichkeiten.

Private Plätze: Diese Golfplätze sind offen für alle Golfer, die über Zahlung eines entsprechenden Beitrags Mitglied in dem jeweiligen Club. Die Kosten hierfür können sich stark unterscheiden, je nach Exklusivität der Anlage. Häufig dürfen auch Nicht-Mitglieder als Gäste in Begleitung der Mitglieder auf den Plätzen der Private-Courses spielen. Natürlich gegen Bezahlung eines Greenfees.

Golfplatz Typen nach Größe

Golfplätze können desweiteren nach Größe geordnet werden. Die Größe richtet sich entweder nach der Anzahl der Löcher (18 Löcher sind Standard) und dem Typ der Löcher (Mischung aus Par-3, Par-4, Par-5-Löchern ist Standard).

18-Loch-Platz: Es gibt keinen speziellen Namen für einen Standard-18-Loch-Platz mit „normaler“ Größe. Die meisten dieser Plätze bieten aber eine Mischung aus Par-3, Par-4 und Par-5 Löchern.

9-Loch-PLatz: Ein 9-Loch-Platz hat ebenfalls viele Par-4 und einige Par-3 und Par-5-Löcher. Das Angebot umfasst hier wie der Name sagt aber nur die Hälfte an Bahnen eines herkömmlichen 18-Loch-Platzes. Um eine „normale“ Runde zu absolvieren, müssen die selben neun Löcher auf diesen Anlagen also zweimal gespielt werden.

Executive Course: Ein Executive-Course hat zwar 18 oder manchmal auch nur neun Löcher, ist aber kürzer als die Standardversion und damit schneller zu spielen. Solche Plätze haben mehr Par-3-Löcher und weniger Par-4 oder Par-5. Damit sollen Golfer schneller durch eine Runde kommen können.

Par-3-Course: Auf einem Par-3-Course sind alle Löcher Par-3. Solche Plätze sind noch kürzer und noch schneller zu spielen als Executive-Courses. Sie werden häufig für Trainingszwecke genutzt.

Approach-Course: Ein Approach-Course ist noch kürzer als ein Par-3-Course. Er soll vornehmlich erfahrenen Golfern das Training von Pitching und Chipping erlauben oder gerade Anfängern die Möglichkeit zum Spiel bieten. Einige Löcher auf Approach-Plätzen können knapp 100 Meter lang sein, die meisten sind aber kürzer, können sogar unter 30 oder 40 Meter lang sein. Deshalb werden solche Plätze auch Drop-and-Pitch-Courses genannt.

Unterscheidung nach Design des Golfplatzes

Parkland-, Wüsten- und sogenannte Links-Kurse unterscheiden sich derweil in ihrer Lage und damit verbunden dem oft natürlich gegebenen Design der gesamten Anlage. Hier gibt es eine ausführliche Beschreibung dieser Golf-Kurse.

Annika Krempel

Annika Krempel - Freie Autorin für Golf Post

hat sich ganz frisch mit dem Golf-Fieber infiziert und als 14.093. Freundin "Gefällt mir" zu Golf Post gesagt. Um sich in der Redaktion den nötigen Respekt zu verschaffen, wird eifrig am Abschlag gefeilt. Sie finden mich auch unter Google+
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