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Trainingstipps: Mit Aim Point das Grün besser lesen

Aim Point hat bereits zahlreichen Profis und Amateuren geholfen, Grüns besser zu lesen. Aber was ist das Geheimnis hinter dem Verfahren?

24. Aug 2017
Adam Scott greift vor dem Putten auf das Aim-Point-Verfahren zurück. (Foto: Getty)

Mit Aim Point entwickelte der Amerikaner Mark Sweeney eine neuartige Methode Grüns zu lesen - mit Erfolg denn zahlreiche Profis haben das System bereits verinnerlicht und auch eine immer größer werdende Zahl an Amateuren greift auf das Verfahren zurück. Wir haben mit einem der erfolgreichsten Coaches aus Großbritannien, Jamie Donaldson, gesprochen, der verrät, was die Aim-Point-Methode so besonders macht.

Vom Computermodell zur Methode für Golfer

Die Ursprünge von Aim Point liegen im Jahr 2003. Mark Sweeney entwickelte ein Computerprogramm für den GolfChannel, welches ein 3D-Modell des Grüns darstellte und mögliche Breaks genau berechnen konnte. Dadurch entstanden riesige Datenmengen, durch welche die Entwickler Muster beim Putten erkannten. Aus diesen Mustern entstand der sogenannte "Aim Chart", welches das Wissen über die gesammelten Daten verdichtete und Golfspielern beim Lesen des Grüns unterstützte.

Im nächsten Schritt wurde nach einer Methode gesucht die Grüns noch schneller und einfacher zu lesen. Nach einigem Ausprobieren konnten die Grüns mit Hilfe der Finger und Füße innerhalb kurzer Zeit für verschiedene Puttsituationen gelesen werden. Für den "Express Read" muss man über die Neigung des Grüns im mittleren Drittel der Puttlinie bescheid wissen.

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Aim Point wird von Profis verwendet

Abhängig von der Länge des Putts werden verschiedene Messungen durchgeführt um diese zu ermitteln. Ein "Geheimnis", in welches die Golfer von den "Aim Point Instructorn" eingeführt werden. Laut Jamie Donaldson kann der Express Read bereits in 15 Minuten von den Spielern erlernt werden. Dabei geht es in erster Linie darum die individuellen Fehler des Spielers beim Lesen des Grüns zu eliminieren, beispielsweise ob ein Spieler die Neigung des Grüns über- oder unterschätzt.


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Bereits einige große Namen hat Donalds in das "Geheimnis" des Aim-Point-Verfahrens mit Erfolg eingeweiht. Dazu gehören beispielsweise Adam Scott, Lydia Ko, Stacy Lewis, Michael Campbell und Paul Lawrie. Die Methode ist jedoch nicht nur den Golfprofis vorbehalten, sondern kann von jedem Spieler erlernt werden, der sein Spiel auf dem Grün verbessern möchte.

Andreas Wagner

Andreas Wagner - Autor für Golf Post

Andreas hat 2016 seinen Bachelor in Sportmanagement und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen. Im Rahmen eines Schnupperkurses des Kölner Unisports kam er erstmals mit Golf in Kontakt. Begeistert vom ersten Eindruck folgte schnell die Platzreife. Man trifft Andreas auf den Golfplätzen im Kölner Westen, wo er an seinem Spiel feilt.

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