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Verrueckte_Momente_2015_Startbild

Da lachst Du dich kaputt!

Sportlich gesehen bot das Golfjahr 2015 eine Menge. Doch auch abseits von Tränen und Triumphen schrieb der Golfsport wieder skurrile, lustige und bedauernswerte Geschichten. Ob John Daly vorm Hooters, der traurige beinahe-Rekord von Andrey Pavlov oder die übereiligen Kinder, die Martin Kaymers Ball klauen wollten. Hier sind die verrücktesten Momente des Jahres.
(Foto: Getty)
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Jordan Spieth Pferd

Ich glaub', mich schlägt ein Pferd

Kann man das mit Humor nehmen, wenn man Jordan Spieth heißt? Bei der Wahl zum Sportler des Jahres des renomierten Sportmagazins "Sports Illustrated" holte der Hengst "American Pharoah" den ersten Platz (in der Kategorie "Achievement of the Year"). Der 22-jährige Doppel-Majorsieger wurde - um im Bild zu bleiben - um Längen geschlagen. American Pharoah (dessen Name eigentlich "American Pharaoh" lauten sollte, aufgrund eines Schreibfehlers bei der Eintragung ins Zuchtregister aber unwiderruflich falsch geschrieben wurde) gewann in einer Saison die drei wichtigsten Pferdenrennen der USA und sicherte sich so die Triple Crown, als erstes Pferd seit 1978. Diesen Erfolg schätzen die Sportfans höher ein als die zwei Majorsieger Spieths.
(Foto: Getty)
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Justin_Thomas_Players_Championship_2015

Da liegt er schlecht...

Es gibt jedes Jahr die verrücktesten Balllagen. Stellvertretend sei an dieser Stelle Justin Thomas erwähnt, der das Meisterstück vollbrachte, bei der Players Championship 2015 in den Getränkehalter eines Campingstuhls zu treffen. Mittlerweile trifft der junge Amerikaner auch die Löcher wieder präzise. Im November holte sich der 22-Jährige den ersten PGA-Tour-Sieg seiner Karriere.
(Foto: Twitter.com @PGAToursMartin)
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Jason_Day_US_Open_2015

Erst der Schock, dann die Erlösung

Jason Day bereitete seinen Lieben reichlich Sorgen in diesem Jahr. Mehrfach hatte er bei verschiedenen Turnieren Schwindelanfälle auf dem Platz. Seinen Höhepunkt erreichte das Drama bei der US Open in Chambers Bay: In der zweiten Runde brach der 28-Jährige auf dem Fairway zusammen. Noch schlimmer war, dass Day bis dahin keine Ahnung hatte, was die Schwindelgefühle verursachte. Bald darauf hatte er Klarheit. Eine Virusinfektion im Ohr war der Grund. Das Happy-End schrieb er dann bei der PGA Championship, bei der der Australier seinen ersten Majortitel gewann.
(Foto: Getty)
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Scorekarte_Andrey_Pavlov_Lyoness_Open

Andrey Pavlov

Nach einem Loch hatte sich Andrey Pavlov auf zwölf über Par geschossen. Dabei lag er nach der ersten Runde der Lyoness Open bei fünf unter gut im Rennen. Aber am zweiten Tag handelte sich der Russe eine 17(!!!) am ersten Loch ein. Ein kleiner Trost bleibt ihm aber. In der Geschichte der European Tour gab es einen, der noch schlechter war als der 28-Jährige: Philippe Porquier’s 20 bei der French Open 1978 bleibt die Rekordmarke für den schlechtesten Score an einem einzelnen Loch.
(Foto: EuropeanTour.com / Screenshot)
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Martin Kaymers begehrter Ball

Natürlich gab es bei der DP World Tour Championship, dem Saisonfinale der European Tour, auch tolles Golf zu sehen. Doch den Vogel schossen zwei Jungspunde ab, die es auf ein besonderes Souvenir abgesehen hatten: Martin Kaymers Ball. Der landete am letzten Loch der zweiten Runde rechts vom Grün und kullerte noch durchs Gras, als sich die zwei Jungs auf ihn stürzten und ihn wie eine Trophäe in die Höhe reckten. Als der Kaymer am Ort des Geschehens ankam, hatten die beiden “Balldiebe” die weiße Kugel schon wieder ins Gras geworfen. Der Mettmanner bekam einen Freedrop und spielte immerhin noch Par am letzten Loch.
(Foto: Getty)
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Kisners_Mutter_Graeme_McDowell

Mit allen Mittel um den Sieg gekämpft

War Graeme McDowell da etwa zu heiß auf den nächsten Sieg? Eine Woche nach seinem ersten Sieg auf der PGA Tour (bei der OHL Classic) nach über zweijähriger Durststrecke lag er auch bei der RSM Classic gut im Rennen. Am Finaltag versuchte er dann mit allen Mitteln, noch an Kevin Kisner vorbeizukommen. Dabei erwischte es auch die Mutter des späteren Siegers. Ein verirrter Abschlag "G-Macs" traf sie am Knöchel, der Ball sprang zurück aufs Fairway. McDowell kommentierte: "Kevin wird‘s stinken, aber sie hat einen guten Job gemacht."
(Foto: Twitter.com @PGATour)
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Bernd Wiesberger mit dem tiefsten Jahr

Da schau' mal einer her! Im Vergleich zum Par hat kein anderer Spieler über die Saison gesehen einen so guten Score hingelegt wie Bernd Wiesberger. 142 Schläge unter Par blieb der Wiener im Race to Dubai 2015. Dafür braucht man nicht nur viele Birdies, sondern muss auch Bogeys vermeiden. Auch das tat der 30-Jährige vorzüglich. Neun bogeyfreie Runden bedeuten Platz drei in dieser Statistik. Max Kieffer schafft es mit 130 unter Par übrigens auch in die Top-5.
(Foto: Getty)
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Scott_Piercy_Northern_Trust_Open_Zick_Zack

Gut bewachtes Grün wird Scott Piercy zum Verhängnis

Freut sich ein Platzdesigner eigentlich, wenn er so etwas sieht? Der Plan ist ja voll aufgegangen. Scott Piercy schickte seinen Ball bei der Northern Trust Open viermal übers Grün ohne ihn zum liegen zu bringen. Dass er an dem Par-4 nur ein Doppelbogey kassierte, lag vorallem daran, dass er seinen Ball zuvor mit dem Driver vom Tee bis knapp neben das Grün gejagt hatte. Ob das auch so gewollt war, Herr Designer?
(Foto: YouTube.com / Screenshot)
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Hole_in_One_Rekord_Jimenez

Das Jahr der Asse

In puncto Holes-in-One wurde 2015 auf der European Tour alles andere als gegeizt. Ganze 46 Asse schossen die Pros in der abgelaufenen Saison. Zuvor lag die Bestmarke aus dem Jahre 2006 bei 39. Und noch ein Rekord wurde gebrochen: Der Mann mit den meisten Holes-in-One auf der Tour ist seit Mai dieses Jahres Miguel Angel Jimenez. Mit seinem insgesamt zehnten, direkt gelochten Abschlag überholte der Spanier, der seinen Schläger nach einem Ass wie einen Degen in eine imaginierte Scheide zu stecken pflegt, Colin Montgomerie.
(Foto: Getty)
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John_Daly_Hooters_Masters

John Daly hängt vorm Hooters ab

Am ersten Major des Jahres hat "Long John" schon seit 2007 mangels guter Leistungen schon nicht mehr teilgenommen. Das hindert John Daly aber nicht daran, jedes Jahr mit seinem umgebauten Bus in Augusta aufzutauchen. Dort campt er dann während des Masters vor dem Lokal, in dem Speis und Trank von leicht bekleideten Damen serviert werden. Auch dieses Jahr traf er wieder Freunde, Fans und Bekannte, verkaufte Merchandise-Artikel und erfreute sich seines Lebens.
(Foto: Twitter.com @golf_com)
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