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DIE 10...unbeliebtesten Golfplätze der PGA Tour

Man kennt das: Ein schöner Platz kann eine wahre Erleuchtung, ein anderer ein richtiger Alptraum sein und wieder ein anderer bringt einen beinahe um den Verstand. Auch die Profis haben natürlich ihre Favoriten und Stiefkinder unter den Kursen. Hier sind sie, die zehn unbeliebtesten Plätze der PGA Tour.
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#10: Plantation Course, Kapalua Golf

Der Plantation Course auf der hawaiianischen Insel Maui ist der einzige Par-73-Platz auf der PGA Tour. Alljährlich wird hier das Hyundai Tournament of Champions ausgetragen, bei dem die Turniersieger des Vorjahres gegeneinander antreten.
Bei den Tour-Pros erntet der Platz keine Lorbeeren: Wegen der starken Höhenunterschiede sei es "unmöglich, den Platz zu laufen". Aber nicht nur die bergige Landschaft mache den Profis hier zu schaffen. "Es dreht sich alles um den Wind." Insgesamt konstatieren die Spieler: "Ein wirklich gut designter Platz auf einem schrecklichen Stück Land." Am Architekten hat's wohl nicht gelegen: "Kein Architekt der Welt hätte daraus etwas zaubern können", so ein anonymer Profi.
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#9: Jack Nicklaus Private Course, PGA West

PGA West ist auch in diesem Jahr wieder Austragungsort der Humana Challenge, unter anderem auf dem Jack Nicklaus Private Course.
Die 18 Loch von Golflegende Nicklaus erfreuen sich unter einigen seiner jüngeren Kollegen allerdings keiner allzu großen Beliebtheit: "Ein klassischer Jack aus den 90er Jahren: Zuviel Schnickschnack, zuviel gewollt." Andere sind diplomatischer: "Jack's Design ist aufreibend ohne dabei besonders lang zu sein."
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#8: TPC Louisiana

Apropos diplomatisch: An den TPC Louisiana, entworfen von Pete Dye, müsse man sich "erst gewöhnen", konstatiert ein Spieler. Auf dem Golfplatz "mit unkonventionellem Aussehen" wird alljährlich die Zurich Classic of New Orleans ausgetragen.
Auch wenn der Platz unter den Pros scheinbar kritisch beäugt wird, weist die Liste der vergangenen Turniersieger so manchen Prominenten auf - Bubba Watson, Jason Dufner und Vijay Singh sind darunter.
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#7: Dubsdread, Cog Hill Golf and Country Club

In Cog Hill wurde 2007 bis 2011 die BMW Championship ausgetragen. Nach dem ersten Jahr wurde der Platz umgestaltet und seither hat es viele der Stars wohl ausschließlich wegen des Preisgeldes und der FedExCup-Punkte auf den Platz verschlagen, denn schön finden sie ihn nicht: "Schlechtestes Redesign in der Geschichte der PGA Tour", da sind sich gleich mehrere Spieler einig.
"Das Redesign war wirklich nicht besonders gut", erklärt einer von ihnen, "aber das schlechte Zeugnis wurde ihm vor allem wegen der schlechten Wetterverhältnisse im ersten Jahr ausgestellt. Wir sind schon ein paar ziemlich verwöhnte Gören auf der Tour."
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#6: Palm Course, Walt Disney World Resort

Dass die Children's Miracle Network Hospitals Classic seit 2013 nicht mehr ausgetragen wird, könnte eventuell mit dem Kurs zu tun haben, dem es an Bewunderern aus dem Profigolf fehlt. Der Platz habe "schon bessere Tage erlebt": "Der Platz ist ein bisschen eingestaubt. Aber der Gedanke, dass Arnold (Palmer, Amn. d. Red.) ihn redesignen könnte, begeistert mich auch nicht gerade. Lasst ihn einfach in Ruhe."
Gesagt, getan: Nach der letzten Austragung 2012 strich man das Event im Walt Disney World Resort, das auf dem Palm und dem Magnolia Course ausgetragen wurde, aus dem Kalender.
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#5: Torrey Pines Nord, Torrey Pines Golf Club

Genau wie sein südlicher Bruder wurde der Nordkurs von Torrey Pines von William F. Bell gestaltet, aber Anhänger auf der Tour findet der Schauplatz der Farmers Insurance Open längst nicht bei allen Spielern, was vor allem an der Komposition der Bahnen liegt: "Es gibt einige wirklich schöne Bahnen wie 2 & 3 und dann folgen Doglegs wie 6 & 7. Dieser Trend wiederholt sich immer wieder."
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#4: Las Colinas Golf Course, TPC Four Seasons

Ähnlich ergeht es dem Par-70-Platz des Four Seasons im texanischen Irving. Im Mai wird hier die AT&T Byron Nelson Championship ausgespielt, doch obwohl er im Jahr 2008 durch D.A. Weibring redesignt wurde, hält sich die Freude der Pros auf den Austragungsort sehr in Grenzen: "Das ist der schlimmste Platz, den wir auf der Tour spielen. Er belohnt gute Schläge nicht. Er ist einfach ganz und gar furchtbar."
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#3: AT&T Oaks Course, TPC San Antonio

Die extrem ondulierten Grüns sind ein Problem des AT&T Oaks Course. Wenn man nach den Tour-Pros geht, sollten die Grüns "in die Luft gejagt werden."
Konkret wurde ein anderer Profi: "Dieser Platz ist ein komplettes Desaster, der das Zeug zu einer phänomenalen Sache hatte, aber leider kam Greg Norman (dem Designer, Anm. d. Red.) sein Ego in die Quere." Immerhin ist der Veranstaltungsort der Valero Texas Open unter den Top 3 der Plätze gelandet, die auf der Tour am wenigsten gemocht werden. Zeugnis: "Das hier ist einfach zuviel Golf."
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#2: Saguaro und Tortolita, Dove Mountain Golf Club

Angesichts der vielen Erfahrung, die Jack Nicklaus im Golfplatzdesign gesammelt hat, verwundert es ein wenig, dass er mit gleich zwei Plätzen im Ranking der unbeliebtesten Plätze vertreten ist - allerdings hält er sich mit Muirfield ebenfalls bei den beliebtesten Kursen auf.
Für den Schauplatz der WGC Accenture Match Play Championship aber, die sich bis einschließlich 2014 auf den beiden Wüstenplätzen "Saguaro" und "Tortolita" abspielte, haben die Pros fast nur Gegenwind übrig: "Schöne Idee, schlechte Umsetzung" ist der Konsens für das "zugegeben schwer umzusetzende Wüstenprojekt".
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#1: Liberty National Golf Course

Obwohl hier mit The Barclays schon mehr als einmal eines der FedExCup-Playoffs ausgetragen wurde, ist und bleibt Liberty National, der ehemals eine Müllhalde war, der unbeliebteste Platz auf der Tour.
"Zu sehr in die Landschaft gequetscht", findet ein Tourprofi und ist sich mit Kollegen einig, dass das Beste, was der von Bob Cupp und Tom Kite entworfene Platz zu bieten hat, die Aussicht auf die Freiheitsstatue und die New Yorker Skyline ist. "Sie hätten es bei der Müllhalde belassen sollen."
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