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Mizuno

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Die japanische Firma Mizuno aus Osaka gehört zu den führenden Sportartikelherstellern der Welt. In der Geschichte der Firma entwickelte sich auch ein Golfzweig, der heute Einiges an Aufsehen erregt.

Mizuno im Portrait

Die Brüder Rihachi und Rizo Mizuno gründeten das Unternehmen 1906 in Osaka. Als Baseball-Fans begannen sie mit dem Verkauf von Baseball-Equipment und gingen später in die eigene Sportartikel-Produktion. Mit den Jahren wurden immer weitere Sportarten ins Sortiment aufgenommen, darunter auch Golf.

Mizuno entwickelte sich so zu einem der größten Sportartikelhersteller weltweit und sicherte sich über die Jahre einen festen Platz unter der größten Ausrüstern im Golfsport.

Der Durchbruch gelang 1933 mit der Star Line. Danach machte Mizuno wiederholt von sich reden. Das Unternehmen unterhielt zeitweise den größten Golf-Showroom der Welt und besaß die größte Golffabrik. In den achtziger Jahren brachte Mizuno den ersten Schläger mit Kohlefaser-Kopf auf den Markt und 1990 gelang eine Innovation mit dem weltweit ersten Titankopf.

Heutzutage ist Mizuno besonders für die geschmiedeten Eisen und die einzigartigen Blades bekannt. Aus besonderen Stahl/Carbon Mischungen werden die Eisen aus einem einzigen Stück geschmiedet - echte Handarbeit. Die arbeitsaufwendige Grain-Flow-Forging-Methode behält die ursprüngliche Marmorierung der Eisen bei, während bei einem gegossenen Eisen die Körnung verloren geht. Das Resultat ist eine dichtere und stärkere Form des Eisens, was man im Sound und Treffmoment erkennt.

Bekannte Profis, die auf Mizuno vetrauen

Die Schläger der japanischen Marke tummeln sich in so einigen Bags auf den Profitouren rund um den Globus. Beispiele hierfür sind die Bags von:

  • Luke Donald
  • Sir Nick Faldo
  • und Jhonattan Vegas

Direkt in der Eisenschmiede-Hochburg Japans ansässig, produziert Mizuno seine Schläger in Hiroshima. Wie genau ein Mizuno-Eisen ensteht wird in diesem Video gezeigt.