Profisport Herren

Weltrangliste: Siege und erste Punkte für LIV sorgen für Bewegung

10. Feb. 2026 von Annika Kauffmann in Köln, Deutschland

Die Sieger des Wochenendes können in der Weltrangliste Plätze gut machen. (Fotos: Getty)

Die Sieger des Wochenendes können in der Weltrangliste Plätze gut machen. (Fotos: Getty)

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Gotterup mit Spitzenstart ins Jahr

Der größte Sprung der Woche innerhalb der Top 20 gelingt Chris Gotterup. Nach seinem Sieg bei der WM Phoenix Open klettert der Amerikaner von Platz 16 auf Rang fünf der Weltrangliste. Noch zum Ende der vergangenen Saison lag Gotterup auf Position 28. Nun steht er so hoch wie nie zuvor. Es ist bereits sein zweiter PGA Tour Sieg in diesem Jahr nach dem Erfolg bei der Sony Open auf Hawaii und zugleich die beste Weltranglistenplatzierung seiner Karriere.

Patrick Reed feiert Top 20 Comeback

Auch Patrick Reed gehört zu den Gewinnern der Woche. Der ehemalige Masters-Champion, der die vergangene Saison noch auf Rang 42 beendete, schiebt sich nach Platz 25 in der Vorwoche nun auf Position 17 vor. Damit kehrt Reed erstmals seit fünf Jahren in die Top 20 zurück. Möglich machten das seine Siege auf der DP World Tour beim Hero Dubai Masters vor zwei Wochen sowie beim Qatar Masters am Wochenende. Es ist seine beste Weltranglistenposition seit 2021. Zusätzlich führt Reed aktuell das Race to Dubai an.

Spitze bleibt stabil - Scheffler baut Vorsprung aus

An der Spitze der Weltrangliste gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderung. Scottie Scheffler behauptet Rang eins vor Rory McIlroy, Justin Rose und Tommy Fleetwood. Der Weltranglistenerste untermauerte seine Vormachtstellung mit einer weiteren Spitzenplatzierung: Ein geteilter dritter Rang bei der WM Phoenix Open ließ seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter anwachsen.

LIV Golfer sorgen für Bewegung

Die Vergabe von OWGR-Punkten bei LIV Golf zeigt zunehmend Wirkung. Elvis Smylie springt dank seines Sieges bei seinem LIV Debüt von Platz 134 auf Rang 77 und damit erstmals in die Top 100. Jon Rahm verbessert sich nach seinem zweiten Platz um 30 Positionen von Rang 97 auf 67. Auch Peter Uihlein profitiert deutlich: Mit fast 9.000 gewonnenen Punkten macht er 45 Plätze gut und liegt nun auf Rang 154.

Auch wenn bei LIV-Turnieren nur die Top 10 Weltranglistenpunkte erhalten, sind die Auswirkungen klar sichtbar. Die Dichte in der Weltrangliste nimmt zu und damit der Druck auf Spieler anderer Touren.

Vier deutsche unter den besten 200 der Weltrangliste

Aus deutscher Sicht bleibt Matti Schmid als einziger Deutscher trotz eines verpassten Cuts in den Top 100. Er verliert einen Platz und liegt nun auf Rang 99. Stephan Jäger rutscht trotz eines soliden Turniers in Phoenix (−7, geteilter 28. Platz) knapp aus den Top 100 und findet sich auf Position 101 wieder.

Für einen deutlichen Aufwärtstrend sorgt Freddy Schott. Nach seinem Sieg auf der DP World Tour sammelte er knapp 21.000 Punkte und machte einen großen Sprung von Rang 436 auf 195. In der Woche nach seinem Erfolg hält er sich auf Platz 196. Direkt vor ihm rangiert Nicolai von Dellingshausen auf Position 195.

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