Nach Race-to-Dubai-Sieg folgt weiterer Titel
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Nach Race-to-Dubai-Sieg folgt weiterer Titel

Jon Rahm wird zum European Tour Golfer des Jahres 2019 gewählt. Das Erfolgsjahr des Spaniers im Überblick.

Nach einer erfolgreichen Saison wird Jon Rahm als Golfer des Jahres ausgezeichnet. (Foto: Getty)Nach einer erfolgreichen Saison wird Jon Rahm als Golfer des Jahres ausgezeichnet. (Foto: Getty)
Nach einer erfolgreichen Saison wird Jon Rahm als Golfer des Jahres ausgezeichnet. (Foto: Getty)


Nach einer großartigen Saison wurde der Spanier Jon Rahm von einer Jury aus Journalisten und Mitgliedern der Golfmedien zum "European Tour Golfer of the Year" ernannt. Der 25-Jährige gewann zwei Events der Rolex Series, verteidigte seinen nationalen Open-Titel und beendete die Saison als erster Spanier nach Severiano Ballesteros als europäische Nummer Eins.

So erfolgreich war Rahm's Jahr 2019

Es begann mit einem neunten Platz beim Masters und dem dritten Platz bei der US Open. Darauf folgte der zweite Rang beim Andalucia Valderrama Masters, bevor er sich bei der Dubai Duty Free Irish Open den ersten European-Tour-Titel der Saison erspielte. Der Sieg entsprach seinem dritten in drei Jahren innerhalb der Rolex Series.

Im September entging ihm knapp der zweite Titel der Saison, als er Zweiter bei der BMW PGA Championship im Wentworth Club wurde. In seinem "Heimspiel" im Club de Campo Villa de Madrid verteidigte der Spanier zum ersten Mal in seiner Karriere einen Titel, als er in der spanischen Hauptstadt die Mutuactivos Open de España für sich entschied. Vor einer begeisterten Fanmenge stürmte Rahm nach einer dritten Runde mit 63 Schlägen an die Spitze und gewann das Turnier mit fünf Schlägen Vorsprung und 22 Schlägen unter Par.

Seine Beständigkeit belohnte er immer wieder mit hohen Platzierungen und ermöglichte sich so, zum ersten Mal in seiner Karriere das Race to Dubai zu gewinnen. Das Ganze gelang ihm durch den Sieg beim Abschlussevent der Saison, der DP World Tour Championship in Dubai, ein Event, welches er zuvor schon 2017 gewinnen konnte. Rahm teilte die Führung bis in die finale Runde und konnte sich schlussendlich am 18. Loch des Jumeirah Golf Estates den Titel inklusive drei Millionen Dollar Preisgeld vor Tommy Fleetwood sichern.

Zweiter Spanier der Geschichte des Race to Dubai

Rahm ist erst der zweite Spanier in der Geschichte, der die Harry Vardon Trophy als europäische Nummer Eins in den Händen halten durfte. Damit tritt er in die Fußstapfen von Ballesteros, der 1991 zum sechsten und letzten Mal den Verdienstorden der Tour gewann. Außerdem ist Rahm neben Ballesteros (1986, 88, 91) und Sergio Garcia (2017) auch erst der dritte Spanier, der von der European Tour als Golfer of the Year ausgezeichnet wurde. "Es ist eine große Ehre für mich, zum European Tour Golfer des Jahres ernannt zu werden", sagte Rahm, der als Gewinner bei einem Mittagessen im Biltmore Mayfair Hotel in London bekannt gegeben wurde. "Eine weitere von Seve's (Ballesteros) Leistungen bei der Verleihung dieser Auszeichnung zu übernehmen, ist sehr beeindruckend und ich bin so stolz auf das, was ich in diesem Jahr erreicht habe", so der Spanier bescheiden. "Sowohl die Dubai Duty Free Irish Open als auch die DP World Tour Championship zum zweiten Mal zu gewinnen und die Open de España zu verteidigen, waren unglaubliche Momente. Aber das Jahr als Sieger des Race to Dubai zu beenden, ist etwas, worauf ich zu diesem frühen Zeitpunkt meiner Karriere unglaublich stolz bin".



Auch Keith Pelley, Chief Executive Officer der European Tour, schwärmte vom 25-Jährigen: "Die Saison 2019 der European Tour hatte so viele herausragende Momente, nicht zuletzt das dramatische Finale der DP World Tour Championship in Dubai, als Jon sich seinen Platz in der Geschichte der European Tour eroberte und neben den legendären Seve Ballesteros als einziger anderer Spanier die Nummer eins in Europa wurde. Dass Jon das Race to Dubai so gewinnt, wie er es getan hat, mit so viel Druck am letzten Loch, unterstreicht einfach, was für ein unglaublicher Wettkämpfer er ist. Diese Auszeichnung würdigt jedoch auch das enorm beeindruckende Niveau seiner Leistungen im Laufe des Jahres und zeigt die Stärke, die wir auf der European Tour haben, dass es eine Reihe würdiger Teilnehmer für diese Auszeichnung gab, darunter Shane Lowry, der trotz des Sieges von The Open und einem Event der Rolex Series knapp den Sieg verpasste".

(Mit Material der European Tour)