Golf in Leicht: Pitchen - Diese 3 Fehler dürfen Sie nicht machen!
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Golf in Leicht: Pitchen – Diese 3 Fehler dürfen Sie nicht machen!

Sie haben Probleme mit dem Pitch? Fabian Bünker erklärt Ihnen, welche drei Fehler Sie vermeiden müssen, um besser zu pitchen.

Fabian Bünker erklärt, wie Sie die wichtigsten Fehler beim Pitchen vermeiden. (Foto: Youtube.com/Golf in Leicht)
Fabian Bünker erklärt, wie Sie die wichtigsten Fehler beim Pitchen vermeiden. (Foto: Youtube.com/Golf in Leicht)

Fabian Bünker, PGA Golf-Professional und Head-Coach der Trainings-Plattform "Golf in Leicht", macht Sie in dieser Episode auf die drei häufigsten Fehler aufmerksam, die möglicherweise auch Sie beim Pitchen machen und erklärt Ihnen, wie Sie diese verhindern.

Der Pitch ist kein leichter Schlag, aber ein wichtiger Schlag. Deshalb gibt es drei Dinge, die Sie bei sich selbst korrigieren und sich so das Pitchen einfacher machen können.

1. Setup: Der Ball liegt zu weit rechts

Der erste Fehler entsteht häufig schon beim Setup. Der Ball liegt im Stand zu weit rechts, wodurch der Schläger zu steil auf den Ball trifft und dieser nur flach fliegt. Legt man den Ball stattdessen mittig, trifft der Schläger in einem weniger steilen Winkel erst auf den Ball, dann auf den Boden und der Loft des Schlägers kann sinnvoll genutzt werden.

2. Schwung: Kein konstanter Schlagrhythmus

Der vielleichthäufigste Fehler ist ein unkonstanter Rhythmus. Viele Golfer holen zu weit für den Pitch aus und bremsen im Schlag ab, um zu verhindern, dass der Ball zu weit fliegt. Das Ergebnis ist eine unkonstante Schlägerkopfgeschwindigkeit und entsprechend eine fehlende Längenkontrolle oder ein fett getroffener Ball, wenn der Schläger zu früh auf den Boden trifft. Der 1-2-3 Rhythmus, der auch das Chippen erleichtern soll, kann auch hier helfen:

    1. Wenn man am Ball und bereit zum Schlagen ist, schaut man noch einmal zum Ziel. Sobald man mit den Augen auf der Ball-Ziel-Linie zurückgewandert ist und am Ball angekommen ist, zählst man "Eins".
    2. Man holt aus, am Rückschwung-Ende ist die "Zwei".
    3. Die "Drei" ist das Finish.

Dabei ist wichtig, dass der Rückschwung kürzer ist als der Durchschwung, damit der Schläger gleichmäßig durch den Ball beschleunigt werden kann.

3. Gewichtsverlagerung: Das Gewicht nach rechts verlagern

Im Versuch, unter den Ball zu schlagen, um diesen hoch zu spielen, verlagern viele Golfer ihr Gewicht im Abschwung nach rechts, wodurch der Schläger zu früh in den Boden trifft. Die Bälle werden dadurch entweder fett getroffen oder sogar getoppt, wenn sich der Schläger schon wieder in der Aufwärtsbewegung befindet. Im Semi-Rough kann dies gegebenenfalls nützlich sein, wenn der Schläger unter dem Ball durchgleiten kann, auf dem Fairway aber nicht. Verlagern Sie deshalb Ihr Gewicht schon im Setup auf das linke Bein, halten Sie es dort und stehen Sie im Finish bewusst auf dem linken Bein.

Wenn Sie diese drei Dinge beachten, den Ball mittig platzieren, das Gewicht links halten und durch den Ball beschleunigen, hat das zur Folge, dass Sie erst den Ball und dann den Boden treffen, Ihre Länge und Höhe besser kontrollieren können und somit erfolgreicher pitchen.