European Tour: Platzrekord und Martin Kaymer in den Top 10
Aktuell. Unabhängig. Nah.

European Tour: Platzrekord und Martin Kaymer in den Top 10

Matthew Jordan startet mit einer spektakulären Runde ins British Masters, aber auch die Ergebnisse der deutschen Spieler können sich sehen lassen.

Martin Kaymer glänzt beim British Masters 2019 der European Tour. (Foto: Getty)
Martin Kaymer glänzt beim British Masters 2019 der European Tour. (Foto: Getty)

Die erste Runde des British Masters auf der European Tour war vollgepackt mit Action. Der Gastgeber locht zum Eagle, Martin Kaymer landet unter den Top 10 und der Führende Matthew Jordan eroberte die Spitze mit nichts weniger als einem neuen Platzrekord.

Martin Kaymer in den Top 10 auf der European Tour

Martin Kaymer glänzte von Beginn an beim British Masters. Nach fünf Löchern standen bereits drei Birdies auf seiner Scorekarte und bis zur 16 vermied er auch Schlagverluste. Mit zwei weiteren Birdies auf der Back Nine und nur einem Bogey liegt der Mettmanner nach dieser vielversprechenden Runde auf dem geteilten 10. Platz.

Einen Schlag mehr brauchte Bernd Wiesberger, auch wenn der Österreicher bogeyfrei blieb. Drei Birdies lochte er auf seiner Runde. Wiesberger liegt gleichauf mit Maximilian Kieffer auf dem geteilten 22. Platz. Kieffer spielte nach seinem Start an der 10 auf der 11 ein Birdie und gab dann erst auf seinen zweiten Neun Gas. Nach einem weiteren Schlaggewinn kassierte er zwei Bogeys, die er aber mit drei Birdies auf den letzten vier Löchern wieder wettmachte.

Wiesbergers Landsmann, Matthias Schwab liegt nach der ersten Runde auf dem geteilten 45. Platz, dabei schien auf den ersten Löchern viel mehr möglich zu sein. Mit fünf Birdies entzündete Schwab ein Feuerwerk auf der Front Nine, dieses verpuffte aber mit einem Doppelbogey auf der Back Nine. Auf den zweiten Neun blieben die Birdies fern, stattdessen notierte er noch zwei Bogeys und kam mit nur einem Schlag unter Par ins Clubhaus.

Drei Deutsche teilen sich den 127 Platz. Max Schmitt, Bernd Ritthammer und Marcel Siem kämpfen alle am Freitag um den Cut. Max Schmitt und Bernd Ritthammer streuten beide deutlich mehr Bogeys als Birdies in ihren Runden ein und kamen mit drei Schlägen über Par ins Clubhaus. Auch Marcel Siem schwächelte bereits in der ersten Runde. Nach einem frühen Birdie verzeichnete er fünf Bogeys und konnte erst gegen Ende seiner Runde einen zweiten Schlaggewinn verzeichnen. Als Grund für die Leistung gab er zu viel Training auf der Range bei zu niedrigen Temperaturen am Vortag an. "Bei diesen baltischen Bedingungen hätte ich es besser wissen müssen und mir nach China Ruhe gönnen sollen", schrieb er auf Facebook.

Mit Platzrekord an die Spitze des British Masters

Dafür war er Zeuge, wie sein Flightpartner sich in die Geschichtsbücher des Hillside GC eintrug. Der 23-jährige Matthew Jordan eröffnete das Turnier mit einem Paukenschlag und nutze seine Sponsoreneinladung, um mit einer 63er Runde den Platzrekord zu brechen und mit zwei Schlägen in Führung zu gehen. Da zeigte sich auch Gastgeber Tommy Fleetwood erstaunt. Fleetwood selbst startete nicht schlecht in das Turnier und liegt nach 68 Schlägen gleichauf mit Martin Kaymer. Er ist einer von neun Engländern, die nach der ersten Runde in den Top-10 landeten. Darunter sind auch Matt Wallace und Lee Westwood. Fleetwood überzeugte mit einem Eagle an Loch 2 in seiner ersten Runde als Gastgeber des British Masters. In dieser Funktion hat der das Turnier nach Southport in den Hillside GC geholt.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Geben Sie uns doch ein kurzes Feedback.

Golf, Gaming & Burger für Vier in der Golf Lounge gewinnen

Gewinne für Dich und drei deiner Freunde zwei Stunden Gaming samt Burgern und jeder Menge Action und Spaß in der Golf Lounge in Hamburg.

Auf den Spuren von Fowler, DJ, Rahm, Rory und Day - Test von TaylorMade

Die TaylorMade TP5 und TP5x Golfbälle sollen dem Marktführer die Show stehlen. Melden Sie sich jetzt an, um als Tester ausgewählt zu werden.



1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Wen man diese Performance “ glänzen “ nennt ! Wie weit ist es mit dem deutschen Profigolfsport gekommen ?? Man ist langsam mit allem zufrieden und man kann das
    Motto – Dabeisein ist wichtig – als Synonym für Deutsche Erfolge nehmen.

    Antworten