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„Endlich!“ – „El Niño“ im Kreis der ganz Großen

Die internationalen Medien überschlagen sich nach Sergio Garcias Sieg beim Masters. Vor allem in seiner spanischen Heimat ist man verständlicherweise stolz.

Sergio Garcia wird nach seinem Sieg beim US Masters Tournament nicht nur von den Medien in seiner spanischen Heimat in höchsten Tönen gelobt.
Sergio Garcia wird nach seinem Sieg beim US Masters Tournament nicht nur von den Medien in seiner spanischen Heimat in höchsten Tönen gelobt. (Foto: Getty)
Turnierportrait zu diesem Thema
PGA Tour Live Golf - Livescoring
Ort: Augusta National Golf Club
Datum: -
Preisgeld: $11.000.000
Deutsche Teilnehmer: Martin Kaymer, Bernhard Langer
LIVE-TV: Do.-Sa. ab 21:00 Uhr; So. ab 20:00 Uhr auf Sky

Das 81. Masters in Augusta hat mit Sergio Garcia einen absolut verdienten Sieger gefunden. Und in aller Welt lassen ihn die Medien am Tag nach seinem ersten Majorsieg hochleben. Natürlich ist man in Spanien besonders stolz auf den dritten Träger des Grünen Jacketts nach Seve Ballesteros und Jose Maria Olazabal. Aber auch in Großbritannien, Heimat des im Playoff unterlegenen Justin Rose, sowie in Amerika ziehen sie den Hut vor "El Niño", der im 74. Anlauf den größten Sieg seiner Karriere einfuhr.

"Sergio, Sie sind groß!"

Die spanische Tageszeitung "El Pais" macht am Tag nach dem epischen Duell mit der Schlagzeile auf, "Sergio Garcia gewinnt das Masters in Augusta und betritt den Kreis der ganz Großen" und bezeichnet seinen Erfolg als "Befreiung eines großen Golfers". Für "El Mundo" bricht Garcia "alle Flüche", während sie direkt auf prominente Gratulanten des spanischen Sports wie Paul Gasol, Rafael Nadal oder Iker Casillas verweisen.

"Marca", bekannt als reine Sportzeitung, setzt noch einen drauf - frei nach dem Motto "weniger ist mehr". "¡Por fin!" - "Endlich" ist dort auf der Titelseite zu lesen, gepaart mit der Siegerfaust Garcias und dem Zusatz "Sergio, Sie sind groß!" Sie sind auf der iberischen Halbinsel zu Recht sehr stolz auf ihren neuen Masters-Sieger.

Sergio Garcia wird zum "last man standing"

Auf der Insel lassen die Medien den neuen Champion von Augusta ebenfalls hochleben, auch wenn ihr unterlegener Landsmann Justin Rose gleichermachen Trost zugesprochen bekommt. "The Guardian" bezeichnet Garcia dabei als "The last man standing", dessen "lange, schmerzhafte Zeit des Wartens" nun endlich beendet ist.



"Ein brillianter Garcia verweigert Rose den Sieg in einem Duell für die Geschichte" steht hingegen bei der "London Times". Wie die Kollegen vom "Guardian" greift auch die "Times" die Besonderheit des Datums von Sergios Sieg auf. Er kam schließlich am 60. Geburtstag der spanischen Golflegende Seve Ballesteros.

"Nichts für schwache Nerven"

Nachdem sich die letzten amerikanischen Hoffnungen auf einen Sieg beim Masters früh in der Finalrunde zerschlagen hatten, präsentieren sich die Medien im Gastgeberland des ersten Majors etwas zurückhaltend. "The New York Times" blieb nach dem zweiten europäischen Erfolg in Serie mit der Überschrift "Im 74. Versuch, Sergio Garcia gewinnt erstes Major" wahrlich emotionslos.



Der "Augusta Chronicle" attestierte derweil, dass die Finalrunde "nichts für schwache Nerven" gewesen sei. Recht haben sie, in der Heimatstadt des bedeutendsten Golfturniers.

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