Bilder des Tages
Die finalen Runden der Players Championship 2026 der PGA Tour boten Spannung bis zum Schluss, und zwei deutsche Golfprofis gaben Einblicke in ihre Erlebnisse und Herausforderungen auf dem TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach im Norden Floridas (USA). Matti Schmid und Stephan Jäger zeigten dabei unterschiedliche Facetten ihres Spiels – von harter Arbeit über mentale Stärke bis zu kleinen Alltagsproblemen auf der Tour.
Matti Schmid: Ein harter Tag und kleine Stolpersteine
„Das war ein anstrengender Tag“, gestand Matti Schmid im Interview mit MagentaTV nach der letzten Runde. Er beschrieb den TPC Sawgrass als eine wahre Prüfung: „Auch die vermeintlich einfacheren Löcher hatten viele Hindernisse, die ich teilweise gefunden habe.“ Trotz einiger Schwierigkeiten zeigte Schmid sich am Ende zufrieden. Besonders das Spiel vom Tee bis zum Grün sei stabiler gewesen als in den Vortagen, nur beim Putten habe es gehapert. „Der Putter war nicht heiß sondern sehr kalt. Manchmal sind es ja Kleinigkeiten, wie die Ballposition, die einen vom Scoring abhalten“, erläuterte er.
Für den 28-jährigen Regensburger war es zudem wichtig, den Cut geschafft zu haben. „Du willst natürlich das Wochenende erleben, schauen, wie sich spielt, und die Chance nutzen, um zu performen. Einfach einmal dabei zu sein, reicht nicht – man muss es mehr und mehr leben.“ Trotz einiger Einschränkungen im Spiel genoss er die Erfahrung: „Es war schön hier dabei zu sein, auch wenn mein Spiel nicht perfekt war.“
Hemd von Matti Schmid stand in der Kritik
Abseits des Sports kommentierte Schmid auch eine Diskussion um seine Kleidung auf der Tour. Ein Instagram-Post hatte ihn kritisiert, weil sein Hemd beim Abschlag gelegentlich aus der Hose rutscht. Schmid nahm es gelassen: „Ich habe einen langen Oberkörper, das rutscht leicht raus. Deswegen stecke ich es dann verschwitzt nicht nochmal rein, das fühlt sich dann einfach nicht gut an. Deswegen lasse ich es dann einfach können sich die Leute gerne aufregen. Mir macht’s nichts aus.“ Viel wichtiger ist es Schmid, dass er jedem Kind vor Ort ein Autogramm geben und Kappen verschenken kann.
Stephan Jäger: Mentale Stärke im Fokus
Auch Stephan Jäger blickte auf die finalen Runden zurück und beschrieb den Platz als „fast unspielbar, wenn man keine Fairways trifft.“ Seine Eisen seien die ganze Woche über unzuverlässig gewesen, doch er habe gut gepatzt und mental stark gekämpft. „Ich bin jemand, der manchmal heiß läuft, aber mental war ich die Woche sensationell. Ich habe positiv weitergekämpft, auch wenn mein Spiel nicht immer optimal war“, sagte Jäger.
Der gebürtige Münchener reflektierte auch über seine Schwierigkeiten mit dem Driver. „Gestern habe ich super gedrived, heute nicht. Das kann an der Ballposition liegen oder einfach daran, dass ich mich nicht so wohlgefühlt habe.“ Dennoch zog er positive Schlüsse aus der Woche: „Ich habe nicht mein bestes Zeug gezeigt, aber ich habe gekämpft und die positiven Dinge mitgenommen.“
Die beiden deutschen Profis zeigten sich dankbar für die Unterstützung ihrer Teams und Familien. Schmid wies darauf hin, dass seine Mutter ihn begleitet habe, während Jäger die mentale Stärke hervorhob, die solche Turniere von einem Spieler verlangen.
Bei der Players Championship 2026 schafften die beiden deutschen Spieler beide den Cut am Freitag. Der Regensburger Matti Schmid konnte sich mit Even Par schlussendlich den geteilten 46. Rang sichern und der Münchener Stephan Jäger blieb mit fünf Schlägen über Par auf T62 hinter seinen Erwartungen zurück.